FischLex
KI-generiert

Steinwels

Silurus aristotelis

Steinwels (Silurus aristotelis), gehört zur Familie Siluridae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

25 cm, max 46 cmmax 1.5 kgbis 10 Jahre0.5-20 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Beim Steinwels ist die Körperform langgestreckt und leicht abgeflacht, was typisch für Vertreter der Siluridae ist.
  • Maulstellung: Die endständige Maulstellung beim Steinwels erleichtert das Aufnehmen von Beute vom Boden.
  • Die Färbung dieser Art ist meist dunkelbraun bis schwarzgrau auf dem Rücken und an den Seiten, mit einem etwas helleren Bauch.
  • Auffällig sind die vier Barteln rund um das Maul, die zur Orientierung und Nahrungssuche am Gewässergrund dienen.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Steinwels gibt es keinen auffälligen Geschlechtsdimorphismus. Männchen und Weibchen sind äußerlich schwer zu unterscheiden.

Lebensraum

Silurus aristotelis bevorzugt klare, stehende oder langsam fließende Gewässer mit steinigem oder auch schlammigem Grund.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Bodenlebend

Klimazone: Gemäßigt

Bodengrund: Fels / Stein, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 8 - 26 Grad C

pH-Wert: 6.8 - 8

Der Steinwels kommt endemisch in Griechenland vor, vor allem im Westgriechenland in den Seen Trichonis, Lysimachia, Amvrakia und ihren Zuflüssen.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser

Die Ernährung des Steinwels besteht überwiegend aus Insektenlarven, kleinen Fischen und Wirbellosen, wobei er bevorzugt am Grund jagt.

Beute: Bevorzugte Nahrung sind Wasserinsekten, kleine Fische, Krebstiere und Würmer.

Bevorzugte Nahrung sind Wasserinsekten
kleine Fische
Krebstiere und Würmer.

Verbreitung

Region: Europa

Länder: Griechenland

Der Steinwels kommt endemisch in Griechenland vor, vor allem im Westgriechenland in den Seen Trichonis, Lysimachia, Amvrakia und ihren Zuflüssen.

Besonderheiten

  • Aktiv bleibt der Steinwels meist in der Dämmerung und bei Nacht, tagsüber zieht er sich gerne in Verstecke zurück.
  • Meist lebt die Art einzelgängerisch oder in kleinen Gruppen, Revierverhalten ist wenig ausgeprägt.
  • Die Art ist weitgehend ortstreu, größere Wanderungen sind nicht bekannt.
  • Während der Fortpflanzung legt das Weibchen die Eier über Steinen oder Pflanzenteilen im Flachwasser ab.
  • Es bestehen keine besonderen Risiken beim Umgang, abgesehen von möglichen leichten Stichen durch die Flossenstrahlen.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivFischfresser, Insektenfresser, KrebstierfresserIn Griechenland spielt Silurus aristotelis region...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Siluriformes
Familie
Siluridae
Gattung
Silurus
Art
aristotelis
Erstbeschreiber
Garman, 1890
Synonyme
Silurus aristotelis Garman, 1890, Silurus aristoletis

Morphologie

Körperform
Beim Steinwels ist die Körperform langgestreckt und leicht abgeflacht, was typisch für Vertreter der Siluridae ist.
Maulstellung
Die endständige Maulstellung beim Steinwels erleichtert das Aufnehmen von Beute vom Boden.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
4 - 6
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
60 - 80
Geschlechtsunterschiede
Beim Steinwels gibt es keinen auffälligen Geschlechtsdimorphismus. Männchen und Weibchen sind äußerlich schwer zu unterscheiden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Während der Fortpflanzung legt das Weibchen die Eier über Steinen oder Pflanzenteilen im Flachwasser ab.
Laichtyp
Substratlaicher
Brutpflege
Nach dem Laichen betreibt der Steinwels keine Brutpflege; die Jungfische sind nach dem Schlupf sofort eigenständig.
Inkubation
4 Tage

Verhalten

Aktivität
Aktiv bleibt der Steinwels meist in der Dämmerung und bei Nacht, tagsüber zieht er sich gerne in Verstecke zurück.
Sozialverhalten
Meist lebt die Art einzelgängerisch oder in kleinen Gruppen, Revierverhalten ist wenig ausgeprägt.
Wanderung
Die Art ist weitgehend ortstreu, größere Wanderungen sind nicht bekannt.
Endemisch
Ja
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Kommerzielle Nutzung ist nur lokal bedeutend; die Art steht teilweise unter Schutz.
Aquakultur
Aquakultur hat keine wirtschaftliche Bedeutung für diese Art.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
56
Quellen
FishBase, IUCN, Eschmeyer Catalog of Fishes, regionale griechische Limnologie

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer

Angelzeit

Abenddämmerung, Nacht

Schwierigkeit

Mittel

Angelmethoden

Erfolgreiches Angeln auf Steinwels erfolgt meist mit Grundmontagen, insbesondere in der Dämmerung oder nachts.

Empfohlene Köder

Natürliche Köder wie Würmer oder kleine Fischstücke werden bevorzugt.

Fangplätze

Beste Fangmöglichkeiten bieten die Uferbereiche der natürlichen Seen in Westgriechenland.

Ausrüstung

Leichte Grundruten mit widerstandsfähiger Schnur sind ausreichend.

Wetter & Mond

Wärmeres Wasser und ruhiges Wetter begünstigen den Fang.

Winterverhalten

Im Winter ist die Aktivität stark reduziert und Fänge sind selten.

Bissanzeige

Bisse erfolgen meist zögerlich und werden oft durch langsames Zupfen angezeigt.

Drillverhalten

Der Drill ist wenig spektakulär, Steinwelse wehren sich meist am Grund.

Landung & Abhaken

Ein gummierter Kescher schützt die Schleimhaut, Haken sollten möglichst schonend entfernt werden.

Typischer Beifang

Kleine Weißfische, Barschartige und gelegentlich Karpfenartige.

Schnell erkennen

Langgestreckte Form, barteltragendes Maul und einfarbige dunkle Färbung.

Regelhinweis

Der Steinwels steht in Griechenland unter Schutz, das Angeln ist häufig genehmigungspflichtig.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

60 °C

Energie

100 kcal / 100 g

Eiweiß

18 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfett

Grätenstruktur

Der Anteil an Gräten ist durchschnittlich und nicht störend.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch des Steinwels ist zart, aromatisch und leicht fettig; es eignet sich gut für verschiedene Zubereitungsarten.

Fleischstruktur

Sein Fleisch ist fest, saftig und besitzt eine angenehme Textur.

Verwertbare Teile

Filets, Rücken und Schwanzstücke werden meist verwertet.

Hautzubereitung

Haut kann entfernt oder mitgegessen werden, je nach Rezept bevorzugt.

Zubereitungsarten

Gedünstet, gebraten oder gegrillt bewahrt der Steinwels seinen charakteristischen Geschmack.

Garzeit

Filets benötigen rund 6-8 Minuten Garzeit.

Kräuter & Gewürze

Petersilie, Dill, Knoblauch und Zitronensaft ergänzen das Aroma besonders gut.

Beilagen

Kartoffeln, Reis und saisonales Gemüse werden gerne dazu gereicht.

Getränke

Ein trockener Weißwein oder ein helles Bier passt ausgezeichnet.

Vorbereitung

Gründlich entschuppen und säubern, größere Exemplare enthäuten.

Warnhinweise

Es bestehen keine bekannten Risiken beim Verzehr von Silurus aristotelis.