FischLex
KI-generiert

Peruanischer Wildkaiserbarsch

Apistogramma bitaeniata

Peruanischer Wildkaiserbarsch (Apistogramma bitaeniata), gehört zur Familie Cichlidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

6 cm, max 8 cmbis 3 Jahre0.2-1.2 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Die Art hat einen seitlich abgeflachten, relativ gestreckten Körper mit auffälligen, lang ausgezogenen Flossenstrahlen bei Männchen.
  • Maulstellung: Beim Peruanischen Wildkaiserbarsch ist das kleine, endständige Maul ideal, um im dichten Pflanzendickicht auf Nahrungssuche zu gehen.
  • Diese Art zeigt eine auffällige blaue bis türkise Grundfärbung mit zwei dunklen horizontalen Längsstreifen und roten oder gelben Flossenrändern, besonders bei adulten Männchen.
  • Insbesondere die Rückenflosse der Männchen ist stark ausgezogen und signalisiert Gesundheitszustand und Rang beim Imponierverhalten.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Peruanischen Wildkaiserbarsch sind die Männchen farblich intensiver, größer und besitzen längere Flossenfilamente als die Weibchen.

Lebensraum

In naturnahen Altarmen des peruanischen Amazonasregenwaldes lebt diese Art bevorzugt zwischen Laubansammlungen und Unterwasserpflanzen.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, Teich, Überschwemmungsgebiet, Feuchtgebiet

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 23 - 28 Grad C

pH-Wert: 4.8 - 6.5

Apistogramma bitaeniata kommt im peruanischen Teil des Amazonasbeckens vor, vor allem im Rio Nanay, Rio Tigre und kleineren Zuflüssen.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Bodentierfresser, Krebstierfresser, Detritusfresser

Der Peruanische Wildkaiserbarsch ernährt sich in der Natur von kleinen Krebstieren, Insektenlarven und Mikroorganismen, die er am Bodengrund aufspürt.

Beute: Kleine Ruderfußkrebse, Cyclops, Mückenlarven, kleine Würmchen, gelegentlich Detritus.

Kleine Ruderfußkrebse
Cyclops
Mückenlarven

Verbreitung

Region: Südamerika

Länder: Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Guyana, Peru, Suriname, Venezuela

Apistogramma bitaeniata kommt im peruanischen Teil des Amazonasbeckens vor, vor allem im Rio Nanay, Rio Tigre und kleineren Zuflüssen.

Besonderheiten

  • Die Art ist überwiegend tagaktiv und nutzt das morgendliche Licht für Balz und Nahrungssuche.
  • Als Haremsfisch mit territorialen Männchen benötigen sie ausreichend Raum zur Revierbildung; Weibchen leben paarweise oder in kleinen Gruppen.
  • Standorttreu – der Peruanische Wildkaiserbarsch bleibt überwiegend im gleichen Abschnitt des Gewässers.
  • Ein Weibchen legt die Eier meist in Höhlen oder unter Wurzeln ab, das Männchen bewacht sein Revier.
  • Keine Risiken für Menschen; artgerechte Pflege ist rücksichts- und kenntnisreich umzusetzen.
TagaktivInsektenfresser, Bodentierfresser, Krebstierfress...Beliebter Zierfisch in der Aquaristik, wegen der...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Cichliformes
Unterordnung
Cichlidae
Familie
Cichlidae
Unterfamilie
Cichlinae
Gattung
Apistogramma
Art
bitaeniata
Erstbeschreiber
Pellegrin, 1936
Synonyme
Apistogramma sweglesi, Apistogramma sweglesi var. bitaeniata

Morphologie

Körperform
Die Art hat einen seitlich abgeflachten, relativ gestreckten Körper mit auffälligen, lang ausgezogenen Flossenstrahlen bei Männchen.
Maulstellung
Beim Peruanischen Wildkaiserbarsch ist das kleine, endständige Maul ideal, um im dichten Pflanzendickicht auf Nahrungssuche zu gehen.
Rückenflosse Hartstrahlen
3 - 4
Rückenflosse Weichstrahlen
14 - 17
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
8 - 10
Seitenlinie
23 - 26
Geschlechtsunterschiede
Beim Peruanischen Wildkaiserbarsch sind die Männchen farblich intensiver, größer und besitzen längere Flossenfilamente als die Weibchen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Ein Weibchen legt die Eier meist in Höhlen oder unter Wurzeln ab, das Männchen bewacht sein Revier.
Laichtyp
Höhlenlaicher
Brutpflege
Das Weibchen betreibt intensive Brutpflege durch Bewachung und Belüftung der Eier, bis die Jungfische selbständig sind.
Inkubation
3 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist überwiegend tagaktiv und nutzt das morgendliche Licht für Balz und Nahrungssuche.
Sozialverhalten
Als Haremsfisch mit territorialen Männchen benötigen sie ausreichend Raum zur Revierbildung; Weibchen leben paarweise oder in kleinen Gruppen.
Wanderung
Standorttreu – der Peruanische Wildkaiserbarsch bleibt überwiegend im gleichen Abschnitt des Gewässers.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Neotropis

Nutzung

Fischerei
Für die kommerzielle Fischerei spielt die Art keine Rolle.
Aquakultur
In der Aquaristik ist Apistogramma bitaeniata als Wildfang und gelegentlich als Nachzucht verfügbar.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
46
Quellen
FishBase, IUCN, Römer U. (1996): Cichliden Atlas, Amazonas Magazin

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 80 l

Temperatur

23 - 28 °C

pH-Wert

4.8 - 6.5

Karbonathärte

0 - 5 dKH

Schwimmzone

Bodennah, Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Für erfahrene Aquarianer mit Kenntnissen in Weichwasserhaltung geeignet; stabile Wasserwerte unerlässlich.

Gruppengröße

Ein Männchen mit mehreren Weibchen und Verstecken stärkt das natürliche Sozialverhalten.

Vergesellschaftung

Mit anderen ruhigen Zwergbuntbarschen und kleinen Salmlern ist eine Vergesellschaftung möglich, solange ausreichend Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind.

Pflanzen

Apistogramma bitaeniata schätzt dichten Pflanzenwuchs im Aquarium und beschädigt keine Pflanzen.

Strömung & Sauerstoff

Leichte bis mittlere Strömung, am besten filterbedingt, im Lebensraum meist sehr ruhig.

Futterannahme

Futter wird im Aquarium häufig lebhaft angenommen, lebende und frostige Nahrung sind besonders beliebt.

Nachzucht

Zur Nachzucht sind sehr weiches, leicht saures Wasser und viele Höhlenstrukturen erforderlich.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Gedämpft