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KI-generiert

Sternstör

Acipenser stellatus

Sternstör (Acipenser stellatus), gehört zur Familie Acipenseridae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

100 cm, max 200 cmmax 80 kgbis 40 Jahre0-60 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Schlank, langgestreckt und starr wirkend; der Rumpf ist stromlinienförmig mit einem charakteristischen, längeren Rostrum.
  • Maulstellung: Das Maul ist vorstülpbar und ventral angeordnet, was dem Sternstör das gezielte Absaugen von Beute vom Bodengrund ermöglicht.
  • Der Rücken zeigt ein dunkles, oliv- bis graubraunes Farbmosaik, die Flanken sind heller und der Bauch vergleichsweise blass; junge Tiere sind häufig stärker gemustert als adulte Exemplare.
  • Typisch sind das verlängerte Rostrum, vier Barteln vor dem Maul, mehrere Reihen knöcherner Scutes entlang des Körpers sowie die heterocercale Schwanzanlage.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Sternstör sind Weibchen in der Regel größer und langlebiger als Männchen; die Geschlechter unterscheiden sich kaum in der Färbung, wohl aber in der mittleren Reifealterung.

Lebensraum

Als anadrome Art lebt der Sternstör überwiegend in küstennahen Meeres- und Brackwasserzonen und wandert zur Fortpflanzung in breite Flussunterläufe mit kiesigem oder steinigem Substrat.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Ästuar, Küstengewässer, Bodennah, Bodenlebend

Klimazone: Gemäßigt, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Kies, Fels / Stein, Schlamm, Feinsediment, Detritus / Laub

Temperatur: 4 - 22 Grad C

Die Verbreitung konzentriert sich auf das Schwarzmeerbecken und angrenzende Meeresgebiete; Acipenser stellatus wandert zum Laichen in größere Zuflüsse dieser Regionen und kommt entlang der Küsten Ost- und Südeuropas bis in Teile Westasiens vor.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Bodentierfresser, Krebstierfresser, Weichtierfresser, Insektenfresser, Fischfresser

Der Sternstör ernährt sich vorwiegend am Bodengrund von Krebstieren, Weichtieren, Insektenlarven und gelegentlich kleinen Fischen; dabei saugt er Beute mit seinem vorstülpbaren Maul an.

Beute: Typische Nahrung umfasst Flusskrebse, Muscheln und Schnecken, Großmückenlarven sowie kleine Fischarten und deren Jungfische.

Typische Nahrung umfasst Flusskrebse
Muscheln und Schnecken
Großmückenlarven sowie kleine Fischarten und deren Jungfische.

Verbreitung

Region: Europa, Schwarzes Meer, Westasien, Mittelmeer

Länder: Russland, Ukraine, Türkei, Rumänien, Bulgarien, Georgien

Die Verbreitung konzentriert sich auf das Schwarzmeerbecken und angrenzende Meeresgebiete; Acipenser stellatus wandert zum Laichen in größere Zuflüsse dieser Regionen und kommt entlang der Küsten Ost- und Südeuropas bis in Teile Westasiens vor.

Besonderheiten

  • Aktivitätszeiten fallen oft in die Dämmerung und Nacht; in flachen Küstenbereichen sind sie teils auch tagsüber aktiv, insbesondere bei Nahrungssuche.
  • Außerhalb der Fortpflanzungszeit treten Sternstöre gelegentlich in losen Gruppen auf, während Laichwanderungen dichte Aggregationen bilden können.
  • Für die Fortpflanzung zieht die Art aus Küsten- und Brackwasserbereichen flussaufwärts in geeignetes Laichhabitat.
  • Die Paarung erfolgt in Flussunterläufen; Eier werden freigesetzt und entwickeln sich ohne elterliche Betreuung im Kiesbett oder an festem Substrat.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivBodentierfresser, Krebstierfresser, Weichtierfres...Historisch war der Sternstör wegen seines Rogen...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Acipenseriformes
Familie
Acipenseridae
Gattung
Acipenser
Art
stellatus
Erstbeschreiber
Pallas, 1771

Morphologie

Körperform
Schlank, langgestreckt und starr wirkend; der Rumpf ist stromlinienförmig mit einem charakteristischen, längeren Rostrum.
Maulstellung
Das Maul ist vorstülpbar und ventral angeordnet, was dem Sternstör das gezielte Absaugen von Beute vom Bodengrund ermöglicht.
Geschlechtsunterschiede
Beim Sternstör sind Weibchen in der Regel größer und langlebiger als Männchen; die Geschlechter unterscheiden sich kaum in der Färbung, wohl aber in der mittleren Reifealterung.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Paarung erfolgt in Flussunterläufen; Eier werden freigesetzt und entwickeln sich ohne elterliche Betreuung im Kiesbett oder an festem Substrat.
Laichtyp
Kieslaicher in strömungsreichen Abschnitten großer Flüsse
Brutpflege
Nach dem Ablaichen erfolgt keine Brutpflege; Eier und Larven entwickeln sich frei in der Strömung beziehungsweise im Substrat.

Verhalten

Aktivität
Aktivitätszeiten fallen oft in die Dämmerung und Nacht; in flachen Küstenbereichen sind sie teils auch tagsüber aktiv, insbesondere bei Nahrungssuche.
Sozialverhalten
Außerhalb der Fortpflanzungszeit treten Sternstöre gelegentlich in losen Gruppen auf, während Laichwanderungen dichte Aggregationen bilden können.
Wanderung
Für die Fortpflanzung zieht die Art aus Küsten- und Brackwasserbereichen flussaufwärts in geeignetes Laichhabitat.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Ehemals intensiv befischt, führt Überfischung in Kombination mit Lebensraumverlust und Flussregulierung zu starken Bestandsrückgängen; kommerzielle Fangmöglichkeiten sind heute in vielen Regionen eingeschränkt.
Aquakultur
In einigen Ländern werden Zuchtversuche unternommen, vor allem im Kontext von Bestandserhalt und teilweiser Kaviarproduktion, die kommerzielle Aquakultur ist jedoch begrenzt.

Schutz & Quellen

Quellen
FishBase; IUCN; FAO/Fishery reports; Fachliteratur zu Acipenseridae
IUCN (2022). Acipenser stellatus: globale Bewertung CR. https://doi.org/10.2305/IUCN.UK.2022-1.RLTS.T229A135062806.en. Datengrundlage: IUCN Red List 2026-1, https://doi.org/10.15468/0qnb58 (CC BY 4.0).
Teilprüfung am 22. Oktober 2026 (siehe Korrekturbericht für geprüfte Felder):
https://www.iucnredlist.org/species/229/135062806

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

63 °C

Energie

140 kcal / 100 g

Eiweiß

20 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfett

Grätenstruktur

Gering

Nach dem Filetieren bleiben vergleichsweise wenige feine Gräten, große knöcherne Strukturen sind jedoch vorhanden und erfordern sorgfältiges Filetieren.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch hat einen festen, leicht aromatischen Geschmack und eignet sich besonders zum Räuchern oder Grillen; historisch wurde der Rogen (Kaviar) besonders geschätzt.

  • Fein
Fleischstruktur

Das Fleisch ist fest und kompakt mit wenig feinem Fasereinschluss; es nimmt Räucher- und Grillaromen gut an.

  • Fest
Verwertbare Teile

Fleischfilets und Rogen (Kaviar) sind die wertvollsten Teile; Rücken- und Bauchfilets werden üblicherweise verwertet.

Hautzubereitung

Die Haut ist dick und mit knöchernen Platten versehen; vor dem Filetieren werden Scutes entfernt und die Haut häufig entfernt oder erst nach Räuchern genutzt.

Zubereitungsarten

Geeignet zum Räuchern, Grillen, Backen oder als kräftige Suppe; der Rogen wird traditionell roh oder gesalzen verzehrt.

  • Grillen
  • Backen
  • Räuchern
  • Rohverzehr
  • Suppen / Fonds
Garzeit

Filets mittlerer Dicke (2–3 cm) benötigen beim Grillen oder Braten etwa 6–8 Minuten, je nach Temperatur und Kerntemperatur.

Kräuter & Gewürze

Dill, Zitronensaft, schwarze Pfefferkörner und milde Räucheraromen passen gut zu geschmortem oder geräuchertem Störfleisch.

Beilagen

Gedämpfte Kartoffeln, gebratene Kürbisgemüse sowie grüne Bohnen ergänzen den festen Geschmack.

Getränke

Trockene Weißweine mit lebendiger Säure oder leicht gehopfte Biere harmonieren gut mit geräuchertem Stör.

Vorbereitung

Scutes mit einem stabilen Messer entfernen und Filets von großen Gräten freischneiden; Rogen vor dem Servieren schonend entrahmen und ggf. leicht salzen.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.