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KI-generiert

Wimpelfisch

Heniochus acuminatus

Wimpelfisch (Heniochus acuminatus), gehört zur Familie Chaetodontidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

20 cm, max 25 cmbis 5 Jahre1-30 m TiefeAllesfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Charakteristisch für Heniochus acuminatus ist ein seitlich abgeflachter, hochrückiger Körper mit äußerst lang ausgezogenen Flossenstrahlen am ersten Rückenflossenstrahl.
  • Maulstellung: Beim Wimpelfisch befindet sich das kleine, vorstülpbare Maul endständig und erleichtert das gezielte Fressen kleiner Beute zwischen Korallenästen.
  • Auffallend sind zwei breite schwarze Querbänder auf weißem Grund, die lange, fadenförmig ausgezogene Rückenflosse und der gelbe Schwanzbereich.
  • Die extralang ausgezogene Rückenflosse dient als Signalfunktion im Schwarm und als Unterscheidungsmerkmal zu ähnlichen Arten.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Wimpelfisch sind Männchen und Weibchen äußerlich kaum zu unterscheiden.

Lebensraum

Zu finden ist der Wimpelfisch meist an äußeren Riffen, über Lagunen und an Abhängen tropischer Korallenriffe im Indo-Pazifik.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Lagune, Küstengewässer, Korallenriff, Felsriff

Klimazone: Tropisch, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Fels / Stein, Korallenstruktur

Temperatur: 23 - 28 Grad C

pH-Wert: 8 - 8.4

Das Verbreitungsgebiet von Heniochus acuminatus erstreckt sich über den gesamten Indopazifik von Ostafrika bis zu den Tuamotu-Inseln und von Südjapan bis Australien.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Zooplanktonfresser, Bodentierfresser, Krebstierfresser, Algenfresser

Naturgemäß frisst der Wimpelfisch kleine Krebstiere, Würmer, Zooplankton und Algenreste, die er zwischen Korallenästen aufsammelt.

Beute: Die Nahrung umfasst unter anderem flohkrebsartige Krebstiere, Würmer, planktonische Organismen sowie gelegentlich Algen.

Die Nahrung umfasst unter anderem flohkrebsartige Krebstiere
Würmer
planktonische Organismen sowie gelegentlich Algen.

Verbreitung

Region: Pazifik, Indischer Ozean, Südostasien, Ozeanien, Australien

Länder: Australien

Das Verbreitungsgebiet von Heniochus acuminatus erstreckt sich über den gesamten Indopazifik von Ostafrika bis zu den Tuamotu-Inseln und von Südjapan bis Australien.

Besonderheiten

  • Typisch für den Wimpelfisch ist eine tagaktive Lebensweise in ständiger Bewegung entlang der Riffe.
  • Diese auffälligen Fische treten häufig in kleinen Gruppen oder Paaren auf und sind im Sozialverhalten friedlich sowie wenig territorial.
  • Der Wimpelfisch gilt als standorttreu und unternimmt kaum weiträumige Wanderungen.
  • Nach dem Laichen werden die klebrigen Eier frei ins Wasser abgegeben; eine gezielte Brutpflege fehlt.
  • In gut gepflegten Aquarien besteht für die Art ein gewisses Verletzungsrisiko an scharfkantigem Dekor.
TagaktivInsektenfresser, Zooplanktonfresser, Bodentierfre...Sehr geschätzt ist er in der Meerwasseraquaristi...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Perciformes
Unterordnung
Percoidei
Familie
Chaetodontidae
Gattung
Heniochus
Art
acuminatus
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758
Synonyme
Heniochus macrolepidotus, Eques acuminatus

Morphologie

Körperform
Charakteristisch für Heniochus acuminatus ist ein seitlich abgeflachter, hochrückiger Körper mit äußerst lang ausgezogenen Flossenstrahlen am ersten Rückenflossenstrahl.
Maulstellung
Beim Wimpelfisch befindet sich das kleine, vorstülpbare Maul endständig und erleichtert das gezielte Fressen kleiner Beute zwischen Korallenästen.
Rückenflosse Hartstrahlen
11 - 12
Rückenflosse Weichstrahlen
22 - 25
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
18 - 21
Geschlechtsunterschiede
Beim Wimpelfisch sind Männchen und Weibchen äußerlich kaum zu unterscheiden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Nach dem Laichen werden die klebrigen Eier frei ins Wasser abgegeben; eine gezielte Brutpflege fehlt.
Laichtyp
Freiwasserlaicher
Brutpflege
Bei dieser Art ist keine Brutpflege ausgeprägt vorhanden.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
Typisch für den Wimpelfisch ist eine tagaktive Lebensweise in ständiger Bewegung entlang der Riffe.
Sozialverhalten
Diese auffälligen Fische treten häufig in kleinen Gruppen oder Paaren auf und sind im Sozialverhalten friedlich sowie wenig territorial.
Wanderung
Der Wimpelfisch gilt als standorttreu und unternimmt kaum weiträumige Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region, Australis, Ozeanien

Nutzung

Fischerei
Für die kommerzielle Fischerei ist die Art unbedeutend, seltener lokal gefangen.
Aquakultur
Vereinzelt wird der Wimpelfisch für den Aquarienhandel gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, Lieske & Myers: Coral Reef Fishes.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

55 °C

Energie

85 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Gering

Wenig feine Gräten machen die seltene Zubereitung unkompliziert.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Das Fleisch gilt als mild, wird jedoch selten genutzt, da die meisten Exemplare als Zierfisch wertvoller sind.

  • Mild
Fleischstruktur

Das Filet ist meist zart und leicht blättrig.

  • Zart
Verwertbare Teile

Filet und Rückenfleisch im Ganzen; selten gastronomisch genutzt.

Hautzubereitung

Die Haut lässt sich leicht entfernen, jedoch wird sie meist nicht verwendet.

Zubereitungsarten

Schonende Gararten wie Dämpfen oder Pochieren eignen sich besonders für diese Art.

  • Dämpfen
  • Pochieren
Garzeit

Kurze Garzeiten zwischen 5 und 8 Minuten je nach Dicke des Filets.

Kräuter & Gewürze

Milde Kräuter wie Dill, Koriander oder Petersilie sowie ein Spritzer Zitrone harmonieren gut.

Beilagen

Reisgerichte, asiatisches Gemüse und frische Salate passen besonders gut.

Getränke

Leichte, trockene Weißweine oder ein milder Grüntee ergänzen den feinen Geschmack optimal.

Vorbereitung

Frische Exemplare filetieren und kühl lagern, Haut vor dem Garen sorgfältig lösen.

Warnhinweise

Nicht bekannt, keine toxischen Bestandteile nachgewiesen.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 400 l

Temperatur

23 - 28 °C

pH-Wert

8 - 8.4

Karbonathärte

6 - 10 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Für erfahrene Meerwasseraquarianer ist die Pflege möglich, da artgerechte Fütterung und ausreichend Schwimmraum erforderlich sind.

Gruppengröße

Die Haltung erfolgt idealerweise paarweise oder in kleinen Gruppen, damit arttypisches Sozialverhalten gezeigt wird.

Vergesellschaftung

Nur mit nicht aggressiven, ebenfalls friedlichen Rifffischen zu vergesellschaften.

Pflanzen

Mit robusten Meerespflanzen oder Makroalgen besteht grundsätzlich Verträglichkeit.

Strömung & Sauerstoff

Die Art bevorzugt gut gefilterte Aquarien mit deutlicher, mittlerer Strömung.

Futterannahme

Eingewöhnte Tiere nehmen Frost- sowie selbst zubereitetes Futter gern an, eine Ernährung mit Frischfutter bleibt jedoch wichtig.

überwinterung

Eine Haltung im Gartenteich ist aufgrund der Temperatur- und Salzwasseransprüche nicht möglich.

Nachzucht

Nachzuchten sind im Heimaquarium bisher selten und meist zufällig gelungen.

Nachzuchtanspruch

Nur für Spezialisten

Beleuchtung

Hell