Grünstreifen-Lippfisch
Notolabrus celidotus
Grünstreifen-Lippfisch (Notolabrus celidotus), gehört zur Familie Labridae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Grünstreifen-Lippfisch besitzt einen seitlich abgeflachten, langgestreckten Körper, der für flinke Manöver im Riff optimal gebaut ist.
- Maulstellung: Beim Grünstreifen-Lippfisch liegt das Maul endständig, was ihm die Jagd nach kleinen Wirbellosen an Steinen und in Felsritzen ermöglicht.
- Typisch für diese Art ist eine olivgrüne Grundfarbe mit dunklen Flecken und feinen, hellgrünen Längsstreifen. Jungfische zeigen intensivere Streifen und einen helleren Bauch.
- Auffällig ist das leicht überständige Maul mit robusten Lippen, die helfen, kleine Krebstiere und Schnecken aus Verstecken zu lösen.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Grünstreifen-Lippfisch unterscheiden sich die Geschlechter: Männchen sind meist dunkler gefärbt und weisen deutliche Farbmuster auf, während Weibchen unscheinbarer erscheinen.
Lebensraum
Dieser Lippfisch lebt bevorzugt in Seegraswiesen, felsigen Küstenbereichen und an Algen bewachsenen Riffen im Flachwasser.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Küstengewässer, Felsriff, Seegraswiese
Klimazone: Gemäßigt
Bodengrund: Sand, Fels / Stein, Pflanzenbestand
Temperatur: 10 - 23 Grad C
pH-Wert: 7.8 - 8.2
Der Grünstreifen-Lippfisch (Notolabrus celidotus) besiedelt vor allem Küsten und Riffe rund um Neuseeland, von den flachen Gezeitenzonen bis in Tiefen von etwa 60 Metern.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Weichtierfresser
Der Grünstreifen-Lippfisch ernährt sich von kleinen Krebstieren, Weichtieren und gelegentlich Würmern, die er aktiv am Meeresboden sucht.
Beute: Krebse, Muscheln, Schnecken, Borstenwürmer
Verbreitung
Region: Ozeanien, Pazifik
Länder: Neuseeland
Der Grünstreifen-Lippfisch (Notolabrus celidotus) besiedelt vor allem Küsten und Riffe rund um Neuseeland, von den flachen Gezeitenzonen bis in Tiefen von etwa 60 Metern.
Galerie
Besonderheiten
- Tagsüber ist die Art sehr aktiv und durchsucht gründlich das felsige Umfeld nach Nahrung.
- Meist allein unterwegs, manchmal aber auch in kleinen Gruppen, vor allem außerhalb der Fortpflanzungszeit.
- Die Art ist standorttreu und bleibt im selben Küstenabschnitt.
- Die Fortpflanzung erfolgt ovipar durch Gruppenspawning im Frühjahr und Sommer in flachen, geschützten Buchten.
- Es bestehen keine besonderen Gefahren für Halter oder Konsumenten.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Labriformes
- Familie
- Labridae
- Gattung
- Notolabrus
- Art
- celidotus
- Erstbeschreiber
- Bloch & Schneider, 1801
- Synonyme
- Labrus celidotus
Morphologie
- Körperform
- Der Grünstreifen-Lippfisch besitzt einen seitlich abgeflachten, langgestreckten Körper, der für flinke Manöver im Riff optimal gebaut ist.
- Maulstellung
- Beim Grünstreifen-Lippfisch liegt das Maul endständig, was ihm die Jagd nach kleinen Wirbellosen an Steinen und in Felsritzen ermöglicht.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 16 - 17
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 11 - 12
- Afterflosse Hartstrahlen
- 3 - 3
- Afterflosse Weichstrahlen
- 11 - 12
- Wirbel
- 31 - 33
- Seitenlinie
- 34 - 36
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Grünstreifen-Lippfisch unterscheiden sich die Geschlechter: Männchen sind meist dunkler gefärbt und weisen deutliche Farbmuster auf, während Weibchen unscheinbarer erscheinen.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Fortpflanzung erfolgt ovipar durch Gruppenspawning im Frühjahr und Sommer in flachen, geschützten Buchten.
- Laichtyp
- Freiwasserlaicher im Schwarm
- Brutpflege
- Brutpflege wird nicht betrieben, die Eier treiben frei im Wasser.
Verhalten
- Aktivität
- Tagsüber ist die Art sehr aktiv und durchsucht gründlich das felsige Umfeld nach Nahrung.
- Sozialverhalten
- Meist allein unterwegs, manchmal aber auch in kleinen Gruppen, vor allem außerhalb der Fortpflanzungszeit.
- Wanderung
- Die Art ist standorttreu und bleibt im selben Küstenabschnitt.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Australis
Nutzung
- Fischerei
- Bedeutung vor allem für die lokale, nicht-industrielle Küstenfischerei.
- Aquakultur
- Keine kommerzielle Zucht etabliert.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Chromosomenzahl
- 48
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, Roberts/CDL 1987 Neuseelands Fische, GBIF
Teilprüfung am 22. Oktober 2026 (siehe Korrekturbericht für geprüfte Felder):
https://researcharchive.calacademy.org/research/ichthyology/catalog/fishcatget.asp?genus=Notolabrus&tbl=species
Begriffskorrektur am 22. Oktober 2026: Unbelegte spezielle Habitatcodes aus früheren Teilwort-Ableitungen entfernt; keine neuen Lebensraumbehauptungen. Definitionen: https://oceanservice.noaa.gov/facts/pelagic.html ; https://www.fao.org/4/y4449e/y4449e04.htm
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller UmgangSommer, Herbst
Vormittag, Nachmittag
Einfach
Lokale Mindestmaße und Fangquoten beachten, da sie regional vorgeschrieben sind.
In Neuseeland ist die Art ein beliebter Zielfisch beim Angeln vom Ufer oder Boot, meist mit Naturködern oder kleinen Kunstködern.
Würmer, Garnelen, kleine Fischstücke und Muschelfleisch werden besonders gerne genommen.
Häufig gefangen an felsigen Landzungen, in Buchten und zwischen Seegraswiesen.
Leichtes Spinngerät oder Grundrute mit kleinen Haken sind ideal.
Nach Stürmen, wenn das Wasser aufgewühlt ist, beißen sie besonders gut.
In kälteren Monaten sind die Fische weniger aktiv und schwerer zu überlisten.
Kurze, zackige Bisse mit oft sofortigem Anhieb.
Zeigt für die Größe einen überraschend kräftigen Widerstand beim Drill.
Landung am besten mit Kescher, schnell abhaken und möglichst wenig stressen.
Kleine Grundfische, juvenile Meerbrassen
Olivgrüne Färbung mit schwarzen, unregelmäßigen Punkten und kurzen, hellen Streifen.
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung60 °C
95 kcal / 100 g
21 g / 100 g
Mager
Gering
Wenig störende Gräten, meist leicht entfernbar.
Einfach
Das Fleisch ist weiß, feinfaserig und mild im Geschmack, ideal zum Braten oder Frittieren.
Fein und dennoch fest, ohne grobe Gräten.
Filets, ganze Fische
Haut kann vor oder nach dem Garen entfernt werden, sie lässt sich gut abziehen.
Sehr gut geeignet zum Panieren und Braten, aber auch grillen oder dünsten ist beliebt.
Kurze Garzeiten, Filets ca. 6–10 Minuten je nach Dicke.
Zitrone, Dill, Petersilie, schwarzer Pfeffer, Meersalz
Salzkartoffeln, grünes Gemüse, frische Salate
Trockener Weißwein oder helles Bier
Fisch vor der Zubereitung gut entschuppen und ggf. filetieren.
Keine spezifischen Warnhinweise bekannt.
Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.

