Sternlippfisch
Cheilinus quinquecinctus
Sternlippfisch (Cheilinus quinquecinctus), gehört zur Familie Labridae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Körper von Cheilinus quinquecinctus ist seitlich leicht abgeflacht und kräftig gebaut. Deutlich zu erkennen sind die typischen markanten Lippen.
- Maulstellung: Das endständige Maul des Sternlippfischs ist ideal, um am Riff aktiv nach kleinen Beutetieren zu suchen.
- Deutlich sichtbar sind fünf dunkle, breite Bänder sowie eine oft auffällige Punktzeichnung über dem Schwanzstiel. Jungfische sind heller mit undeutlicheren Streifen.
- Kräftige Lippen mit kleinen Zähnen und dornenbewehrte Flossen sind typisch für den Sternlippfisch.
- Geschlechtsunterschiede: Sternlippfische zeigen oft einen ausgeprägten Sexualdimorphismus, wobei Männchen meist bunter gefärbt und größer sind als Weibchen.
Lebensraum
Bevorzugt werden Korallenriffe und felsige Küstenbereiche, meist in geringer Tiefe und in Zonen mit reichem Bewuchs.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Küstengewässer, Korallenriff, Felsriff
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Fels / Stein, Korallenstruktur
Temperatur: 22 - 28 Grad C
pH-Wert: 8 - 8.4
Sternlippfische sind vorrangig im Roten Meer sowie entlang der ostafrikanischen Küste bis in den westlichen Indopazifik verbreitet. Sie gelten als recht standorttreu an lokalen Korallenriffen.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Krebstierfresser, Weichtierfresser, Fischfresser
Bei Cheilinus quinquecinctus steht eine abwechslungsreiche Kost aus Krebstieren, Weichtieren und kleineren Fischen auf dem Speiseplan.
Beute: Typische Beute sind Garnelen, kleine Krabben, Polychaeten und kleine Fische, die zwischen den Korallen leben.
Verbreitung
Region: Pazifik
Sternlippfische sind vorrangig im Roten Meer sowie entlang der ostafrikanischen Küste bis in den westlichen Indopazifik verbreitet. Sie gelten als recht standorttreu an lokalen Korallenriffen.
Galerie
Besonderheiten
- Tagsüber ist der Sternlippfisch aktiv auf Nahrungssuche und erkundet das Riff.
- Diese Art ist häufig einzelgängerisch oder in kleinen, lockeren Gruppen unterwegs. Innerartliche Kämpfe zwischen Männchen können vorkommen.
- Der Sternlippfisch gilt als ortstreu und bleibt meist in seinem Heimatgebiet.
- Die Eiablage erfolgt im Freiwasser, meist in kleinen Gruppen zu bestimmten morgendlichen Zeiten.
- Beim Umgang mit großen Exemplaren empfiehlt sich wegen der robusten Flossendornen Vorsicht.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Perciformes
- Unterordnung
- Labroidei
- Familie
- Labridae
- Gattung
- Cheilinus
- Art
- quinquecinctus
- Erstbeschreiber
- Rüppell, 1835
- Synonyme
- Cheilinus quinquevittatus (auct. non Bloch, 1791), Fivebar wrasse
Morphologie
- Körperform
- Der Körper von Cheilinus quinquecinctus ist seitlich leicht abgeflacht und kräftig gebaut. Deutlich zu erkennen sind die typischen markanten Lippen.
- Maulstellung
- Das endständige Maul des Sternlippfischs ist ideal, um am Riff aktiv nach kleinen Beutetieren zu suchen.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 9 - 9
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 10 - 12
- Afterflosse Hartstrahlen
- 3 - 3
- Afterflosse Weichstrahlen
- 8 - 9
- Wirbel
- 29 - 30
- Seitenlinie
- 27 - 28
- Geschlechtsunterschiede
- Sternlippfische zeigen oft einen ausgeprägten Sexualdimorphismus, wobei Männchen meist bunter gefärbt und größer sind als Weibchen.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Eiablage erfolgt im Freiwasser, meist in kleinen Gruppen zu bestimmten morgendlichen Zeiten.
- Laichtyp
- Freilaicher
- Brutpflege
- Nach dem Ablaichen betreibt die Art keine Brutpflege.
Verhalten
- Aktivität
- Tagsüber ist der Sternlippfisch aktiv auf Nahrungssuche und erkundet das Riff.
- Sozialverhalten
- Diese Art ist häufig einzelgängerisch oder in kleinen, lockeren Gruppen unterwegs. Innerartliche Kämpfe zwischen Männchen können vorkommen.
- Wanderung
- Der Sternlippfisch gilt als ortstreu und bleibt meist in seinem Heimatgebiet.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Orientalis / Indomalaiische Region
Nutzung
- Fischerei
- Keine nennenswerte Bedeutung für die kommerzielle Fischerei.
- Aquakultur
- Bisher keine wirtschaftliche Bedeutung in der Aquakultur.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, Fishes of the World
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung60 °C
90 kcal / 100 g
19 g / 100 g
Mager
Wenig Gräten, die gut entfernt werden können.
Einfach
Das Fleisch ist mild und von angenehmem Geschmack, wird aber selten gezielt genutzt.
Die Textur ist fest und feinfaserig – optimal für einfache Zubereitungsmethoden.
Filets, Koteletts und Rückenstücke sind genießbar.
Die Haut ist essbar, wird jedoch vor dem Garen oft entfernt.
Braten, Grillen und Dämpfen bringen den Geschmack gut zur Geltung.
Filets sind nach wenigen Minuten Garzeit saftig.
Zitrone, Petersilie, Koriander und milder Pfeffer passen gut zum feinen Fleisch.
Gedämpfter Reis, asiatisches Gemüse oder Salate runden das Gericht ab.
Leichte Weißweine oder ein kühles Bier eignen sich ideal.
Vor dem Garen sollte der Sternlippfisch geschuppt und gründlich entgrätet werden.
Ciguatera-Gefahr wie bei anderen Rifffischen: Frische und Fanggebiet beachten.

