Masken-Falterfisch
Chaetodon lunula
Masken-Falterfisch (Chaetodon lunula), gehört zur Familie Chaetodontidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Allesfresser.
Merkmale
- Körperform: Dieses auffällige Tier besitzt einen hochrückigen, seitlich stark abgeflachten Körperbau, der ihm ein typisches Falterfisch-Profil verleiht.
- Maulstellung: Das kleine, vorstülpbare Maul vom Masken-Falterfisch eignet sich optimal zum gezielten Aufnehmen kleiner Beutetiere aus Riffspalten.
- Chaetodon lunula zeigt eine kontrastreiche Zeichnung: ein breites schwarzes Band über den Augen, leuchtend gelbe Flanken und einen dünnen weißen Streifen auf dem Rücken. Juvenile tragen ein zusätzliches schwarzes Augenfleckmuster auf dem Hinterkörper.
- Die zu Borsten umgewandelten Kieferzähne ermöglichen es der Art, wirbellose Tiere und Korallenpolyopen aus engen Riffspalten zu picken.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Masken-Falterfisch gibt es keinen auffälligen Geschlechtsdimorphismus, die Geschlechter sind äußerlich kaum zu unterscheiden.
Lebensraum
Masken-Falterfische bewohnen bevorzugt äußere Riffbereiche, Lagunen und geschützte Korallenriffe und halten sich bevorzugt in 1 bis 30 Metern Tiefe auf.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Lagune, Küstengewässer, Korallenriff
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Fels / Stein, Korallenstruktur
Temperatur: 23 - 28 Grad C
pH-Wert: 8 - 8.4
Chaetodon lunula besiedelt ein weites Gebiet vom Roten Meer bis Hawaii, über den gesamten Indopazifik. Auch an den Küsten Ostafrikas, Australiens, Japan sowie Polynesien ist der Masken-Falterfisch häufig zu finden.
Ernährung
Ernährungsweise: Allesfresser
Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Bodentierfresser, Krebstierfresser, Zooplanktonfresser, Algenfresser
Der Masken-Falterfisch ernährt sich sowohl von kleinen Wirbellosen und Algen als auch gelegentlich von Korallenpolypen.
Beute: Zu den bevorzugten Nahrungsquellen zählen Borstenwürmer, kleine Krebstiere, Zooplankton, Algen und Korallenpolyopen.
Verbreitung
Region: Pazifik, Australien, Nordamerika, Ostasien
Länder: Vereinigte Staaten, Japan
Chaetodon lunula besiedelt ein weites Gebiet vom Roten Meer bis Hawaii, über den gesamten Indopazifik. Auch an den Küsten Ostafrikas, Australiens, Japan sowie Polynesien ist der Masken-Falterfisch häufig zu finden.
Galerie
Besonderheiten
- Meist besteht eine hohe Aktivität am Tag, wenn die Tiere sichtbar auf Nahrungssuche sind.
- Im natürlichen Lebensraum treten Masken-Falterfische oft paarweise auf, gelegentlich werden auch kleine Gruppen gebildet, insbesondere während der Laichzeit.
- Die Art ist standorttreu und unternimmt keine weiten Wanderungen.
- Zur Fortpflanzung bilden sich monogame Paare, die Sammeltänze in der Dämmerung aufführen und Eier ins offene Wasser abgeben.
- Bei der Haltung ist auf empfindliche Korallen zu achten, da dieser Falterfisch teils Polyopen frisst.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Perciformes
- Unterordnung
- Percoidei
- Familie
- Chaetodontidae
- Gattung
- Chaetodon
- Art
- lunula
- Erstbeschreiber
- Linnaeus, 1758
- Synonyme
- Raccoon butterflyfish, Chaetodon fasciatus lunula
Morphologie
- Körperform
- Dieses auffällige Tier besitzt einen hochrückigen, seitlich stark abgeflachten Körperbau, der ihm ein typisches Falterfisch-Profil verleiht.
- Maulstellung
- Das kleine, vorstülpbare Maul vom Masken-Falterfisch eignet sich optimal zum gezielten Aufnehmen kleiner Beutetiere aus Riffspalten.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 10 - 13
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 21 - 25
- Afterflosse Hartstrahlen
- 3 - 4
- Afterflosse Weichstrahlen
- 17 - 19
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Masken-Falterfisch gibt es keinen auffälligen Geschlechtsdimorphismus, die Geschlechter sind äußerlich kaum zu unterscheiden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Zur Fortpflanzung bilden sich monogame Paare, die Sammeltänze in der Dämmerung aufführen und Eier ins offene Wasser abgeben.
- Laichtyp
- Freiwasserlaicher
- Brutpflege
- Nach dem Ablaichen findet beim Masken-Falterfisch keine Brutpflege statt.
- Inkubation
- 2 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Meist besteht eine hohe Aktivität am Tag, wenn die Tiere sichtbar auf Nahrungssuche sind.
- Sozialverhalten
- Im natürlichen Lebensraum treten Masken-Falterfische oft paarweise auf, gelegentlich werden auch kleine Gruppen gebildet, insbesondere während der Laichzeit.
- Wanderung
- Die Art ist standorttreu und unternimmt keine weiten Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Orientalis / Indomalaiische Region, Ozeanien
Nutzung
- Fischerei
- Fischereilich spielt Chaetodon lunula keine bedeutende Rolle, gelegentlich werden Tiere für den Aquarienhandel gesammelt.
- Aquakultur
- Eine Zucht in Aquakultur ist bisher nur selten und mit hohem Aufwand gelungen.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, Fishes of the World
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 500 l
23 - 28 °C
8 - 8.4
7 - 14 dKH
Mittlere Wasserschichten
Eine Aquarienhaltung gelingt langfristig nur in erfahrenen Händen und erfordert stabile Wasserwerte und ein großes Riffbecken.
Eine Paar- oder Einzelhaltung ist zu bevorzugen, da es zwischen Artgenossen zu Revierkonflikten kommen kann.
Die Vergesellschaftung mit robusten, friedlichen Riffbewohnern ist möglich; sehr kleine, scheue Arten oder empfindliche Korallen können problematisch sein.
Wasserpflanzen spielen im Riffaquarium keine zentrale Rolle; trotz allem wird der Masken-Falterfisch nicht an Algen oder festen Pflanzen gezielt fressen.
Eine mittlere bis starke Strömung wie im natürlichen Riff fördert Wohlbefinden und Aktivität.
An das Futterangebot im Aquarium müssen die Tiere langsam gewöhnt werden und bevorzugen anfangs Lebendfutter und Frostfutter.
Eine erfolgreiche Nachzucht erfordert sehr große, spezialisierte Becken und perfekte Wasserparameter, was in der Hobby-Aquaristik selten erreicht wird.
Nur für Spezialisten
Hell

