Streifen-Zackenbarsch
Epinephelus fasciatus
Streifen-Zackenbarsch (Epinephelus fasciatus), gehört zur Familie Serranidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Mit seinem gedrungenen Körperbau wirkt der Streifen-Zackenbarsch robust und kräftig. Epinephelus fasciatus besitzt einen hohen, seitlich leicht abgeflachten Körper, der für seine Gruppe typisch ist.
- Maulstellung: Die endständige Maulstellung beim Streifen-Zackenbarsch erleichtert ihm das Anspringen von Beute aus der Deckung.
- Rotbraune bis rötliche Grundfarbe mit mehreren markanten, dunklen Querstreifen und teils auffälligen Punkten, bei Jungtieren intensiver als bei ausgewachsenen Exemplaren.
- Charakteristisch ist der recht große Kopf im Vergleich zur Körpergröße sowie die ausgeprägten dornenartigen Strahlen in der Rücken- und Afterflosse.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Streifen-Zackenbarsch sind keine stark ausgeprägten äußerlichen Geschlechtsunterschiede zu erkennen.
Lebensraum
Diese Art lebt bevorzugt in Riffbereichen, meist nahe Korallenstrukturen, und hält sich oft in Tiefen bis 40 Meter auf.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Korallenriff, Felsriff, Bodenlebend
Klimazone: Tropisch, Subtropisch
Bodengrund: Fels / Stein, Korallenstruktur
Temperatur: 22 - 28 Grad C
pH-Wert: 7.8 - 8.4
Das Verbreitungsgebiet des Streifen-Zackenbarschs reicht vom Roten Meer und Ostafrika über den Indopazifik bis zu den Inseln Ozeaniens. Die Art ist in tropischen Korallenriffen weit verbreitet.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Krebstierfresser
Vorwiegend ernährt sich der Streifen-Zackenbarsch von kleineren Fischen und Krebsen, die er bevorzugt aus Riffspalten erbeutet.
Beute: Fischbrut, Garnelen, kleine Grundeln und Krabben zählen zur Hauptbeute.
Verbreitung
Region: Pazifik, Indischer Ozean, Südostasien, Ozeanien
Das Verbreitungsgebiet des Streifen-Zackenbarschs reicht vom Roten Meer und Ostafrika über den Indopazifik bis zu den Inseln Ozeaniens. Die Art ist in tropischen Korallenriffen weit verbreitet.
Galerie
Besonderheiten
- Streifen-Zackenbarsche sind überwiegend tagaktiv, die Jagd erfolgt meist einzeln aus vorübergehender Deckung.
- Als Einzelgänger zeigen diese Fische ein ausgeprägtes Revierverhalten und verteidigen Verstecke gegen Artgenossen.
- Innerhalb ihrer Heimatriffe wandern sie meist nur kurze Strecken.
- Die Paarung erfolgt während saisonaler Laichversammlungen; Eier werden frei ins Wasser abgegeben.
- Vereinzelt kann Ciguatoxingehalt in manchen Fanggebieten auftreten.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Perciformes
- Familie
- Serranidae
- Unterfamilie
- Epinephelinae
- Gattung
- Epinephelus
- Art
- fasciatus
- Erstbeschreiber
- Forsskål, 1775
- Synonyme
- Epinephelus macrospilos, Epinephelus opisthomaculatus
Morphologie
- Körperform
- Mit seinem gedrungenen Körperbau wirkt der Streifen-Zackenbarsch robust und kräftig. Epinephelus fasciatus besitzt einen hohen, seitlich leicht abgeflachten Körper, der für seine Gruppe typisch ist.
- Maulstellung
- Die endständige Maulstellung beim Streifen-Zackenbarsch erleichtert ihm das Anspringen von Beute aus der Deckung.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 11 - 12
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 15 - 17
- Afterflosse Hartstrahlen
- 3 - 3
- Afterflosse Weichstrahlen
- 8 - 9
- Wirbel
- 24 - 26
- Seitenlinie
- 46 - 52
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Streifen-Zackenbarsch sind keine stark ausgeprägten äußerlichen Geschlechtsunterschiede zu erkennen.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Paarung erfolgt während saisonaler Laichversammlungen; Eier werden frei ins Wasser abgegeben.
- Laichtyp
- Freiwasserlaicher, meist in Gruppen während der Abenddämmerung.
- Brutpflege
- Beim Streifen-Zackenbarsch gibt es keinerlei Brutpflege.
- Inkubation
- 2 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Streifen-Zackenbarsche sind überwiegend tagaktiv, die Jagd erfolgt meist einzeln aus vorübergehender Deckung.
- Sozialverhalten
- Als Einzelgänger zeigen diese Fische ein ausgeprägtes Revierverhalten und verteidigen Verstecke gegen Artgenossen.
- Wanderung
- Innerhalb ihrer Heimatriffe wandern sie meist nur kurze Strecken.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Orientalis / Indomalaiische Region, Ozeanien
Nutzung
- Fischerei
- Kommt zwar in lokalen Märkten als Speisefisch vor, ist aber nicht von großer kommerzieller Bedeutung.
- Aquakultur
- Gilt als schwierig zu züchten und spielt in der professionellen Aquakultur kaum eine Rolle.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN, Allen & Swainston (1992) Reef Fishes of the Indian Ocean.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller UmgangGanzjährig
Morgendämmerung, Vormittag, Nachmittag
Mittel
In manchen Regionen bestehen Mindestmaße und Fangquoten – lokale Vorschriften beachten.
Am ehesten werden kleine Streifen-Zackenbarsche mit Grundmontagen, Handangeln oder in traditionellen Riff-Fischereien gefangen.
Fischfetzen und Garnelen eignen sich am besten, wenn gezielt auf diese Art geangelt wird.
Berghänge, steinige Riffabschnitte oder Korallenvorsprünge in 5 bis 40 Metern Tiefe gelten als beste Fangplätze.
Mittelschwere bis schwere Stationärrollen und kräftige Meeresruten sind geeignet.
Nach Stürmen kann die Beißfreude ansteigen, ansonsten sind die Fangerfolgschancen gleichbleibend.
Da die Gewässer das ganze Jahr warm bleiben, gibt es keine ausgeprägte Saisonverschiebung.
Der Biss erfolgt ruckartig und kräftig, oft mit kurzem, schnellem Schnurzug.
Im Drill versucht der Streifen-Zackenbarsch, sofort ins nächste Versteck zu flüchten, was Aufmerksamkeit beim Angler erfordert.
Nach dem Fang sollte man die stacheligen Flossen meiden und den Fisch möglichst schnell abhaken.
Kleinere Zackenbarsche, Snapper und Kaiserfische werden regelmäßig als Beifang verzeichnet.
Rote Längsstreifen, schwarze Schwanzspitze und kräftiger, gedrungener Körperbau.
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung60 °C
110 kcal / 100 g
21 g / 100 g
Mittelfett
Gering
Das Filet enthält wenig feine Gräten und lässt sich leicht entgräten.
Einfach
Das Fleisch ist weiß, mild und saftig im Geschmack, mit dezenter Meeresnote.
Die Konsistenz ist angenehm zart und leicht blättrig.
Vor allem das Filet, aber auch Mittelstücke und Schwanzteile.
Die Haut kann beim Garen anhaften und sollte bei Bedarf entfernt werden.
Gebraten, gegrillt oder gedämpft kommt der zarte Geschmack besonders zur Geltung.
Filets benötigen nur 6–8 Minuten, ganze Fische etwa 15–20 Minuten bei mittlerer Hitze.
Petersilie, Koriander, Knoblauch und Limette harmonieren sehr gut.
Asia-Gemüse, Jasminreis oder Ofenkartoffeln ergänzen das Gericht perfekt.
Trockener Weißwein, leichter Sake oder fruchtige Limonade passen gut dazu.
Vor dem Garen sorgfältig entgräten und nach Geschmack mit etwas Limettensaft marinieren.
In einigen Regionen besteht ein geringes Risiko von Ciguatoxinen im Fleisch.
Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 500 l
22 - 28 °C
7.8 - 8.4
7 - 20 dKH
Bodennah, Mittlere Wasserschichten
Ein anspruchsvoller Pflegling, da er große Becken, viele Verstecke und hervorragende Wasserqualität benötigt.
Einzelhaltung oder maximal Paarhaltung mit ausreichend Platz sind sinnvoll.
Mit robusten, ähnlich großen Arten kann er vergesellschaftet werden, kleinere Fische werden als Beute betrachtet.
Pflanzen spielen für diese Art kaum eine Rolle, da sie meist in steinigen oder korallenreichen Becken gehalten wird.
Mäßige bis stärkere Strömung fördert das natürliche Verhalten.
Nimmt Frostfutter, Fischfiletstreifen und größere Garnelen in Gefangenschaft gut an.
Eine Überwinterung im Gartenteich ist für diese wärmeliebende Art nicht möglich.
Die Zucht im Aquarium ist selten dokumentiert und erfordert große Becken sowie gezielte Stimulation.
Nur für Spezialisten
Hell

