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KI-generiert

Quastenflosser

Latimeria chalumnae

Quastenflosser (Latimeria chalumnae), gehört zur Familie Latimeriidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

150 cm, max 200 cmmax 90 kgbis 60 Jahre150-700 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Der Quastenflosser hat einen kräftigen, spindelförmigen Körper mit massigen, lappenartigen Flossenansätzen; die robuste Gestalt unterstützt langsame, wendige Bewegungen in Felsspalten und Höhlen.
  • Maulstellung: Das Maul ist weitgehend endständig angelegt und ermöglicht dem Quastenflosser das Erfassen von Beute an felsigen Untergründen und im Freiwasser.
  • Die Färbung zeigt ein dunkles, blau-graues Grundkleid mit helleren, unregelmäßigen Flecken; dorsal meist dunkler als ventral ausgeprägt, wodurch ein leichter Kontrast entsteht.
  • Typisch sind die lappenartigen, knorpelig gestützten Flossenansätze, ein intrakraniales Gelenk und ein fetthaltiges Organ im Rumpf, das die Funktion eines Schwimmblasenäquivalents übernimmt; zudem besitzt die Schnauze ein rostrales Elektroorgan.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Quastenflosser sind Weibchen in der Regel größer als Männchen, ansonsten ist der äußere Geschlechtsdimorphismus nur wenig ausgeprägt.

Lebensraum

Quastenflosser leben bevorzugt in tiefen Felshöhlen und Steilwänden des Kontinentalhangs; tagsüber ziehen sie sich in Spalten zurück und gehen nachts auf Nahrungssuche.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Höhle, Küstengewässer, Felsriff, Bodennah, Bodenlebend, Tiefsee

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Fels / Stein, Korallenstruktur

Temperatur: 12 - 22 Grad C

Latimeria chalumnae kommt ausschließlich im westlichen Indischen Ozean vor; die Art ist besonders in der Region um die Komoren sowie an den Küsten Ostafrikas und Madagaskars dokumentiert und gilt damit als regional endemisch.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Krebstierfresser, Bodentierfresser

Quastenflosser ernähren sich überwiegend räuberisch von Bodentieren und kleinen Knochenfischen; die Art jagt nachts in der Nähe des Grundes und in Spalten nach Beute.

Beute: Als Beute dienen kleine demersale Fische, Kopffüßer und bodenbewohnende Krebstiere; größere Beutetiere werden eher selten erbeutet.

Als Beute dienen kleine demersale Fische
Kopffüßer und bodenbewohnende Krebstiere
größere Beutetiere werden eher selten erbeutet.

Verbreitung

Region: Indischer Ozean, Afrika südlich der Sahara

Länder: Komoren, Tansania, Mosambik, Madagaskar, Südafrika

Latimeria chalumnae kommt ausschließlich im westlichen Indischen Ozean vor; die Art ist besonders in der Region um die Komoren sowie an den Küsten Ostafrikas und Madagaskars dokumentiert und gilt damit als regional endemisch.

Besonderheiten

  • Die Art ist überwiegend nachtaktiv und bleibt tagsüber in Felshöhlen verborgen; nächtliche Streifzüge dienen der Nahrungssuche.
  • Quastenflosser werden zumeist einzeln oder in sehr kleinen Gruppen beobachtet; es sind keine ausgeprägten Schwarmbildungen bekannt.
  • Es gibt keine großen saisonalen Wanderungen; Individuen bleiben meist in relativ begrenzten Habitatbereichen nahe ihren Höhlen.
  • Die Fortpflanzung erfolgt intern mit lebendgebärender Entwicklung (Ovoviviparie), wobei die Embryonen im Mutterleib heranreifen.
  • Es sind keine spezifischen Gefahren für Menschen bekannt; Schutzmaßnahmen richten sich vor allem auf den Erhalt der Art.
NachtaktivFischfresser, Krebstierfresser, BodentierfresserFür die Fischerei hat der Quastenflosser praktis...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Sarcopterygii
Ordnung
Coelacanthiformes
Familie
Latimeriidae
Gattung
Latimeria
Art
chalumnae
Erstbeschreiber
Smith, 1939

Morphologie

Körperform
Der Quastenflosser hat einen kräftigen, spindelförmigen Körper mit massigen, lappenartigen Flossenansätzen; die robuste Gestalt unterstützt langsame, wendige Bewegungen in Felsspalten und Höhlen.
Maulstellung
Das Maul ist weitgehend endständig angelegt und ermöglicht dem Quastenflosser das Erfassen von Beute an felsigen Untergründen und im Freiwasser.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Geschlechtsunterschiede
Beim Quastenflosser sind Weibchen in der Regel größer als Männchen, ansonsten ist der äußere Geschlechtsdimorphismus nur wenig ausgeprägt.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovovivipar
Modus
Die Fortpflanzung erfolgt intern mit lebendgebärender Entwicklung (Ovoviviparie), wobei die Embryonen im Mutterleib heranreifen.
Laichtyp
Innere Entwicklung mit lebend geborenen Jungfischen (Ovoviviparie).
Brutpflege
Nach der Geburt übernehmen Eltern keine Brutpflege; die Jungfische sind sofort relativ selbstständig.
Inkubation
365 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist überwiegend nachtaktiv und bleibt tagsüber in Felshöhlen verborgen; nächtliche Streifzüge dienen der Nahrungssuche.
Sozialverhalten
Quastenflosser werden zumeist einzeln oder in sehr kleinen Gruppen beobachtet; es sind keine ausgeprägten Schwarmbildungen bekannt.
Wanderung
Es gibt keine großen saisonalen Wanderungen; Individuen bleiben meist in relativ begrenzten Habitatbereichen nahe ihren Höhlen.
Endemisch
Ja
Biogeographie
Afrotropis

Nutzung

Fischerei
Gelegentliche Beifänge in Tiefseefischereien kommen vor, jedoch spielt die Art keine wirtschaftlich relevante Rolle.
Aquakultur
Keine Relevanz für Aquakultur; Haltung und Zucht in Gefangenschaft sind nicht etabliert.

Schutz & Quellen

Quellen
IUCN Red List; FishBase; J.L.B. Smith (1939); Peer-reviewed literature zu Latimeria chalumnae