Schlangenstern-Kaiserfisch
Apolemichthys arcuatus
Schlangenstern-Kaiserfisch (Apolemichthys arcuatus), gehört zur Familie Pomacanthidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Allesfresser.
Merkmale
- Körperform: Beim Schlangenstern-Kaiserfisch zeigt sich ein seitlich stark abgeflachter, hochrückiger Körperbau, der ihm ein elegantes Erscheinungsbild verleiht.
- Maulstellung: Die endständige Maulstellung eignet sich ideal für das Abweiden von Schwämmen und Algen an Felsen und Korallen.
- Ein breites dunkles Band mit weißem Grundton überzieht den Körper vom Maul bis zur Schwanzwurzel. Das auffällige Schlangenlinien-Muster ist ein eindeutiges Erkennungsmerkmal.
- Die Art besitzt keine auffälligen anatomischen Besonderheiten außer der charakteristischen Färbung.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Schlangenstern-Kaiserfisch sind äußerlich keine ausgeprägten Geschlechtsunterschiede erkennbar.
Lebensraum
Typischerweise findet man den Schlangenstern-Kaiserfisch in klaren, strömungsreichen Außenriffzonen sowie felsigen Küstenbereichen bis zu Tiefen von etwa 120 Metern.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Höhle, Küstengewässer, Korallenriff, Felsriff
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Fels / Stein, Korallenstruktur
Temperatur: 22 - 27 Grad C
pH-Wert: 8 - 8.5
Die Art Apolemichthys arcuatus, bekannt als Schlangenstern-Kaiserfisch, ist endemisch auf Hawaii sowie den umliegenden Inseln des zentralen Pazifiks. Sie bewohnt dort bevorzugt Außenriffe und felsige Küstenbereiche.
Ernährung
Ernährungsweise: Allesfresser
Nahrungsschwerpunkte: Nahrungs-Generalist, Algenfresser, Weichtierfresser
Die Nahrung des Schlangenstern-Kaiserfisches besteht aus Schwämmen, Manteltieren, Algen und kleinen wirbellosen Tieren.
Beute: Schwämme, Algen, kleine Schnecken und Manteltiere werden gezielt abgeweidet.
Verbreitung
Region: Pazifik, Nordamerika
Länder: Vereinigte Staaten
Die Art Apolemichthys arcuatus, bekannt als Schlangenstern-Kaiserfisch, ist endemisch auf Hawaii sowie den umliegenden Inseln des zentralen Pazifiks. Sie bewohnt dort bevorzugt Außenriffe und felsige Küstenbereiche.
Galerie
Besonderheiten
- Dieser Kaiserfisch zeigt vorwiegend tagaktive Lebensweise und ist morgens und nachmittags unterwegs.
- Einzeln oder paarweise anzutreffen; ausgewachsene Tiere sind meist territorial und verteidigen ihr Revier gegenüber Artgenossen.
- Die Art zeigt site fidelity und bleibt meist im selben Riffabschnitt.
- Schlangenstern-Kaiserfische betreiben keine Brutpflege. Das Weibchen legt Eier ins offene Wasser, die dann befruchtet werden.
- Keine Risiken für Menschen bekannt, lediglich Stressanfälligkeit in der Haltung.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Perciformes
- Unterordnung
- Percoidei
- Familie
- Pomacanthidae
- Gattung
- Apolemichthys
- Art
- arcuatus
- Erstbeschreiber
- Gray, 1831
- Synonyme
- Holacanthus arcuatus
Morphologie
- Körperform
- Beim Schlangenstern-Kaiserfisch zeigt sich ein seitlich stark abgeflachter, hochrückiger Körperbau, der ihm ein elegantes Erscheinungsbild verleiht.
- Maulstellung
- Die endständige Maulstellung eignet sich ideal für das Abweiden von Schwämmen und Algen an Felsen und Korallen.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 14 - 15
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 17 - 18
- Afterflosse Hartstrahlen
- 3 - 3
- Afterflosse Weichstrahlen
- 17 - 18
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Schlangenstern-Kaiserfisch sind äußerlich keine ausgeprägten Geschlechtsunterschiede erkennbar.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Schlangenstern-Kaiserfische betreiben keine Brutpflege. Das Weibchen legt Eier ins offene Wasser, die dann befruchtet werden.
- Laichtyp
- Freilaicher im offenen Wasser
- Brutpflege
- Für diese Art ist keine Brutpflege bekannt. Die Eier werden sich selbst überlassen.
Verhalten
- Aktivität
- Dieser Kaiserfisch zeigt vorwiegend tagaktive Lebensweise und ist morgens und nachmittags unterwegs.
- Sozialverhalten
- Einzeln oder paarweise anzutreffen; ausgewachsene Tiere sind meist territorial und verteidigen ihr Revier gegenüber Artgenossen.
- Wanderung
- Die Art zeigt site fidelity und bleibt meist im selben Riffabschnitt.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Ozeanien
Nutzung
- Fischerei
- Die Art spielt in der kommerziellen Fischerei keine Rolle.
- Aquakultur
- Eine großtechnische Nachzucht ist bislang nicht etabliert, die Art bleibt selten im Handel.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN, Fishes of the World, Allen GR, Pomacanthidae Monography
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 600 l
22 - 27 °C
8 - 8.5
6 - 12 dKH
Mittlere Wasserschichten, Bodennah
Häufig bleiben Wildfänge heikel in der Eingewöhnung. Optimal für erfahrene Meerwasseraquarianer.
Paar- oder Einzelhaltung empfohlen; mehrere Tiere benötigen ein sehr großes Riffaquarium mit Rückzugsmöglichkeiten.
Nur mit robusten, nicht zu kleinen Fischen und echten Meerwassertieren vergesellschaften.
Pflanzen spielen für diesen Riffbewohner in der Haltung keine Rolle.
Starke Strömung und eine sehr gute Wasserqualität sind für die Aquarienhaltung unerlässlich.
Anfangs Nahrungsspezialist auf Schwämme, langsam an Frost- und Ersatzfutter gewöhnen.
Eine Überwinterung im Gartenteich ist nicht möglich.
Bisher keine belastbare Nachzucht in Heimaquarien belegt.
Nicht etabliert
Hell

