FischLex
KI-generiert

Streifen-Zackenbarsch

Epinephelus fasciatus

Streifen-Zackenbarsch (Epinephelus fasciatus), gehört zur Familie Serranidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

25 cm, max 40 cmmax 1 kgbis 13 Jahre2-160 m TiefeFleischfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Mit seinem gedrungenen Körperbau wirkt der Streifen-Zackenbarsch robust und kräftig. Epinephelus fasciatus besitzt einen hohen, seitlich leicht abgeflachten Körper, der für seine Gruppe typisch ist.
  • Maulstellung: Die endständige Maulstellung beim Streifen-Zackenbarsch erleichtert ihm das Anspringen von Beute aus der Deckung.
  • Rotbraune bis rötliche Grundfarbe mit mehreren markanten, dunklen Querstreifen und teils auffälligen Punkten, bei Jungtieren intensiver als bei ausgewachsenen Exemplaren.
  • Charakteristisch ist der recht große Kopf im Vergleich zur Körpergröße sowie die ausgeprägten dornenartigen Strahlen in der Rücken- und Afterflosse.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Streifen-Zackenbarsch sind keine stark ausgeprägten äußerlichen Geschlechtsunterschiede zu erkennen.

Lebensraum

Diese Art lebt bevorzugt in Riffbereichen, meist nahe Korallenstrukturen, und hält sich oft in Tiefen bis 40 Meter auf.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Korallenriff, Felsriff, Bodenlebend

Klimazone: Tropisch, Subtropisch

Bodengrund: Fels / Stein, Korallenstruktur

Temperatur: 22 - 28 Grad C

pH-Wert: 7.8 - 8.4

Das Verbreitungsgebiet des Streifen-Zackenbarschs reicht vom Roten Meer und Ostafrika über den Indopazifik bis zu den Inseln Ozeaniens. Die Art ist in tropischen Korallenriffen weit verbreitet.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Krebstierfresser

Vorwiegend ernährt sich der Streifen-Zackenbarsch von kleineren Fischen und Krebsen, die er bevorzugt aus Riffspalten erbeutet.

Beute: Fischbrut, Garnelen, kleine Grundeln und Krabben zählen zur Hauptbeute.

Fischbrut
Garnelen
kleine Grundeln und Krabben zählen zur Hauptbeute.

Verbreitung

Region: Pazifik, Indischer Ozean, Südostasien, Ozeanien

Das Verbreitungsgebiet des Streifen-Zackenbarschs reicht vom Roten Meer und Ostafrika über den Indopazifik bis zu den Inseln Ozeaniens. Die Art ist in tropischen Korallenriffen weit verbreitet.

Besonderheiten

  • Streifen-Zackenbarsche sind überwiegend tagaktiv, die Jagd erfolgt meist einzeln aus vorübergehender Deckung.
  • Als Einzelgänger zeigen diese Fische ein ausgeprägtes Revierverhalten und verteidigen Verstecke gegen Artgenossen.
  • Innerhalb ihrer Heimatriffe wandern sie meist nur kurze Strecken.
  • Die Paarung erfolgt während saisonaler Laichversammlungen; Eier werden frei ins Wasser abgegeben.
  • Vereinzelt kann Ciguatoxingehalt in manchen Fanggebieten auftreten.
TagaktivFischfresser, KrebstierfresserFür kleine lokale Fischereien und gelegentlich d...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Perciformes
Familie
Serranidae
Unterfamilie
Epinephelinae
Gattung
Epinephelus
Art
fasciatus
Erstbeschreiber
Forsskål, 1775
Synonyme
Epinephelus macrospilos, Epinephelus opisthomaculatus

Morphologie

Körperform
Mit seinem gedrungenen Körperbau wirkt der Streifen-Zackenbarsch robust und kräftig. Epinephelus fasciatus besitzt einen hohen, seitlich leicht abgeflachten Körper, der für seine Gruppe typisch ist.
Maulstellung
Die endständige Maulstellung beim Streifen-Zackenbarsch erleichtert ihm das Anspringen von Beute aus der Deckung.
Rückenflosse Hartstrahlen
11 - 12
Rückenflosse Weichstrahlen
15 - 17
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
8 - 9
Wirbel
24 - 26
Seitenlinie
46 - 52
Geschlechtsunterschiede
Beim Streifen-Zackenbarsch sind keine stark ausgeprägten äußerlichen Geschlechtsunterschiede zu erkennen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Paarung erfolgt während saisonaler Laichversammlungen; Eier werden frei ins Wasser abgegeben.
Laichtyp
Freiwasserlaicher, meist in Gruppen während der Abenddämmerung.
Brutpflege
Beim Streifen-Zackenbarsch gibt es keinerlei Brutpflege.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
Streifen-Zackenbarsche sind überwiegend tagaktiv, die Jagd erfolgt meist einzeln aus vorübergehender Deckung.
Sozialverhalten
Als Einzelgänger zeigen diese Fische ein ausgeprägtes Revierverhalten und verteidigen Verstecke gegen Artgenossen.
Wanderung
Innerhalb ihrer Heimatriffe wandern sie meist nur kurze Strecken.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region, Ozeanien

Nutzung

Fischerei
Kommt zwar in lokalen Märkten als Speisefisch vor, ist aber nicht von großer kommerzieller Bedeutung.
Aquakultur
Gilt als schwierig zu züchten und spielt in der professionellen Aquakultur kaum eine Rolle.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN, Allen & Swainston (1992) Reef Fishes of the Indian Ocean.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Ganzjährig

Angelzeit

Morgendämmerung, Vormittag, Nachmittag

Schwierigkeit

Mittel

Regelhinweis

In manchen Regionen bestehen Mindestmaße und Fangquoten – lokale Vorschriften beachten.

Angelmethoden

Am ehesten werden kleine Streifen-Zackenbarsche mit Grundmontagen, Handangeln oder in traditionellen Riff-Fischereien gefangen.

Empfohlene Köder

Fischfetzen und Garnelen eignen sich am besten, wenn gezielt auf diese Art geangelt wird.

  • Fischfetzen
  • Meeresfrüchte
Fangplätze

Berghänge, steinige Riffabschnitte oder Korallenvorsprünge in 5 bis 40 Metern Tiefe gelten als beste Fangplätze.

Ausrüstung

Mittelschwere bis schwere Stationärrollen und kräftige Meeresruten sind geeignet.

Wetter & Mond

Nach Stürmen kann die Beißfreude ansteigen, ansonsten sind die Fangerfolgschancen gleichbleibend.

Winterverhalten

Da die Gewässer das ganze Jahr warm bleiben, gibt es keine ausgeprägte Saisonverschiebung.

Bissanzeige

Der Biss erfolgt ruckartig und kräftig, oft mit kurzem, schnellem Schnurzug.

Drillverhalten

Im Drill versucht der Streifen-Zackenbarsch, sofort ins nächste Versteck zu flüchten, was Aufmerksamkeit beim Angler erfordert.

Landung & Abhaken

Nach dem Fang sollte man die stacheligen Flossen meiden und den Fisch möglichst schnell abhaken.

Typischer Beifang

Kleinere Zackenbarsche, Snapper und Kaiserfische werden regelmäßig als Beifang verzeichnet.

Schnell erkennen

Rote Längsstreifen, schwarze Schwanzspitze und kräftiger, gedrungener Körperbau.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

60 °C

Energie

110 kcal / 100 g

Eiweiß

21 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfett

Grätenstruktur

Gering

Das Filet enthält wenig feine Gräten und lässt sich leicht entgräten.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Das Fleisch ist weiß, mild und saftig im Geschmack, mit dezenter Meeresnote.

  • Mild
Fleischstruktur

Die Konsistenz ist angenehm zart und leicht blättrig.

  • Blättrig
Verwertbare Teile

Vor allem das Filet, aber auch Mittelstücke und Schwanzteile.

Hautzubereitung

Die Haut kann beim Garen anhaften und sollte bei Bedarf entfernt werden.

Zubereitungsarten

Gebraten, gegrillt oder gedämpft kommt der zarte Geschmack besonders zur Geltung.

  • Braten
  • Grillen
Garzeit

Filets benötigen nur 6–8 Minuten, ganze Fische etwa 15–20 Minuten bei mittlerer Hitze.

Kräuter & Gewürze

Petersilie, Koriander, Knoblauch und Limette harmonieren sehr gut.

Beilagen

Asia-Gemüse, Jasminreis oder Ofenkartoffeln ergänzen das Gericht perfekt.

Getränke

Trockener Weißwein, leichter Sake oder fruchtige Limonade passen gut dazu.

Vorbereitung

Vor dem Garen sorgfältig entgräten und nach Geschmack mit etwas Limettensaft marinieren.

Warnhinweise

In einigen Regionen besteht ein geringes Risiko von Ciguatoxinen im Fleisch.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 500 l

Temperatur

22 - 28 °C

pH-Wert

7.8 - 8.4

Karbonathärte

7 - 20 dKH

Schwimmzone

Bodennah, Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Ein anspruchsvoller Pflegling, da er große Becken, viele Verstecke und hervorragende Wasserqualität benötigt.

Gruppengröße

Einzelhaltung oder maximal Paarhaltung mit ausreichend Platz sind sinnvoll.

Vergesellschaftung

Mit robusten, ähnlich großen Arten kann er vergesellschaftet werden, kleinere Fische werden als Beute betrachtet.

Pflanzen

Pflanzen spielen für diese Art kaum eine Rolle, da sie meist in steinigen oder korallenreichen Becken gehalten wird.

Strömung & Sauerstoff

Mäßige bis stärkere Strömung fördert das natürliche Verhalten.

Futterannahme

Nimmt Frostfutter, Fischfiletstreifen und größere Garnelen in Gefangenschaft gut an.

überwinterung

Eine Überwinterung im Gartenteich ist für diese wärmeliebende Art nicht möglich.

Nachzucht

Die Zucht im Aquarium ist selten dokumentiert und erfordert große Becken sowie gezielte Stimulation.

Nachzuchtanspruch

Nur für Spezialisten

Beleuchtung

Hell