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Mandarinen-Kaiserbuntbarsch

Apistogramma baenschi

Mandarinen-Kaiserbuntbarsch (Apistogramma baenschi), gehört zur Familie Cichlidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

6 cm, max 8 cmbis 4 Jahre0.2-2 m TiefeFleischfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Die Art zeichnet sich durch einen seitlich stark abgeflachten, kompakten Körperbau aus. Breite Rückenflosse und deutliche Flossenzeichnung unterstreichen das Profil.
  • Maulstellung: Beim Mandarinen-Kaiserbuntbarsch sitzt das Maul endständig und ermöglicht eine gezielte Aufnahme kleiner Beute direkt vor dem Körper.
  • Das auffällige Farbmuster kombiniert strahlend blaue, gelbe und orange Farbtöne mit schwarzen Längsstreifen. In der Balz zeigen sich die Farben besonders intensiv.
  • Bei der Art sind die Rücken- und Afterflossen mit kräftigen, teils verlängerten Strahlen versehen, die bei dominanten Männchen mehr ausgeprägt sind.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Mandarinen-Kaiserbuntbarsch sind die Männchen größer, intensiver gefärbt und besitzen verlängerte Flossenstrahlen an Rücken- und Schwanzflosse. Weibchen bleiben kleiner und zeigen einen eher gelben Grundton.

Lebensraum

Typisch für Apistogramma baenschi sind langsam fließende, pflanzenreiche Gewässer mit weichem, leicht saurem Wasser und vielen Verstecken aus Laub oder Wurzeln.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, Überschwemmungsgebiet, Feuchtgebiet, Sumpf, Bodenlebend

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 23 - 29 Grad C

pH-Wert: 5 - 7

Apistogramma baenschi, der Mandarinen-Kaiserbuntbarsch, kommt endemisch im Einzugsgebiet des oberen Río Huallaga in Peru vor. Er bewohnt kleine Nebenflüsse, sumpfige Bereiche und saisonal überschwemmte Wälder.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Zooplanktonfresser

Die Nahrung besteht in der Natur hauptsächlich aus kleinen Wirbellosen, Insektenlarven, Krebstieren und gelegentlich Zooplankton.

Beute: Asseln, Mückenlarven, kleine Garnelen und Würmer stehen häufig auf dem Speiseplan.

Asseln
Mückenlarven
kleine Garnelen und Würmer stehen häufig auf dem Speiseplan.

Verbreitung

Region: Südamerika

Länder: Peru

Apistogramma baenschi, der Mandarinen-Kaiserbuntbarsch, kommt endemisch im Einzugsgebiet des oberen Río Huallaga in Peru vor. Er bewohnt kleine Nebenflüsse, sumpfige Bereiche und saisonal überschwemmte Wälder.

Besonderheiten

  • Die Art ist vorwiegend tagaktiv und zeigt bei Fütterung und Balz besonders rege Bewegungen.
  • Mandarinen-Kaiserbuntbarsche zeigen ein stark ausgeprägtes Brutpflegeverhalten und ausgeprägte Territorialität, Männchen bewachen ihr Revier und balzen intensiv um die Weibchen.
  • Die Art gilt als standorttreu und wandert nicht.
  • Die Eiablage erfolgt bevorzugt in kleinen Höhlen oder Spalten, das Weibchen betreibt intensive Brutpflege und bewacht die Larven.
  • Bei artgerechter Haltung bestehen keine Risiken.
TagaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, Zooplanktonfre...Für die Aquaristik ist Apistogramma baenschi ein...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Cichliformes
Familie
Cichlidae
Unterfamilie
Cichlinae
Gattung
Apistogramma
Art
baenschi
Erstbeschreiber
Staeck & Schindler, 2008

Morphologie

Körperform
Die Art zeichnet sich durch einen seitlich stark abgeflachten, kompakten Körperbau aus. Breite Rückenflosse und deutliche Flossenzeichnung unterstreichen das Profil.
Maulstellung
Beim Mandarinen-Kaiserbuntbarsch sitzt das Maul endständig und ermöglicht eine gezielte Aufnahme kleiner Beute direkt vor dem Körper.
Rückenflosse Hartstrahlen
15 - 17
Rückenflosse Weichstrahlen
5 - 7
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
6 - 9
Wirbel
24 - 26
Seitenlinie
20 - 24
Geschlechtsunterschiede
Beim Mandarinen-Kaiserbuntbarsch sind die Männchen größer, intensiver gefärbt und besitzen verlängerte Flossenstrahlen an Rücken- und Schwanzflosse. Weibchen bleiben kleiner und zeigen einen eher gelben Grundton.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Eiablage erfolgt bevorzugt in kleinen Höhlen oder Spalten, das Weibchen betreibt intensive Brutpflege und bewacht die Larven.
Laichtyp
Höhlenlaicher
Brutpflege
Das Weibchen betreibt ausgeprägte mütterliche Brutpflege, verteidigt Gelege und Jungfische über mehrere Wochen.
Inkubation
3 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist vorwiegend tagaktiv und zeigt bei Fütterung und Balz besonders rege Bewegungen.
Sozialverhalten
Mandarinen-Kaiserbuntbarsche zeigen ein stark ausgeprägtes Brutpflegeverhalten und ausgeprägte Territorialität, Männchen bewachen ihr Revier und balzen intensiv um die Weibchen.
Wanderung
Die Art gilt als standorttreu und wandert nicht.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Neotropis

Nutzung

Fischerei
Die Art wird nicht kommerziell gefischt, ist aber im Aquarienhandel präsent.
Aquakultur
In der Zierfischzucht wird die Nachzucht regelmäßig und erfolgreich praktiziert.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, Staeck & Schindler 2008, DATZ, IUCN

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 80 l

Temperatur

23 - 29 °C

pH-Wert

5 - 7

Karbonathärte

0 - 5 dKH

Schwimmzone

Bodennah, Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Die Haltung gilt als mittel: Anspruchsvoll bezüglich Wasserparameter und Versteckangebot – ideal für engagierte Aquarianer mit Erfahrung.

Gruppengröße

Eine Paar- oder Haremshaltung mit 1 Männchen und 2–3 Weibchen ist optimal.

Vergesellschaftung

Am besten halten Aquarianer die Tiere mit friedlichen, nicht zu kleinen Fischen und vermeiden ruppige Mitbewohner.

Pflanzen

Vergesellschaftung mit Pflanzen ist problemlos, da Apistogramma baenschi diese nicht schädigt.

Strömung & Sauerstoff

Leichte bis moderate Strömung wird bevorzugt, ruhige Bereiche sind zum Ablegen der Eier notwendig.

Futterannahme

Vor allem Frost- und Lebendfutter werden gerne genommen; hochwertiges Granulat oder feines Flockenfutter kann ergänzt werden.

überwinterung

Keine Teichhaltung geeignet, da die Art auf hohe Wassertemperaturen angewiesen ist.

Nachzucht

Nachzuchten erfordern weiches, leicht saures Wasser und zahlreiche Höhlenverstecke; regelmäßige Wasserwechsel fördern den Laichansatz.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Mittel