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KI-generiert

Stint

Osmerus eperlanus

Europäischer Stint (Osmerus eperlanus), gehört zur Familie Osmeridae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Planktonfresser.

12 cm, max 20 cmbis 6 Jahre0-200 m TiefePlanktonfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Der Stint hat einen schlanken, spindelförmigen Körper und ein stromlinienförmiges Profil, das zum Schwarm- und Freiwasserleben passt.
  • Maulstellung: Der Stint besitzt ein endständiges Maul, mit dem er vor allem kleine Beutetiere in der freien Wassersäule aufnimmt.
  • Der Stint ist silbrig mit einem dunkleren Rücken und hellem Bauch; zur Laichzeit erscheinen bei manchen Tieren olivgrüne Töne entlang der Flanken.
  • Der Stint hat feine Schuppen und ein schlankes Maul mit kleinen Zähnchen, die zur Erfassung von Zooplankton und kleinen Fischen dienen.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Stint unterscheiden sich Männchen und Weibchen äußerlich kaum; während der Laichzeit zeigen Männchen gelegentlich intensivere Farben.

Lebensraum

Der Stint besiedelt küstennahe Brack- und Küstengewässer sowie Flussmündungen und wandert zur Laichzeit in Flüsse aufwärts.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Ästuar, Küstengewässer, Küstennahes Freiwasser

Klimazone: Gemäßigt

Bodengrund: Sand, Kies, Schlamm, Kein Substratbezug

Temperatur: 0 - 20 Grad C

Der Stint (Osmerus eperlanus) kommt in küstennahen Gewässern und Flussmündungen Nordeuropas vor und bildet sowohl anadrome Laufbestände als auch sesshafte Populationen in Binnengewässern.

Ernährung

Ernährungsweise: Planktonfresser

Nahrungsschwerpunkte: Zooplanktonfresser, Fischfresser, Krebstierfresser

Der Stint ernährt sich überwiegend von Zooplankton und kleinen Krebstieren; größere Exemplare fressen daneben auch kleine Fische und Fischlarven.

Beute: Der Stint frisst bevorzugt Copepoden, Cladoceren, kleine Amphipoden und gelegentlich Fischlarven und Jungfische.

Der Stint frisst bevorzugt Copepoden
Cladoceren
kleine Amphipoden und gelegentlich Fischlarven und Jungfische.

Verbreitung

Region: Europa, Atlantik, Nordsee, Ostsee

Länder: Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Litauen, Lettland, Polen, Russland, Schweden

Der Stint (Osmerus eperlanus) kommt in küstennahen Gewässern und Flussmündungen Nordeuropas vor und bildet sowohl anadrome Laufbestände als auch sesshafte Populationen in Binnengewässern.

Besonderheiten

  • Der Stint ist oft dämmerungs- und nachtaktiv, insbesondere bei der Nahrungssuche in küstennahen Bereichen und Flussmündungen.
  • Der Stint ist ein ausgeprägter Schwarmfisch, der in großen Schulen lebt und Nahrungssuche sowie Wanderungen gemeinsam unternimmt.
  • Der Stint zeigt anadrome Wanderungen: küstennahe Populationen ziehen zur Laichzeit flussaufwärts, bei anderen Populationen bleibt er lokal.
  • Der Stint laicht im Freiwasser über kiesigen oder sandigen Substraten ab; die Eier sind dem freien Wasser überlassen.
  • Der Verzehr des Stints ist unproblematisch; wie bei allen kleinen Fischen ist auf Frische und korrekte Lagerung zu achten.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivZooplanktonfresser, Fischfresser, KrebstierfresserDer Stint wird lokal als Speisefisch geschätzt...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Protacanthopterygii
Ordnung
Osmeriformes
Familie
Osmeridae
Gattung
Osmerus
Art
eperlanus
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758

Morphologie

Körperform
Der Stint hat einen schlanken, spindelförmigen Körper und ein stromlinienförmiges Profil, das zum Schwarm- und Freiwasserleben passt.
Maulstellung
Der Stint besitzt ein endständiges Maul, mit dem er vor allem kleine Beutetiere in der freien Wassersäule aufnimmt.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
10 - 13
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
12 - 14
Geschlechtsunterschiede
Beim Stint unterscheiden sich Männchen und Weibchen äußerlich kaum; während der Laichzeit zeigen Männchen gelegentlich intensivere Farben.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Der Stint laicht im Freiwasser über kiesigen oder sandigen Substraten ab; die Eier sind dem freien Wasser überlassen.
Laichtyp
Der Stint ist überwiegend ein Substrat- bzw. Kieslaicher.
Brutpflege
Der Stint betreibt nach der Eiablage in der Regel keine Brutpflege.
Inkubation
15 Tage

Verhalten

Aktivität
Der Stint ist oft dämmerungs- und nachtaktiv, insbesondere bei der Nahrungssuche in küstennahen Bereichen und Flussmündungen.
Sozialverhalten
Der Stint ist ein ausgeprägter Schwarmfisch, der in großen Schulen lebt und Nahrungssuche sowie Wanderungen gemeinsam unternimmt.
Wanderung
Der Stint zeigt anadrome Wanderungen: küstennahe Populationen ziehen zur Laichzeit flussaufwärts, bei anderen Populationen bleibt er lokal.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Der Stint hat regional wirtschaftliche Bedeutung für Küstenfischerei und wird sowohl frisch als auch geräuchert vermarktet.
Aquakultur
Der Stint hat nur geringe Relevanz für die Aquakultur; Nachzucht ist technisch anspruchsvoll und nicht weit verbreitet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase; IUCN Red List; regionale ichthyologische Fachliteratur und Fischereiberichte.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Energie

180 kcal / 100 g

Eiweiß

18 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfett

Grätenstruktur

Hoch

Der Stint enthält zahlreiche kleine Gräten, weshalb er oft im Ganzen zubereitet oder sehr sorgfältig filetiert wird.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch des Stints ist aromatisch und leicht ölig, besonders nach dem Räuchern geschätzt.

  • Aromatisch
Fleischstruktur

Das Fleisch des Stints ist zart und flockig nach dem Garen.

  • Blättrig
Verwertbare Teile

Vor allem das Rückenfleisch; kleine Stinte werden häufig ganz verzehrt, größere filetiert.

Hautzubereitung

Die Haut kann beim Braten oder Räuchern belassen werden; intensives Häuten ist meist nicht nötig.

Zubereitungsarten

Der Stint eignet sich gut zum Braten, Frittieren, Grillen und Räuchern und wird in vielen Regionen traditionell geräuchert.

  • Braten
  • Grillen
  • Räuchern
  • Frittieren
Garzeit

Ganze kleine Stinte benötigen nur wenige Minuten; beim Braten genügen 2–4 Minuten pro Seite, bis das Fleisch flockig ist.

Kräuter & Gewürze

Zu Stint passen Zitrone, Dill und schwarzer Pfeffer; auch einfache Kräuterbutter unterstützt den aromatischen Geschmack.

Beilagen

Als Beilage passen Kartoffeln, knuspriges Brot und frische Salate gut zum Stint.

Getränke

Leichte Weißweine, lagerfähige Biere oder spritzige Getränke harmonieren mit dem aromatischen Stintfleisch.

Vorbereitung

Vor dem Garen ausnehmen und gut säubern; ganze Stinte lassen sich gut mit Haut braten oder räuchern, beim Filetieren auf die vielen Gräten achten.

Warnhinweise

Der Stint ist grundsätzlich unbedenklich; bei unsachgemäßer Lagerung kann jedoch Verderb zu Gesundheitsrisiken führen.