Rotflossenhai
Epalzeorhynchos bicolor
Rotflossenhai (Epalzeorhynchos bicolor), gehört zur Familie Cyprinidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.
Merkmale
- Körperform: Seine langgestreckte, leicht zusammengedrückte Körperform verleiht dem Epalzeorhynchos bicolor ein dynamisches Erscheinungsbild.
- Maulstellung: Beim Rotflossenhai befindet sich das Maul an der Unterseite des Kopfes und unterstützt die Suche nach Nahrung am Bodengrund.
- Charakteristisch für diese Art ist der tiefschwarze Körper in Kombination mit einer leuchtend roten Schwanzflosse. Jungtiere zeigen diese Farbkontraste oft noch nicht so intensiv.
- Die kräftige Schwanzflosse und stämmige Form befähigen den Fisch zu schnellen, kurzen Sprints am Bodengrund.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Rotflossenhai sind ausgewachsene Weibchen meist kräftiger gebaut als die Männchen, jedoch ist der Unterschied nur schwach ausgeprägt.
Lebensraum
Der natürliche Lebensraum des Rotflossenhais umfasst strömungsarme Flüsse, Seen und überschwemmte Ebenen mit dichter Vegetation in Thailand.
Wasserlebensraum: Süßwasser
Lebensraumtypen: Fluss, See, Überschwemmungsgebiet, Sumpf
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Sand, Kies, Pflanzenbestand
Temperatur: 22 - 28 Grad C
pH-Wert: 6 - 7.5
Die natürlichen Vorkommen von Epalzeorhynchos bicolor beschränken sich auf das Flusssystem des Mae Klong und angrenzende Regionen in Thailand.
Ernährung
Ernährungsweise: Allesfresser
Nahrungsschwerpunkte: Algenfresser, Insektenfresser, Detritusfresser, Krebstierfresser
Der Rotflossenhai ernährt sich von Algen, feinem Detritus und kleinen Insekten oder Krebstieren, die er am Bodengrund findet.
Beute: Auf dem Speiseplan stehen hauptsächlich Aufwuchs, Fadenalgen, Kleinlebewesen und organische Reste.
Verbreitung
Region: Südostasien
Länder: Thailand
Die natürlichen Vorkommen von Epalzeorhynchos bicolor beschränken sich auf das Flusssystem des Mae Klong und angrenzende Regionen in Thailand.
Galerie
Besonderheiten
- Er zeigt überwiegend tagaktives Verhalten, verbringt aber ruhige Phasen auch in Verstecken.
- In Gruppen als Jungtiere relativ friedlich, entwickeln adulte Tiere territoriales Verhalten und verteidigen ihr Revier vehement gegen Artgenossen.
- Im natürlichen Habitat ist Epalzeorhynchos bicolor weitgehend standorttreu.
- Zur Fortpflanzung laicht die Art in dichter Vegetation; separate, gut geschützte Bereiche werden bevorzugt.
- Für Menschen sind keine Gefahren bekannt, die Art erfordert aber Respekt im Zusammensetzen im Aquarium.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Cypriniformes
- Ordnung
- Cypriniformes
- Unterordnung
- Cyprinoidei
- Familie
- Cyprinidae
- Gattung
- Epalzeorhynchos
- Art
- bicolor
- Erstbeschreiber
- Smith, 1931
- Synonyme
- Labeo bicolor, Red-tailed black shark
Morphologie
- Körperform
- Seine langgestreckte, leicht zusammengedrückte Körperform verleiht dem Epalzeorhynchos bicolor ein dynamisches Erscheinungsbild.
- Maulstellung
- Beim Rotflossenhai befindet sich das Maul an der Unterseite des Kopfes und unterstützt die Suche nach Nahrung am Bodengrund.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 3 - 3
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 11 - 13
- Afterflosse Hartstrahlen
- 2 - 2
- Afterflosse Weichstrahlen
- 5 - 5
- Seitenlinie
- 35 - 40
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Rotflossenhai sind ausgewachsene Weibchen meist kräftiger gebaut als die Männchen, jedoch ist der Unterschied nur schwach ausgeprägt.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Zur Fortpflanzung laicht die Art in dichter Vegetation; separate, gut geschützte Bereiche werden bevorzugt.
- Laichtyp
- Substratlaicher, bevorzugt dichte Wasserpflanzen
- Brutpflege
- Der Rotflossenhai betreibt keine Brutpflege – das Gelege bleibt unbewacht.
- Inkubation
- 2 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Er zeigt überwiegend tagaktives Verhalten, verbringt aber ruhige Phasen auch in Verstecken.
- Sozialverhalten
- In Gruppen als Jungtiere relativ friedlich, entwickeln adulte Tiere territoriales Verhalten und verteidigen ihr Revier vehement gegen Artgenossen.
- Wanderung
- Im natürlichen Habitat ist Epalzeorhynchos bicolor weitgehend standorttreu.
- Endemisch
- Ja
- Biogeographie
- Orientalis / Indomalaiische Region
Nutzung
- Fischerei
- Für die gewerbliche Fischerei spielt die Art keine Rolle, da sie selten und bedroht ist.
- Aquakultur
- Zucht zur Versorgung des Aquarienmarkts, da Wildfänge kaum mehr erlaubt oder verfügbar sind.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Chromosomenzahl
- 50
- Quellen
- FishBase; IUCN Red List; GBIF; Fachliteratur Aquaristik.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 300 l
22 - 28 °C
6 - 7.5
3 - 10 dKH
Bodennah, Mittlere Wasserschichten
Für erfahrene Aquarianer mit ausreichend großem Becken geeignet, wegen Territorialverhalten und Platzbedarf.
Einzelhaltung wird empfohlen, mehrere Tiere nur in sehr großen Becken mit ausreichend Verstecken möglich.
Eine Vergesellschaftung mit robusten, schnellschwimmenden Arten, die andere Bodenzonen bevorzugen, ist möglich.
Pflanzen werden in der Regel nicht beschädigt, vorausgesetzt es gibt genug Futter und Verstecke.
Eine moderate Strömung mit sauerstoffreichem Wasser entspricht dem natürlichen Habitat.
Im Aquarium nimmt die Art Flocken-, Granulat- und Tiefkühlfutter gut an, ergänzt durch pflanzliche Kost.
Zuverlässige Nachzuchten gelingen nur selten außerhalb professioneller Farmen; spezielle Hormonbehandlungen werden genutzt.
Schwer
Mittel

