Maori-Lippfisch
Oxycheilinus digramma
Maori-Lippfisch (Oxycheilinus digramma), gehört zur Familie Labridae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Mit seinem langgestreckten, seitlich abgeflachten Körper fällt der Maori-Lippfisch besonders im Riff auf. Die auffällig großen Lippen sind typisch für die Gattung Oxycheilinus.
- Maulstellung: Beim Maori-Lippfisch sorgt das endständige Maul mit verdickten Lippen für eine effektive Nahrungssuche zwischen Korallen und Spalten.
- Die auffällige Zeichnung besteht aus rötlichen bis braunen Grundfarben mit leuchtenden horizontalen Streifen und typischen Flecken auf der Kopfregion.
- Die namensgebenden dicken Lippen und die ausgeprägte Kopfzeichnung sind auffällige Besonderheiten dieses Lippfisches.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Maori-Lippfisch variiert die Färbung deutlich zwischen Jung- und Alt-Tieren sowie zwischen den Geschlechtern. Männchen sind oft kräftiger gefärbt.
Lebensraum
Typisch ist der Maori-Lippfisch in Korallenriffen und felsigen Riffzonen des Indopazifik anzutreffen. Sie bevorzugen strukturreiche Bereiche mit vielen Rückzugsmöglichkeiten.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Korallenriff, Felsriff
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Fels / Stein, Korallenstruktur
Temperatur: 23 - 28 Grad C
pH-Wert: 7.8 - 8.4
Der Maori-Lippfisch, wissenschaftlich Oxycheilinus digramma, besiedelt weite Teile des westlichen und zentralen Pazifiks. Seine Verbreitung reicht von Indonesien und den Philippinen über die Great Barrier Reef Zone bis zu Inseln wie Fidschi und Vanuatu.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Krebstierfresser, Weichtierfresser
Oxycheilinus digramma ernährt sich in freier Wildbahn bevorzugt von kleinen Fischen, Krebstieren und Weichtieren, die sie geschickt aus Korallenverstecken hervorholt.
Beute: Beutetiere sind meist kleine Rifffische, Garnelen und Schnecken.
Verbreitung
Region: Pazifik, Ozeanien, Südostasien
Länder: Fidschi, Indonesien, Philippinen, Vanuatu
Der Maori-Lippfisch, wissenschaftlich Oxycheilinus digramma, besiedelt weite Teile des westlichen und zentralen Pazifiks. Seine Verbreitung reicht von Indonesien und den Philippinen über die Great Barrier Reef Zone bis zu Inseln wie Fidschi und Vanuatu.
Galerie
Besonderheiten
- Diese Art ist überwiegend tagaktiv und durchstreift am Tag aktiv ihr Revier.
- Normalerweise ist der Maori-Lippfisch als Einzelgänger unterwegs, zeitweise aber auch in lockeren Gruppen.
- Die Art ist standorttreu und verbleibt meist im angestammten Riff.
- Während der Laichzeit sammeln sich Männchen und Weibchen, wobei Laich und Spermien ins Freiwasser abgegeben werden.
- Beim Verzehr aus bestimmten Regionen können Ciguatoxine auftreten.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Perciformes
- Unterordnung
- Labridae
- Familie
- Labridae
- Gattung
- Oxycheilinus
- Art
- digramma
- Erstbeschreiber
- Lacepède, 1801
- Synonyme
- Cheilinus digramma, Cheilinus bitaeniatus, Cheilinus oxycephalus
Morphologie
- Körperform
- Mit seinem langgestreckten, seitlich abgeflachten Körper fällt der Maori-Lippfisch besonders im Riff auf. Die auffällig großen Lippen sind typisch für die Gattung Oxycheilinus.
- Maulstellung
- Beim Maori-Lippfisch sorgt das endständige Maul mit verdickten Lippen für eine effektive Nahrungssuche zwischen Korallen und Spalten.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 9 - 9
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 10 - 12
- Afterflosse Hartstrahlen
- 3 - 3
- Afterflosse Weichstrahlen
- 9 - 10
- Wirbel
- 25 - 27
- Seitenlinie
- 41 - 46
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Maori-Lippfisch variiert die Färbung deutlich zwischen Jung- und Alt-Tieren sowie zwischen den Geschlechtern. Männchen sind oft kräftiger gefärbt.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Während der Laichzeit sammeln sich Männchen und Weibchen, wobei Laich und Spermien ins Freiwasser abgegeben werden.
- Laichtyp
- Freiwasserlaicher
- Brutpflege
- Brutpflege findet nicht statt; der Nachwuchs ist nach dem Schlupf sofort eigenständig.
Verhalten
- Aktivität
- Diese Art ist überwiegend tagaktiv und durchstreift am Tag aktiv ihr Revier.
- Sozialverhalten
- Normalerweise ist der Maori-Lippfisch als Einzelgänger unterwegs, zeitweise aber auch in lockeren Gruppen.
- Wanderung
- Die Art ist standorttreu und verbleibt meist im angestammten Riff.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Orientalis / Indomalaiische Region, Australis, Ozeanien
Nutzung
- Fischerei
- Die Bedeutung für die kommerzielle Fischerei ist gering.
- Aquakultur
- Für die Aquaristik ist die Art gelegentlich interessant, in der kommerziellen Aquakultur spielt sie jedoch kaum eine Rolle.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Chromosomenzahl
- 48
- Quellen
- FishBase, IUCN, Reef Fishes of the East Indies
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller UmgangGanzjährig
Vormittag, Nachmittag
Mittel
Gelegentlich als Beifang beim Speerfischen oder mit der Handangel in Riffnähe gefangen.
Kleine Fische, Garnelen oder Fischfetzen werden als Köder genommen.
Riffkanten und steinige Zonen mit vielen Verstecken sind typische Fangplätze.
Stabile Riffangelmontagen mit widerstandsfähigem Vorfach sind zu empfehlen.
Klares, ruhiges Wetter steigert die Fangchancen, da die Art bei starker Riffströmung weniger gut erreichbar ist.
Im gesamten Jahresverlauf gleich aktiv, da Wassertemperaturen im Verbreitungsgebiet stabil bleiben.
Der Biss erfolgt häufig resolut, angezeigt durch ein heftiges Anziehen der Schnur.
Im Drill sind Maori-Lippfische kräftig und versuchen, in Deckung zu flüchten.
Schonendes Abhaken ist nötig; größere Haken und stabile Kescher erleichtern das Handling.
Andere kleinere Riffbarsche oder Lippfischarten können als Beifang auftreten.
Auffällige Lippen, horizontale Streifen und Flecken auf Kopf und Körper erleichtern die Bestimmung.
Regionale Schutzregelungen für Riffgebiete beachten.
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung60 °C
94 kcal / 100 g
19 g / 100 g
Mager
Die Grätenstruktur ist einfach zu handhaben, größere Filets lassen sich gut entgräten.
Einfach
Das Fleisch ist weiß, mager und hat einen angenehmen, milden Geschmack.
Die Filets sind fest und lassen sich gut zubereiten.
Filet, Rücken- und Bauchfleisch
Die Haut sollte vor der Zubereitung entfernt werden, da sie recht derb ist.
Geeignet zum Grillen, Braten oder Dämpfen, zum Beispiel als Filet oder kleine Steaks.
Brat- oder Grillzeiten von 6–8 Minuten pro Seite, je nach Dicke.
Zitronengras, Koriander, Dill und milde Currymischungen ergänzen das Aroma.
Leichte Salate, Gemüsepfannen oder Reis passen gut zu Maori-Lippfisch-Fleisch.
Trockene Weißweine oder leichte, fruchtige Biere harmonieren gut.
Vorbereitung durch Filetieren und Entgräten; Marinieren in Zitrone unterstützt den milden Geschmack.
In warmen Riffen können einzelne Exemplare Ciguatoxine anreichern – Verzehr aus bekannten Risikogebieten vermeiden.
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 500 l
23 - 28 °C
7.8 - 8.4
8 - 20 dKH
Mittlere Wasserschichten, Bodennah
In großen, gut strukturierten Meerwasseraquarien ist die Haltung möglich, richtet sich aber eher an erfahrene Aquarianer.
Einzelhaltung oder Paarhaltung wird empfohlen, größere Gruppen benötigen sehr viel Platz.
Sollte nicht mit sehr kleinen Fischen vergesellschaftet werden, da er diese als Beute ansieht.
In Meerwasseraquarien ist die Pflanzenverträglichkeit meist irrelevant, da Korallenriffe die Hauptstruktur bieten.
Starke Strömung wird bevorzugt, um den natürlichen Lebensraum nachzubilden.
Futterfeste Exemplare nehmen Garnelen, Muschelfleisch, Fischfilet und gängige Frostfutter gern an.
Eine gezielte Nachzucht im Aquarium ist bisher nicht gelungen.
Nicht etabliert
Hell

