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KI-generiert

Steinlachs

Oncorhynchus masou

Steinlachs (Oncorhynchus masou), gehört zur Familie Salmonidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

55 cm, max 71 cmmax 9 kgbis 6 Jahre0.5-10 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Die, für Salmoniden typische, stromlinienförmige Körpergestalt ermöglicht dem Steinlachs kraftvolle Schwimmbewegungen selbst in schnellfließenden Gewässern.
  • Maulstellung: Beim Steinlachs befindet sich das Maul endständig, was die effiziente Jagd auf Beutefische in Fluss- und Küstengewässern unterstützt.
  • Die Grundfärbung ist silbrig mit dunklen Punkten, vor allem entlang der Flanken. Erwachsene Tiere zeigen oft dunkle Querbänder, während Laichfärbung bei Männchen rötlich-orange werden kann.
  • Dieser Fisch besitzt eine charakteristische Fettflosse und kräftige Zähne zum Beutefang.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Steinlachs treten während der Laichzeit bei den Männchen deutliche Verfärbungen und ein ausgeprägter Laichhaken auf.

Lebensraum

Natürlicherweise lebt er in klaren, kühlen Gebirgsflüssen und Zuflüssen mit Kiesgrund und zieht zum Laichen teilweise ins Brackwasser oder Meer.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, See

Klimazone: Gemäßigt

Bodengrund: Sand, Kies

Temperatur: 6 - 18 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 8

Der Steinlachs (Oncorhynchus masou) stammt ursprünglich aus dem ostasiatischen Raum, vor allem Japan, Korea und fernöstliches Russland. In einigen europäischen Flüssen wurde diese Art erfolgreich etabliert.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser, Weichtierfresser, Bodentierfresser

Der Steinlachs ernährt sich vor allem von kleinen Fischen, Krebsen und größeren Insektenlarven.

Beute: Beutefische, Flusskrebse, Insektenlarven, gelegentlich Weichtiere

Beutefische
Flusskrebse
Insektenlarven

Verbreitung

Region: Europa, Ostasien

Länder: Japan, Südkorea, Russland

Der Steinlachs (Oncorhynchus masou) stammt ursprünglich aus dem ostasiatischen Raum, vor allem Japan, Korea und fernöstliches Russland. In einigen europäischen Flüssen wurde diese Art erfolgreich etabliert.

Besonderheiten

  • Die Art ist überwiegend tagaktiv, besonders während der Wanderungen und beim Beutefang.
  • Jungfische zeigen bis zur Geschlechtsreife Gruppenverhalten, adulte Tiere leben meist einzeln oder während der Laichwanderung in Gruppen.
  • Steinlachse sind anadrom und unternehmen Wanderungen zwischen Meer und Süßwasser zur Fortpflanzung.
  • Zur Laichzeit wandern ausgewachsene Tiere flussaufwärts zu kiesigen, sauerstoffreichen Gewässerabschnitten.
  • Invasive Populationen können lokale Arten verdrängen, ein Risiko besteht jedoch nicht für den Menschen.
TagaktivFischfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser...Der Steinlachs wird als beliebter Speisefisch sow...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Protacanthopterygii
Ordnung
Salmoniformes
Familie
Salmonidae
Unterfamilie
Salmoninae
Gattung
Oncorhynchus
Art
masou
Erstbeschreiber
Brevoort, 1856
Synonyme
Parasalmo masou, Salmo masou

Morphologie

Körperform
Die, für Salmoniden typische, stromlinienförmige Körpergestalt ermöglicht dem Steinlachs kraftvolle Schwimmbewegungen selbst in schnellfließenden Gewässern.
Maulstellung
Beim Steinlachs befindet sich das Maul endständig, was die effiziente Jagd auf Beutefische in Fluss- und Küstengewässern unterstützt.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
11 - 14
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
14 - 18
Wirbel
59 - 63
Seitenlinie
115 - 140
Geschlechtsunterschiede
Beim Steinlachs treten während der Laichzeit bei den Männchen deutliche Verfärbungen und ein ausgeprägter Laichhaken auf.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Zur Laichzeit wandern ausgewachsene Tiere flussaufwärts zu kiesigen, sauerstoffreichen Gewässerabschnitten.
Laichtyp
Kieslaicher, Grubenlaicher
Brutpflege
Nach dem Ablaichen erfolgt keine Brutpflege mehr. Eier werden im Kiesbett abgelegt.
Inkubation
30 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist überwiegend tagaktiv, besonders während der Wanderungen und beim Beutefang.
Sozialverhalten
Jungfische zeigen bis zur Geschlechtsreife Gruppenverhalten, adulte Tiere leben meist einzeln oder während der Laichwanderung in Gruppen.
Wanderung
Steinlachse sind anadrom und unternehmen Wanderungen zwischen Meer und Süßwasser zur Fortpflanzung.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Steinlachse haben in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet eine hohe Bedeutung für die kommerzielle Fischerei.
Aquakultur
Die Art wird in Ostasien aktiv für Speisezwecke und Besatzmaßnahmen gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
58
Quellen
FishBase, IUCN, FAO Species Fact Sheets, Koslowski: Salmoniden Europas.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Herbst

Angelzeit

Vormittag, Nachmittag, Abenddämmerung

Schwierigkeit

Schwer

Regelhinweis

Beachte lokale Fangzeiten, Mindestmaße und Schutzbestimmungen – Steinlachse sind in Europa oft besonders reglementiert.

Angelmethoden

Angler bevorzugen Fliegenfischen und Spinnangeln mit Streamern oder Wobblern in kühlen, klaren Flüssen.

  • Spinnfischen
  • Fliegenfischen
Empfohlene Köder

Streamer, künstliche Fliegen und kleine Wobbler sind besonders effektiv.

  • Köderfische
  • Spinner
  • Wobbler
  • Kunstfliegen
Fangplätze

Geeignete Fangplätze sind sauerstoffreiche Flussstrecken mit Kiesgrund und starker Strömung.

Ausrüstung

Mittlere bis schwere Spinn- oder Fliegenruten mit starker Bremse eignen sich für den Fang.

Wetter & Mond

Bei leicht trübem Wasser und gemäßigten Temperaturen steigen die Fangchancen, da der Steinlachs dann aktiver jagt.

Winterverhalten

Im Winter ist die Nahrungsaufnahme reduziert, daher sind Bisse seltener.

Bissanzeige

Bisse erfolgen meist kräftig und ohne große Ankündigung; häufig schnellt die Rutenspitze schlagartig nach unten.

Drillverhalten

Der Drill ist kräftig, mit schnellen Fluchten und starken Sprüngen. Gut eingestelltes Gerät ist wichtig.

Landung & Abhaken

Nach dem Fang sollte der Fisch zügig gelandet und schonend zurückgesetzt oder verwertet werden.

Typischer Beifang

Regenbogenforellen, Bachforellen, gelegentlich Äschen beim Salmonidenangeln im gleichen Habitat.

Schnell erkennen

Silbriger, langgestreckter Körper, dunkle Punkte über und unter der Seitenlinie, charakteristische Fettflosse.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

60 °C

Energie

146 kcal / 100 g

Eiweiß

22 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfett

Grätenstruktur

Gering

Wenig Gräten, Filets lassen sich sauber lösen.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch ist zart, mild und leicht aromatisch mit einem typischen Lachsgeschmack.

  • Fein
Fleischstruktur

Zartes, saftiges Fleisch mit feiner Faserstruktur.

  • Zart
Verwertbare Teile

Filets, Rücken- und Bauchlappen, Kaviar bei laichreifen Weibchen.

Hautzubereitung

Die Haut kann mit gebraten oder geräuchert werden, lässt sich bei Bedarf leicht abziehen.

Zubereitungsarten

Geeignet sind Braten, Räuchern und Grillen, doch auch gedämpfte Gerichte schmecken hervorragend.

  • Braten
  • Grillen
  • Räuchern
Garzeit

Filets benötigen je nach Dicke ca. 6–8 Minuten bei mittlerer Hitze.

Kräuter & Gewürze

Dill, Zitrone, Petersilie, weißer Pfeffer und ein Hauch Knoblauch ergänzen den Geschmack optimal.

Beilagen

Salzkartoffeln, frische Salate, Blattspinat oder Spargel passen hervorragend dazu.

Getränke

Trockener Weißwein oder ein helles Pils empfehlen sich als Getränke.

Vorbereitung

Filets sollten vor dem Garen entgrätet und trocken getupft werden, um eine knusprige Haut zu erzielen.

Warnhinweise

Bei Wildfang stets auf Parasiten achten; ausreichend erhitzen oder vorher tiefkühlen.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.