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Kaukasische Grundel

Knipowitschia caucasica

Kaukasische Grundel (Knipowitschia caucasica), gehört zur Familie Gobiidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

3 cm, max 5 cmbis 2 Jahre0.2-5 m TiefeAllesfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Diese Art weist einen zierlichen, schlanken Körperbau auf, der an typische Grundeln erinnert und speziell für das Leben am Gewässerboden angepasst ist.
  • Maulstellung: Beim Kaukasischen Grundel befindet sich das endständige Maul ideal zum Pflanzen- und Kleintierfang am Boden.
  • Die Art besitzt eine marmorierte Grundfärbung mit kleinen, dunklen Flecken und Längsstreifen, wobei Jung- und Alttiere ähnliche Muster zeigen.
  • Charakteristisch für die Gattung ist die Verschmelzung der Bauchflossen zu einer Saugplatte, die dem Halt auf Steinen und Pflanzen dient.
  • Geschlechtsunterschiede: Bei der Kaukasischen Grundel sind Männchen zur Laichzeit durch dunklere Färbung und deutlich größere Bauchflossen von den Weibchen unterscheidbar.

Lebensraum

Lebt in langsam fließenden Flüssen, Süßwasserseen und Brackwasserzonen; bevorzugt pflanzenreiche Ufer mit sandigem oder schlammigem Untergrund.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Sumpf, Schlammgrund

Klimazone: Subtropisch, Gemäßigt

Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 8 - 29 Grad C

pH-Wert: 7 - 8.5

Die Kaukasische Grundel (Knipowitschia caucasica) ist im Schwarzmeerraum, in angrenzenden Flüssen und Seen des Balkans bis Westasien verbreitet. Sie wurde auch in einigen Donaunebengewässern nachgewiesen.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Algenfresser, Bodentierfresser, Detritusfresser

Hauptsächlich ernährt sich die Art von kleinen Wirbellosen, Insektenlarven und gelegentlich von Algen oder Detritus.

Beute: Kleinkrebse, Würmer, Insektenlarven, Detritus, Fadenalgen.

Kleinkrebse
Würmer
Insektenlarven

Verbreitung

Region: Europa, Westasien

Länder: Isle of Man, Indien

Die Kaukasische Grundel (Knipowitschia caucasica) ist im Schwarzmeerraum, in angrenzenden Flüssen und Seen des Balkans bis Westasien verbreitet. Sie wurde auch in einigen Donaunebengewässern nachgewiesen.

Besonderheiten

  • Die Art ist hauptsächlich dämmerungsaktiv, kann aber auch tagsüber auf Nahrungssuche beobachtet werden.
  • Überwiegend einzelgängerisch, Männchen verteidigen kleine Reviere während der Fortpflanzungszeit deutlich.
  • Kaukasische Grundeln sind standorttreu und zeigen keine ausgeprägten Wanderungen.
  • Die Fortpflanzung erfolgt über das Legen von Klebe-Eiern in Höhlen und unter Steinen, meist bewacht das Männchen das Gelege.
  • Weder beim Fang noch in Gefangenschaft sind Gefahren bekannt.
Tagaktiv, DämmerungsaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, Algenfresser...In der Forschung von Bedeutung, für Aquaristik i...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Gobiiformes
Familie
Gobiidae
Gattung
Knipowitschia
Art
caucasica
Erstbeschreiber
Berg, 1916
Synonyme
Gobius caucasicus

Morphologie

Körperform
Diese Art weist einen zierlichen, schlanken Körperbau auf, der an typische Grundeln erinnert und speziell für das Leben am Gewässerboden angepasst ist.
Maulstellung
Beim Kaukasischen Grundel befindet sich das endständige Maul ideal zum Pflanzen- und Kleintierfang am Boden.
Rückenflosse Hartstrahlen
6 - 7
Rückenflosse Weichstrahlen
7 - 9
Afterflosse Hartstrahlen
1 - 1
Afterflosse Weichstrahlen
6 - 8
Wirbel
28 - 30
Geschlechtsunterschiede
Bei der Kaukasischen Grundel sind Männchen zur Laichzeit durch dunklere Färbung und deutlich größere Bauchflossen von den Weibchen unterscheidbar.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzung erfolgt über das Legen von Klebe-Eiern in Höhlen und unter Steinen, meist bewacht das Männchen das Gelege.
Laichtyp
Höhlenlaicher, Substratlaicher
Brutpflege
Während der Brutzeit übernimmt das Männchen die Bewachung und Belüftung der Eier.
Inkubation
5 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist hauptsächlich dämmerungsaktiv, kann aber auch tagsüber auf Nahrungssuche beobachtet werden.
Sozialverhalten
Überwiegend einzelgängerisch, Männchen verteidigen kleine Reviere während der Fortpflanzungszeit deutlich.
Wanderung
Kaukasische Grundeln sind standorttreu und zeigen keine ausgeprägten Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Keine Bedeutung für die kommerzielle Fischerei.
Aquakultur
In der Aquakultur ohne besondere Relevanz.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
46
Quellen
FishBase, IUCN Red List, EU-Natura 2000, Kottelat & Freyhof 2007

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 60 l

Temperatur

8 - 29 °C

pH-Wert

7 - 8.5

Karbonathärte

2 - 20 dKH

Schwimmzone

Bodennah

Haltungsanspruch

Die Art lässt sich im Aquarium gut halten, bevorzugt strukturierte Becken mit Sand und Pflanzen.

Gruppengröße

Einzelhaltung oder als Paar, bei Gruppen reichen kleine Reviere; auf ausreichend Verstecke achten.

Vergesellschaftung

Vergesellschaftung mit anderen ruhigen Arten ist möglich, aggressive oder große Mitbewohner meiden.

Pflanzen

Die Art akzeptiert Pflanzen und beschädigt diese nicht.

Strömung & Sauerstoff

Bevorzugt sanfte bis mittlere Strömung, stehende Bereiche werden selten genutzt.

Futterannahme

In Gefangenschaft werden Frost- und Lebendfutter gerne angenommen, Flockenfutter nur zögerlich.

überwinterung

Eine dauerhafte Haltung im Freilandteich ist ohne spezielle Maßnahmen in Mitteleuropa nicht zu empfehlen.

Nachzucht

Zur Nachzucht ist eine Temperaturerhöhung und stellenweise starke Begrünung hilfreich.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Mittel