Indonesischer Quastenflosser
Latimeria menadoensis
Indonesischer Quastenflosser (Latimeria menadoensis), gehört zur Familie Latimeriidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Indonesische Quastenflosser besitzt einen massigen, spindelförmigen Körper mit auffällig lappigen Flossen und einer tiefliegenden Schwanzflosse.
- Maulstellung: Beim Indonesischen Quastenflosser liegt das Maul endständig und ermöglicht das Ergreifen von Beutefischen im offenen Wasser.
- Die Grundfarbe ist tiefblau bis grau mit weißen Flecken, die eine marmorierte Zeichnung ergeben. Jungfische zeigen ein ähnliches Muster.
- Quastenflosser sind bekannt für ihre fleischigen, lappenartigen Flossen, die an die Evolution der Landwirbeltiere erinnern. Ihr einzelner, dreilappiger Schwanz ist ein einzigartiges Merkmal.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Indonesischen Quastenflosser sind äußere Geschlechtsunterschiede kaum zu erkennen; Weibchen werden tendenziell größer als Männchen.
Lebensraum
Der Indonesische Quastenflosser lebt in größeren Tiefen entlang felsiger Hänge und Höhlen an den Küsten Nord-Sulawesis und der Molukken.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Höhle, Küstengewässer, Felsriff, Tiefsee
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Sand, Fels / Stein
Temperatur: 13 - 18 Grad C
Der Indonesische Quastenflosser, Latimeria menadoensis, ist vor allem in Tiefen vor Nord-Sulawesi und im Molukken-Archipel in Indonesien nachgewiesen worden. Sichtungen erfolgten insbesondere im Bereich von Manado Tua und Talise-Insel.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Krebstierfresser
Latimeria menadoensis ernährt sich überwiegend von Fischen, Tintenfischen und Krebstieren, die sie nachts im offenen Wasser jagt.
Beute: Typische Beutetiere sind kleine Knochenfische, Tiefseekrabben und Kopffüßer.
Verbreitung
Region: Pazifik, Südostasien
Länder: Indonesien
Der Indonesische Quastenflosser, Latimeria menadoensis, ist vor allem in Tiefen vor Nord-Sulawesi und im Molukken-Archipel in Indonesien nachgewiesen worden. Sichtungen erfolgten insbesondere im Bereich von Manado Tua und Talise-Insel.
Galerie
Besonderheiten
- Diese urtümliche Art ist vor allem nachtaktiv und verlässt sich auf Lauerjagdtechnik.
- In der Regel leben Indonesische Quastenflosser einzeln oder gelegentlich in kleinen Gruppen, ohne ausgeprägtes Territorialverhalten.
- Latimeria menadoensis zeigt keine ausgeprägten Wanderungen und bleibt standorttreu in seinem Höhlenrevier.
- Die Art bringt lebende Jungfische nach einer langen Tragzeit zur Welt; Eiablage findet nicht statt.
- Beim Fang besteht keine Gefahr für Menschen, doch das Überleben in Gefangenschaft ist nicht möglich.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Sarcopterygii
- Ordnung
- Coelacanthiformes
- Familie
- Latimeriidae
- Gattung
- Latimeria
- Art
- menadoensis
- Erstbeschreiber
- Pouyaud, Wirjoatmodjo, Rachmatika, Tjakrawidjaja, Hadiaty & Hadie, 1999
Morphologie
- Körperform
- Der Indonesische Quastenflosser besitzt einen massigen, spindelförmigen Körper mit auffällig lappigen Flossen und einer tiefliegenden Schwanzflosse.
- Maulstellung
- Beim Indonesischen Quastenflosser liegt das Maul endständig und ermöglicht das Ergreifen von Beutefischen im offenen Wasser.
- Wirbel
- 50 - 60
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Indonesischen Quastenflosser sind äußere Geschlechtsunterschiede kaum zu erkennen; Weibchen werden tendenziell größer als Männchen.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Ovovivipar
- Modus
- Die Art bringt lebende Jungfische nach einer langen Tragzeit zur Welt; Eiablage findet nicht statt.
- Laichtyp
- Ovovivipar; lebendgebärend
- Brutpflege
- Elterliche Brutpflege ist nicht ausgeprägt, da die Jungen nach der Geburt selbstständig sind.
Verhalten
- Aktivität
- Diese urtümliche Art ist vor allem nachtaktiv und verlässt sich auf Lauerjagdtechnik.
- Sozialverhalten
- In der Regel leben Indonesische Quastenflosser einzeln oder gelegentlich in kleinen Gruppen, ohne ausgeprägtes Territorialverhalten.
- Wanderung
- Latimeria menadoensis zeigt keine ausgeprägten Wanderungen und bleibt standorttreu in seinem Höhlenrevier.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Orientalis / Indomalaiische Region
Nutzung
- Fischerei
- Latimeria menadoensis hat keine kommerzielle Bedeutung für die Fischerei.
- Aquakultur
- Die Art wird nicht in Aquakultur gehalten.
Schutz & Quellen
- CITES
- Anhang I
- Quellen
- FishBase; IUCN; Pouyaud et al., Nature, 1999; GBIF.
IUCN (2008). Latimeria menadoensis: globale Bewertung VU. https://doi.org/10.2305/IUCN.UK.2008.RLTS.T135484A4129545.en. Datengrundlage: IUCN Red List 2026-1, https://doi.org/10.15468/0qnb58 (CC BY 4.0).
Teilprüfung am 22. Oktober 2026 (siehe Korrekturbericht für geprüfte Felder):
https://www.iucnredlist.org/species/135484/4129545

