Riesensprotte
Hyperlophus vittatus
Riesensprotte (Hyperlophus vittatus), gehört zur Familie Clupeidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Planktonfresser.
Merkmale
- Körperform: Die Riesensprotte ist von typisch schlanker, seitlich leicht abgeflachter Körperform, ideal für das Leben im offenen Wasser.
- Maulstellung: Bei der Riesensprotte befindet sich das kleine, endständige Maul, was das effiziente Fressen von Plankton im Wasserkörper ermöglicht.
- Oft glänzen die Flanken silbrig, während Rücken und Seiten eine dunklere Tönung zeigen und der Bauch heller abgesetzt ist.
- Wie viele Sprotten besitzt sie ein sehr feines Schuppenkleid und einen relativ transparenten Körper.
- Geschlechtsunterschiede: Bei dieser Art besteht kein auffälliger äußerlicher Geschlechtsunterschied.
Lebensraum
Typisch für Hyperlophus vittatus ist die Küstennähe in mäßig tiefem Wasser, häufig in Buchten und an sandigen Küstenabschnitten Australiens.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Küstengewässer, Küstennahes Freiwasser
Klimazone: Gemäßigt, Subtropisch
Bodengrund: Sand, Schlamm
Temperatur: 14 - 26 Grad C
pH-Wert: 7.8 - 8.4
Die Riesensprotte, Hyperlophus vittatus, kommt hauptsächlich an den Südküsten Australiens vor und ist dort in großen Schwärmen zu finden.
Ernährung
Ernährungsweise: Planktonfresser
Nahrungsschwerpunkte: Zooplanktonfresser, Phytoplanktonfresser, Krebstierfresser, Algenfresser
Der überwiegende Teil der Nahrung besteht aus Zooplankton, ergänzt durch kleine Algenpartikel.
Beute: Kleine Krebse, Copepoden, planktonische Larven, Kieselalgen.
Verbreitung
Region: Australien
Länder: Australien
Die Riesensprotte, Hyperlophus vittatus, kommt hauptsächlich an den Südküsten Australiens vor und ist dort in großen Schwärmen zu finden.
Galerie
Besonderheiten
- Diese Art ist sowohl tagsüber als auch in der Dämmerung aktiv auf Nahrungssuche.
- In großen, losen Schwärmen bewegt sich die Riesensprotte durch küstennahe Wasserschichten.
- Küstennahe Wanderungen zur Laichzeit wurden beobachtet.
- In saisonalen Schwärmen werden die Eier frei im Wasser abgegeben.
- Es gibt keine bekannten Risiken im Umgang mit der Art.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Clupeomorpha
- Ordnung
- Clupeiformes
- Unterordnung
- Clupeoidei
- Familie
- Clupeidae
- Gattung
- Hyperlophus
- Art
- vittatus
- Erstbeschreiber
- Castelnau, 1875
- Synonyme
- Sprattus vittatus, Clupea vittata
Morphologie
- Körperform
- Die Riesensprotte ist von typisch schlanker, seitlich leicht abgeflachter Körperform, ideal für das Leben im offenen Wasser.
- Maulstellung
- Bei der Riesensprotte befindet sich das kleine, endständige Maul, was das effiziente Fressen von Plankton im Wasserkörper ermöglicht.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 16 - 19
- Afterflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Afterflosse Weichstrahlen
- 14 - 17
- Wirbel
- 39 - 41
- Geschlechtsunterschiede
- Bei dieser Art besteht kein auffälliger äußerlicher Geschlechtsunterschied.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- In saisonalen Schwärmen werden die Eier frei im Wasser abgegeben.
- Laichtyp
- Freiwasserlaicher während wärmerer Monate
- Brutpflege
- Nach dem Ablaichen findet keine Brutpflege statt.
- Inkubation
- 3 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Diese Art ist sowohl tagsüber als auch in der Dämmerung aktiv auf Nahrungssuche.
- Sozialverhalten
- In großen, losen Schwärmen bewegt sich die Riesensprotte durch küstennahe Wasserschichten.
- Wanderung
- Küstennahe Wanderungen zur Laichzeit wurden beobachtet.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Australis
Nutzung
- Fischerei
- Fang auf die Riesensprotte ist in Australien industriell und lokal von Bedeutung.
- Aquakultur
- Diese Art ist nicht Ziel von Aquakulturprogrammen.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, Australian Museum, IUCN Red List
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung62 °C
88 kcal / 100 g
17 g / 100 g
Mager
Viele feine Gräten machen die Verarbeitung aufwändiger.
Schwer
Das Fleisch hat einen milden Eigengeschmack und ist recht fettarm.
Fein und zart, für Konservenproduktion geeignet.
Ganze Fische, meist werden sie als Ganzes konserviert oder zu Fischmehl verarbeitet.
Schuppen sind sehr fein und werden meist mitverarbeitet.
Häufig als Konserve, getrocknet oder geräuchert verwendet; auch zum Backen oder Braten möglich.
Kurze Garzeiten, besonders als kleiner Fisch.
Pfeffer, Zitrone, Dill und Petersilie harmonieren gut.
Kartoffeln, Brot, Reisgerichte oder knackige Salate.
Trockener Weißwein, Bier oder Mineralwasser runden das Gericht ab.
Große Mengen an Gräten erfordern sorgfältiges Kauen oder Verarbeitung zu Paste.
Es bestehen keine bekannten Risiken, sofern die Riesensprotte frisch oder korrekt verarbeitet wird.

