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Maori-Lippfisch

Oxycheilinus digramma

Maori-Lippfisch (Oxycheilinus digramma), gehört zur Familie Labridae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

30 cm, max 45 cmmax 1.3 kg2-30 m TiefeFleischfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Mit seinem langgestreckten, seitlich abgeflachten Körper fällt der Maori-Lippfisch besonders im Riff auf. Die auffällig großen Lippen sind typisch für die Gattung Oxycheilinus.
  • Maulstellung: Beim Maori-Lippfisch sorgt das endständige Maul mit verdickten Lippen für eine effektive Nahrungssuche zwischen Korallen und Spalten.
  • Die auffällige Zeichnung besteht aus rötlichen bis braunen Grundfarben mit leuchtenden horizontalen Streifen und typischen Flecken auf der Kopfregion.
  • Die namensgebenden dicken Lippen und die ausgeprägte Kopfzeichnung sind auffällige Besonderheiten dieses Lippfisches.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Maori-Lippfisch variiert die Färbung deutlich zwischen Jung- und Alt-Tieren sowie zwischen den Geschlechtern. Männchen sind oft kräftiger gefärbt.

Lebensraum

Typisch ist der Maori-Lippfisch in Korallenriffen und felsigen Riffzonen des Indopazifik anzutreffen. Sie bevorzugen strukturreiche Bereiche mit vielen Rückzugsmöglichkeiten.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Korallenriff, Felsriff

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Fels / Stein, Korallenstruktur

Temperatur: 23 - 28 Grad C

pH-Wert: 7.8 - 8.4

Der Maori-Lippfisch, wissenschaftlich Oxycheilinus digramma, besiedelt weite Teile des westlichen und zentralen Pazifiks. Seine Verbreitung reicht von Indonesien und den Philippinen über die Great Barrier Reef Zone bis zu Inseln wie Fidschi und Vanuatu.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Krebstierfresser, Weichtierfresser

Oxycheilinus digramma ernährt sich in freier Wildbahn bevorzugt von kleinen Fischen, Krebstieren und Weichtieren, die sie geschickt aus Korallenverstecken hervorholt.

Beute: Beutetiere sind meist kleine Rifffische, Garnelen und Schnecken.

Beutetiere sind meist kleine Rifffische
Garnelen und Schnecken.

Verbreitung

Region: Pazifik, Ozeanien, Südostasien

Länder: Fidschi, Indonesien, Philippinen, Vanuatu

Der Maori-Lippfisch, wissenschaftlich Oxycheilinus digramma, besiedelt weite Teile des westlichen und zentralen Pazifiks. Seine Verbreitung reicht von Indonesien und den Philippinen über die Great Barrier Reef Zone bis zu Inseln wie Fidschi und Vanuatu.

Besonderheiten

  • Diese Art ist überwiegend tagaktiv und durchstreift am Tag aktiv ihr Revier.
  • Normalerweise ist der Maori-Lippfisch als Einzelgänger unterwegs, zeitweise aber auch in lockeren Gruppen.
  • Die Art ist standorttreu und verbleibt meist im angestammten Riff.
  • Während der Laichzeit sammeln sich Männchen und Weibchen, wobei Laich und Spermien ins Freiwasser abgegeben werden.
  • Beim Verzehr aus bestimmten Regionen können Ciguatoxine auftreten.
TagaktivFischfresser, Krebstierfresser, WeichtierfresserGelegentlich wird der Maori-Lippfisch als Speisef...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Perciformes
Unterordnung
Labridae
Familie
Labridae
Gattung
Oxycheilinus
Art
digramma
Erstbeschreiber
Lacepède, 1801
Synonyme
Cheilinus digramma, Cheilinus bitaeniatus, Cheilinus oxycephalus

Morphologie

Körperform
Mit seinem langgestreckten, seitlich abgeflachten Körper fällt der Maori-Lippfisch besonders im Riff auf. Die auffällig großen Lippen sind typisch für die Gattung Oxycheilinus.
Maulstellung
Beim Maori-Lippfisch sorgt das endständige Maul mit verdickten Lippen für eine effektive Nahrungssuche zwischen Korallen und Spalten.
Rückenflosse Hartstrahlen
9 - 9
Rückenflosse Weichstrahlen
10 - 12
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
9 - 10
Wirbel
25 - 27
Seitenlinie
41 - 46
Geschlechtsunterschiede
Beim Maori-Lippfisch variiert die Färbung deutlich zwischen Jung- und Alt-Tieren sowie zwischen den Geschlechtern. Männchen sind oft kräftiger gefärbt.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Während der Laichzeit sammeln sich Männchen und Weibchen, wobei Laich und Spermien ins Freiwasser abgegeben werden.
Laichtyp
Freiwasserlaicher
Brutpflege
Brutpflege findet nicht statt; der Nachwuchs ist nach dem Schlupf sofort eigenständig.

Verhalten

Aktivität
Diese Art ist überwiegend tagaktiv und durchstreift am Tag aktiv ihr Revier.
Sozialverhalten
Normalerweise ist der Maori-Lippfisch als Einzelgänger unterwegs, zeitweise aber auch in lockeren Gruppen.
Wanderung
Die Art ist standorttreu und verbleibt meist im angestammten Riff.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region, Australis, Ozeanien

Nutzung

Fischerei
Die Bedeutung für die kommerzielle Fischerei ist gering.
Aquakultur
Für die Aquaristik ist die Art gelegentlich interessant, in der kommerziellen Aquakultur spielt sie jedoch kaum eine Rolle.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase, IUCN, Reef Fishes of the East Indies

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Ganzjährig

Angelzeit

Vormittag, Nachmittag

Schwierigkeit

Mittel

Angelmethoden

Gelegentlich als Beifang beim Speerfischen oder mit der Handangel in Riffnähe gefangen.

Empfohlene Köder

Kleine Fische, Garnelen oder Fischfetzen werden als Köder genommen.

Fangplätze

Riffkanten und steinige Zonen mit vielen Verstecken sind typische Fangplätze.

Ausrüstung

Stabile Riffangelmontagen mit widerstandsfähigem Vorfach sind zu empfehlen.

Wetter & Mond

Klares, ruhiges Wetter steigert die Fangchancen, da die Art bei starker Riffströmung weniger gut erreichbar ist.

Winterverhalten

Im gesamten Jahresverlauf gleich aktiv, da Wassertemperaturen im Verbreitungsgebiet stabil bleiben.

Bissanzeige

Der Biss erfolgt häufig resolut, angezeigt durch ein heftiges Anziehen der Schnur.

Drillverhalten

Im Drill sind Maori-Lippfische kräftig und versuchen, in Deckung zu flüchten.

Landung & Abhaken

Schonendes Abhaken ist nötig; größere Haken und stabile Kescher erleichtern das Handling.

Typischer Beifang

Andere kleinere Riffbarsche oder Lippfischarten können als Beifang auftreten.

Schnell erkennen

Auffällige Lippen, horizontale Streifen und Flecken auf Kopf und Körper erleichtern die Bestimmung.

Regelhinweis

Regionale Schutzregelungen für Riffgebiete beachten.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

60 °C

Energie

94 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Die Grätenstruktur ist einfach zu handhaben, größere Filets lassen sich gut entgräten.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Das Fleisch ist weiß, mager und hat einen angenehmen, milden Geschmack.

Fleischstruktur

Die Filets sind fest und lassen sich gut zubereiten.

Verwertbare Teile

Filet, Rücken- und Bauchfleisch

Hautzubereitung

Die Haut sollte vor der Zubereitung entfernt werden, da sie recht derb ist.

Zubereitungsarten

Geeignet zum Grillen, Braten oder Dämpfen, zum Beispiel als Filet oder kleine Steaks.

Garzeit

Brat- oder Grillzeiten von 6–8 Minuten pro Seite, je nach Dicke.

Kräuter & Gewürze

Zitronengras, Koriander, Dill und milde Currymischungen ergänzen das Aroma.

Beilagen

Leichte Salate, Gemüsepfannen oder Reis passen gut zu Maori-Lippfisch-Fleisch.

Getränke

Trockene Weißweine oder leichte, fruchtige Biere harmonieren gut.

Vorbereitung

Vorbereitung durch Filetieren und Entgräten; Marinieren in Zitrone unterstützt den milden Geschmack.

Warnhinweise

In warmen Riffen können einzelne Exemplare Ciguatoxine anreichern – Verzehr aus bekannten Risikogebieten vermeiden.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 500 l

Temperatur

23 - 28 °C

pH-Wert

7.8 - 8.4

Karbonathärte

8 - 20 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Bodennah

Haltungsanspruch

In großen, gut strukturierten Meerwasseraquarien ist die Haltung möglich, richtet sich aber eher an erfahrene Aquarianer.

Gruppengröße

Einzelhaltung oder Paarhaltung wird empfohlen, größere Gruppen benötigen sehr viel Platz.

Vergesellschaftung

Sollte nicht mit sehr kleinen Fischen vergesellschaftet werden, da er diese als Beute ansieht.

Pflanzen

In Meerwasseraquarien ist die Pflanzenverträglichkeit meist irrelevant, da Korallenriffe die Hauptstruktur bieten.

Strömung & Sauerstoff

Starke Strömung wird bevorzugt, um den natürlichen Lebensraum nachzubilden.

Futterannahme

Futterfeste Exemplare nehmen Garnelen, Muschelfleisch, Fischfilet und gängige Frostfutter gern an.

Nachzucht

Eine gezielte Nachzucht im Aquarium ist bisher nicht gelungen.

Nachzuchtanspruch

Nicht etabliert

Beleuchtung

Hell