Panda-Panzerwels
Corydoras panda
Panda-Panzerwels (Corydoras panda), gehört zur Familie Callichthyidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.
Merkmale
- Körperform: Kompakter, kurzgestreckter Körper mit deutlich abgeflachtem Bauchbereich und massiven Panzerplatten der Callichthyidae.
- Maulstellung: Das Maul liegt ventral und ist fein bezahnt; die unterständige Position unterstützt das Absammeln von Nahrung auf dem Substrat.
- Typisch ist eine weiße bis cremefarbene Körpergrundfarbe mit einer schwarzen 'Panda-Maske' auf dem Kopf, einem dunklen Fleck auf der Rückenflosse und kontrastierenden Flossensäumen; das countershading ist deutlich ausgebildet.
- Als Angehöriger der Callichthyidae besitzt der Panda-Panzerwels zwei Reihen knöcherner Schuppenplatten (Armor Scutes) entlang des Körpers und Barteln am Maul zur Nahrungssuche.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Panda-Panzerwels sind Weibchen in der Regel fülliger am Bauch und etwas größer, während Männchen schlanker und schmaler gebaut bleiben.
Lebensraum
In langsam bis mäßig fließenden Nebenarmen und kleinen Bächen mit dichtem Laubfall und dichter Vegetation bevorzugt der Panda-Panzerwels flache Bereiche mit feinem Substrat und Versteckmöglichkeiten.
Wasserlebensraum: Süßwasser
Lebensraumtypen: Fluss, Bach, Teich, Überschwemmungsgebiet
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Sand, Schlamm, Feinsediment, Detritus / Laub, Pflanzenbestand
Temperatur: 22 - 26 Grad C
pH-Wert: 6 - 7.5
Die Art ist aus Zuflüssen des westlichen Amazonasbeckens in Peru beschrieben und kommt vor allem in flachen, vegetationsreichen Nebenarmen vor; Corydoras panda wurde 1971 wissenschaftlich beschrieben.
Ernährung
Ernährungsweise: Allesfresser
Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Bodentierfresser, Detritusfresser, Krebstierfresser, Weichtierfresser
Der Panda-Panzerwels ernährt sich vorwiegend vom Bodenmaterial: kleine Insektenlarven, Würmer, Detritus und Mikrofauna werden mit den Barteln lokalisiert und aufgenommen.
Beute: Schneckenreste, Insektenlarven, kleine Krebstiere und organisches Detritus werden bevorzugt an Sand- und Schlammflächen aufgenommen.
Verbreitung
Region: Südamerika
Länder: Peru
Die Art ist aus Zuflüssen des westlichen Amazonasbeckens in Peru beschrieben und kommt vor allem in flachen, vegetationsreichen Nebenarmen vor; Corydoras panda wurde 1971 wissenschaftlich beschrieben.
Galerie
Besonderheiten
- Während der Dämmerung und in der Nacht ist der Panda-Panzerwels besonders aktiv; tagsüber sucht er oft Verstecke und ist ruhiger.
- Die Art ist gesellig und bildet kleine Gruppen; beim Panda-Panzerwels sind soziale Interaktionen wie Schwarmverhalten und gemeinsames Ruhen am Bodengrund üblich.
- Die Fortpflanzung erfolgt als Freilaichen an Pflanzen oder glatten Substraten; typische Laichscheiben werden abgelegt und meist nicht bewacht.
- Keine bekannten Risiken für Menschen; bei Fang und Haltung sind die stacheligen Flossenenden bei unsachgemäßer Handhabung empfindlich.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Siluriformes
- Familie
- Callichthyidae
- Gattung
- Corydoras
- Art
- panda
- Erstbeschreiber
- Nijssen & Isbrücker, 1971
Morphologie
- Körperform
- Kompakter, kurzgestreckter Körper mit deutlich abgeflachtem Bauchbereich und massiven Panzerplatten der Callichthyidae.
- Maulstellung
- Das Maul liegt ventral und ist fein bezahnt; die unterständige Position unterstützt das Absammeln von Nahrung auf dem Substrat.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 1 - 1
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 7 - 7
- Afterflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Afterflosse Weichstrahlen
- 5 - 5
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Panda-Panzerwels sind Weibchen in der Regel fülliger am Bauch und etwas größer, während Männchen schlanker und schmaler gebaut bleiben.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Fortpflanzung erfolgt als Freilaichen an Pflanzen oder glatten Substraten; typische Laichscheiben werden abgelegt und meist nicht bewacht.
- Laichtyp
- Eier werden an Pflanzen und Unterständen abgelegt (Substrat-/Pflanzenlaicher).
- Brutpflege
- Elterliche Fürsorge wird nicht durchgeführt; die abgelegten Eier bleiben unbewacht, gelegentlich zeigen einzelne Tiere kurzzeitige Begleithaltung während des Ablaichens.
- Inkubation
- 4 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Während der Dämmerung und in der Nacht ist der Panda-Panzerwels besonders aktiv; tagsüber sucht er oft Verstecke und ist ruhiger.
- Sozialverhalten
- Die Art ist gesellig und bildet kleine Gruppen; beim Panda-Panzerwels sind soziale Interaktionen wie Schwarmverhalten und gemeinsames Ruhen am Bodengrund üblich.
- Endemisch
- Ja
- Biogeographie
- Neotropis
Nutzung
- Fischerei
- Kein relevanter Wert für die Fischerei; kommerzieller Nutzen beschränkt sich auf den Zierfischhandel.
- Aquakultur
- Begrenzt relevant für die Zierfischzucht; Nachzuchten sind in der Aquaristik üblich und verringern Druck auf Wildfänge.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- Nijssen & Isbrücker (1971), FishBase, Fachliteratur zu Callichthyidae
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 60 l
22 - 26 °C
6 - 7.5
2 - 12 dKH
Bodennah
Für Einsteiger gut geeignet, wenn stabile Wasserwerte und ein weicher, feinsandiger Bodengrund vorhanden sind; für den Panda-Panzerwels sind regelmäßige Wasserwechsel und eine weiche Futterbasis wichtig.
Am besten in Gruppen von mindestens sechs Tieren halten, da der Panda-Panzerwels sozialen Kontakt benötigt und in kleinen Gruppen scheu wird.
Friedlicher Gemeinschaftsfisch, gut kombinierbar mit kleinen, nicht-aggressiven Arten; empfindlich gegenüber groben, räuberischen Gesellschaftern.
Sehr pflanzenverträglich; lebende Pflanzen bieten Laichplätze und Verstecke, die dem Panda-Panzerwels zugutekommen.
Bevorzugt mäßige Strömung in gut belüfteten Aquarienteilen, wobei ruhige Areale zum Ruhen wichtig sind.
In Gefangenschaft nimmt der Panda-Panzerwels bereitwillig sinkende Tabletten, Frost- und Lebendfutter sowie feine Flocken am Bodengrund an.
Nachzucht gelingt bei leicht kühlerer Temperatur, weichem Wasser und der Simulation von Regenfällen durch intensive Frischwasserwechsel; Laichflächen aus Pflanzen oder Glas werden gesucht.
Einfach
Gedämpft

