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KI-generiert

Sandgrundel

Pomatoschistus minutus

Sandgrundel (Pomatoschistus minutus), gehört zur Familie Gobiidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

4 cm, max 6.5 cmbis 3 Jahre0-60 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Klein und gedrungen mit leicht stromlinienförmigem Körperbau; die Gestalt ist an bodennahes Leben in flachen Küstenbereichen angepasst.
  • Maulstellung: Das endständige Maul der Sandgrundel erlaubt ein gezieltes Aufnehmen kleiner bodenbewohnender Beutetiere.
  • Die Grundfarbe reicht von sandig-bräunlich bis oliv, mit dunkleren Flecken und einer meist helleren Bauchseite; die Zeichnung dient der Tarnung auf sandigen und schlammigen Böden.
  • Die verschmolzenen Bauchruder bilden eine Saugscheibe, mit der sich die Sandgrundel am Substrat festhalten kann; außerdem sind zwei deutlich getrennte Rückenflossen charakteristisch.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Sandgrundel zeigen Männchen während der Laichzeit intensivere Farbakzente, oft dunklere Flecken und gelegentlich blau schimmernde Augenpartien; Weibchen bleiben blasser.

Lebensraum

Bevorzugt werden flache, sandige und schlammige Küstenbereiche sowie geschützte Lagunen und Ästuare; dort nutzt die Art Sandgründe und Seegrasfelder als Aufenthalts- und Laichplätze.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: See, Ästuar, Lagune, Küstengewässer, Seegraswiese, Sandgrund, Schlammgrund

Klimazone: Gemäßigt

Bodengrund: Sand, Schlamm

Temperatur: 4 - 20 Grad C

Die Sandgrundel (Pomatoschistus minutus) ist in küstennahen Gewässern des Nordatlantiks, in der Nordsee, in Teilen des Mittelmeers und in Ästuaren weit verbreitet. In Europa tritt sie regelmäßig in flachen Küstenzonen und geschützten Buchten auf.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Krebstierfresser, Bodentierfresser, Insektenfresser, Weichtierfresser, Zooplanktonfresser

Die Sandgrundel ernährt sich überwiegend von kleinen bodenbewohnenden Krebsen, Weichtieren, Vielborstern und Insektenlarven sowie gelegentlich von Zooplankton.

Beute: Typische Beute umfasst Amphipoden, Copepoden, kleine Krebse und polychaete Würmer, die am oder im Substrat gesucht werden.

Typische Beute umfasst Amphipoden
Copepoden
kleine Krebse und polychaete Würmer

Verbreitung

Region: Nordsee, Atlantik, Mittelmeer, Europa

Länder: Deutschland, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Frankreich, Norwegen, Dänemark, Schweden

Die Sandgrundel (Pomatoschistus minutus) ist in küstennahen Gewässern des Nordatlantiks, in der Nordsee, in Teilen des Mittelmeers und in Ästuaren weit verbreitet. In Europa tritt sie regelmäßig in flachen Küstenzonen und geschützten Buchten auf.

Besonderheiten

  • Überwiegend tagaktiv; die Tiere sind am Boden aktiv und suchen tagsüber Nahrung und Verstecke.
  • Außerhalb der Laichzeit leben Sandgrundeln meist einzelgängerisch oder in lockeren Gruppen; Männchen verteidigen während der Brutzeit Reviere mit geeigneten Eiablageplätzen.
  • Keine ausgedehnten Wanderungen bekannt; die Art bleibt meist in küstennahen, geeigneten Habitaten sesshaft.
  • Die Eier werden an geschützten Stellen am Substrat abgelegt, oft unter Muschelschalen, Steinen oder in Pflanzen; Männchen betreuen die Eier aktiv.
TagaktivKrebstierfresser, Bodentierfresser, Insektenfress...Wenig wirtschaftliche Bedeutung; regional gelegen...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Gobiiformes
Unterordnung
Gobioidei
Familie
Gobiidae
Gattung
Pomatoschistus
Art
minutus
Erstbeschreiber
Pallas, 1770
Synonyme
Gobius minutus (syn.), Sand goby

Morphologie

Körperform
Klein und gedrungen mit leicht stromlinienförmigem Körperbau; die Gestalt ist an bodennahes Leben in flachen Küstenbereichen angepasst.
Maulstellung
Das endständige Maul der Sandgrundel erlaubt ein gezieltes Aufnehmen kleiner bodenbewohnender Beutetiere.
Rückenflosse Hartstrahlen
6 - 8
Rückenflosse Weichstrahlen
8 - 11
Afterflosse Hartstrahlen
1 - 1
Afterflosse Weichstrahlen
7 - 9
Geschlechtsunterschiede
Beim Sandgrundel zeigen Männchen während der Laichzeit intensivere Farbakzente, oft dunklere Flecken und gelegentlich blau schimmernde Augenpartien; Weibchen bleiben blasser.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Eier werden an geschützten Stellen am Substrat abgelegt, oft unter Muschelschalen, Steinen oder in Pflanzen; Männchen betreuen die Eier aktiv.
Laichtyp
Substratlaicher, Männchen bewacht die Gelege an geschützten Stellen.
Brutpflege
Männchen bewachen das Gelege bis zum Schlupf und sorgen durch Flossenschläge für Sauerstoffzufuhr an den Eiern.
Inkubation
7 Tage

Verhalten

Aktivität
Überwiegend tagaktiv; die Tiere sind am Boden aktiv und suchen tagsüber Nahrung und Verstecke.
Sozialverhalten
Außerhalb der Laichzeit leben Sandgrundeln meist einzelgängerisch oder in lockeren Gruppen; Männchen verteidigen während der Brutzeit Reviere mit geeigneten Eiablageplätzen.
Wanderung
Keine ausgedehnten Wanderungen bekannt; die Art bleibt meist in küstennahen, geeigneten Habitaten sesshaft.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Die Art hat nur lokale Bedeutung in der Küstenfischerei und wird selten gezielt gefangen.
Aquakultur
Keine nennenswerte Relevanz für Aquakultur.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase; IUCN Red List; GBIF; ausgewählte ichthyologische Fachliteratur