Sternfleck-Doktorfisch
Acanthurus maculiceps
Sternfleck-Doktorfisch (Acanthurus maculiceps), gehört zur Familie Acanthuridae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Pflanzenfresser.
Merkmale
- Körperform: Mit seinem seitlich stark abgeflachten Körper ist der Sternfleck-Doktorfisch optimal an das Manövrieren in Korallenriffen angepasst.
- Maulstellung: Das endständige Maul des Sternfleck-Doktorfischs ermöglicht ihm das effiziente Abweiden von Algen auf Hartsubstraten.
- Die Grundfarbe ist oliv bis bräunlich mit charakteristischen weißen Flecken an den Wangen und einem kleinen blauen Fleck hinter dem Auge.
- Auffällig sind die scharfen Skalpell-Stacheln an der Schwanzwurzel, die als Verteidigungswaffe dienen.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Sternfleck-Doktorfisch ist der Geschlechtsdimorphismus nur schwach ausgeprägt; größere adulten Männchen können intensivere Farben zeigen.
Lebensraum
Der Sternfleck-Doktorfisch lebt bevorzugt in klaren, strömungsreichen Außenriffen und Lagunen mit Korallenbewuchs.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Lagune, Küstengewässer, Korallenriff
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Fels / Stein, Korallenstruktur
Temperatur: 24 - 28 Grad C
pH-Wert: 8 - 8.4
Acanthurus maculiceps ist weit verbreitet im zentralen und westlichen Indopazifik, von Ostafrika bis zu den Inseln des zentralen Pazifiks.
Ernährung
Ernährungsweise: Pflanzenfresser
Nahrungsschwerpunkte: Algenfresser
Die Art ernährt sich vor allem von fädigen und filmartigen Algen, die sie aktiv von Substraten abweidet.
Beute: Aufwuchs, Mikroalgen, Fadenalgen
Verbreitung
Region: Pazifik
Acanthurus maculiceps ist weit verbreitet im zentralen und westlichen Indopazifik, von Ostafrika bis zu den Inseln des zentralen Pazifiks.
Galerie
Besonderheiten
- Der Sternfleck-Doktorfisch ist bei Tageslicht aktiv und sucht in der Dämmerung Schutz im Riff.
- Diese Art lebt meist einzeln oder in kleinen Gruppen und kann territorial sein, insbesondere gegenüber Artgenossen.
- Der Sternfleck-Doktorfisch ist standorttreu und zeigt keine ausgeprägten Wanderungen.
- Die Fortpflanzung erfolgt als Freilaicher, das Paar stößt die Eier ins offene Wasser ab.
- Durch die scharfen Stacheln kann es zu Schnittverletzungen bei unsachgemäßer Handhabung kommen.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Acanthuriformes
- Familie
- Acanthuridae
- Gattung
- Acanthurus
- Art
- maculiceps
- Erstbeschreiber
- Ahl, 1923
Morphologie
- Körperform
- Mit seinem seitlich stark abgeflachten Körper ist der Sternfleck-Doktorfisch optimal an das Manövrieren in Korallenriffen angepasst.
- Maulstellung
- Das endständige Maul des Sternfleck-Doktorfischs ermöglicht ihm das effiziente Abweiden von Algen auf Hartsubstraten.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 9 - 9
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 26 - 28
- Afterflosse Hartstrahlen
- 3 - 3
- Afterflosse Weichstrahlen
- 24 - 26
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Sternfleck-Doktorfisch ist der Geschlechtsdimorphismus nur schwach ausgeprägt; größere adulten Männchen können intensivere Farben zeigen.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Fortpflanzung erfolgt als Freilaicher, das Paar stößt die Eier ins offene Wasser ab.
- Laichtyp
- Freiwasserlaicher
- Brutpflege
- Bei dieser Art gibt es nach dem Ablaichen keine Brutpflege.
Verhalten
- Aktivität
- Der Sternfleck-Doktorfisch ist bei Tageslicht aktiv und sucht in der Dämmerung Schutz im Riff.
- Sozialverhalten
- Diese Art lebt meist einzeln oder in kleinen Gruppen und kann territorial sein, insbesondere gegenüber Artgenossen.
- Wanderung
- Der Sternfleck-Doktorfisch ist standorttreu und zeigt keine ausgeprägten Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Orientalis / Indomalaiische Region, Ozeanien
Nutzung
- Fischerei
- Er spielt innerhalb der Fischerei im Indopazifik eine eher untergeordnete Rolle.
- Aquakultur
- Eine gezielte Aquakultur existiert derzeit nicht, Nachzuchten sind selten.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN, GBIF, Fachliteratur
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung60 °C
100 kcal / 100 g
19 g / 100 g
Mager
Mittel
Der Grätenanteil ist moderat, kleine Gräten können beim Verzehr auffallen.
Mittel
Das Fleisch ist von mildem Geschmack und eignet sich gut für leichte Gerichte.
Die Textur ist fest bis zart, vergleichbar mit anderen Riff-Fischen.
Muskelfleisch; Haut sollte entfernt werden.
Die dicke Haut wird vor dem Garen meist abgezogen.
Geeignet sind Dünsten, Braten und Grillen, wobei die milden Aromen erhalten bleiben.
Kurze Garzeiten zwischen 8 und 15 Minuten reichen aus, um das Fleisch zart zu halten.
Zitronensaft, Ingwer, Knoblauch und frische Kräuter unterstreichen das feine Aroma.
Als Beilage eignen sich Reis, gegrilltes Gemüse oder frische Salate.
Trockene Weißweine passen gut zu Gerichten mit Sternfleck-Doktorfisch.
Vor dem Zubereiten empfiehlt es sich, die Stacheln zu entfernen und das Filetieren mit Vorsicht durchzuführen.
Ciguatera-Gift kann in Einzelfällen in tropischen Regionen möglich sein.
Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 500 l
24 - 28 °C
8 - 8.4
7 - 14 dKH
Mittlere Wasserschichten
Die Haltung erfordert ein großes, gut eingefahrenes Riffaquarium mit viel Schwimmraum und ausreichendem Algenwuchs.
Bei ausreichend Platz ist Einzelhaltung oder eine kleine Gruppe aus verschiedenen Doktorfischarten möglich.
Die Vergesellschaftung mit robusten, nicht zu kleinen Meerwasserfischen ist möglich, jedoch sollten keine Artgenossen desselben Geschlechts und Größe gemeinsam gehalten werden.
Im Aquarium werden meist keine höheren Pflanzen gepflegt, Algenbewuchs ist jedoch wichtig.
Strömungsreiche Bereiche werden bevorzugt, daher sollte eine kräftige Umwälzung vorhanden sein.
Im Aquarium wird neben Algen auch spezielles Flocken- oder Frostfutter für herbivore Meeresfische angenommen.
Eine Überwinterung im Gartenteich ist aufgrund mariner Ansprüche nicht möglich.
Nachzuchten im Aquarium sind kaum dokumentiert und gelten als sehr schwierig.
Nur für Spezialisten
Hell

