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Mangroven-Roter Schnapper

Lutjanus argentimaculatus

Mangroven-Roter Schnapper (Lutjanus argentimaculatus), gehört zur Familie Lutjanidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

60 cm, max 160 cmmax 28 kgbis 32 Jahre0-140 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Lutjanus argentimaculatus besitzt einen kräftigen, seitlich leicht abgeflachten Körperbau. Die Rückenlinie ist relativ hoch, was dem Fisch ein massives Erscheinungsbild verleiht.
  • Maulstellung: Das endständige Maul des Mangroven-Roten Schnappers ist mit kräftigen Kiefern ausgestattet und ermöglicht ihm das Packen unterschiedlichster Beutetiere.
  • Die Art zeigt eine rötlichbraune bis kupferfarbene Färbung mit leichtem Glanz. Jungtiere sind oft blasser und haben manchmal helle Querbinden.
  • Auffällig sind die robusten Fangzähne und die stabile Knochenstruktur des Kopfes. Prägnante Flossen und starke Schuppen schützen den Fisch vor Fressfeinden.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Mangroven-Roten Schnapper sind äußerlich kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu erkennen.

Lebensraum

In natürlichen Lebensräumen bevorzugt der Mangroven-Rote Schnapper Mangrovenwurzeln, Flussmündungen, Korallenriffe und küstennahe Felsbereiche.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Ästuar, Mangrove, Küstengewässer, Korallenriff, Felsriff

Klimazone: Tropisch, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Fels / Stein, Schlamm, Pflanzenbestand, Korallenstruktur

Temperatur: 20 - 32 Grad C

pH-Wert: 7 - 8.5

Lutjanus argentimaculatus ist weit verbreitet vom östlichen Afrika über Südostasien bis Australien und den Westpazifik. Besonders häufig kommt der Mangroven-Rote Schnapper in Küstengewässern zwischen Indischem Ozean und Westpazifik vor.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Krebstierfresser, Insektenfresser, Weichtierfresser

Diese Art ernährt sich überwiegend von Fischen, Krebstieren und gelegentlich von großen Insektenlarven oder Weichtieren.

Beute: Typische Beute sind Garnelen, Krabben, kleine Rifffische und gelegentlich Würmer.

Typische Beute sind Garnelen
Krabben
kleine Rifffische und gelegentlich Würmer.

Verbreitung

Region: Indischer Ozean, Pazifik, Ostasien, Südostasien, Australien

Länder: Australien

Lutjanus argentimaculatus ist weit verbreitet vom östlichen Afrika über Südostasien bis Australien und den Westpazifik. Besonders häufig kommt der Mangroven-Rote Schnapper in Küstengewässern zwischen Indischem Ozean und Westpazifik vor.

Besonderheiten

  • In der Dämmerung und nachts ist der Mangroven-Rote Schnapper besonders aktiv, tagsüber hält er sich meist verborgen.
  • Meist einzeln oder in kleinen Gruppen lebend, ist Lutjanus argentimaculatus außerhalb der Fortpflanzungszeit territorial.
  • Für die Fortpflanzung wandern adulte Tiere vom flachen Küstenbereich in tieferes Meer.
  • Zur Laichzeit sammeln sich die Fische in Schwärmen und laichen im offenen Wasser ab.
  • Es gibt keine bekannten Gefahren bei Berührung oder Verzehr.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivFischfresser, Krebstierfresser, Insektenfresser...Sowohl als wichtiger Speisefisch als auch im Spor...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Perciformes
Unterordnung
Percoidei
Familie
Lutjanidae
Gattung
Lutjanus
Art
argentimaculatus
Erstbeschreiber
Forsskål, 1775
Synonyme
Roter Mangrovenschnapper, Mangrove snapper, Silver snapper

Morphologie

Körperform
Lutjanus argentimaculatus besitzt einen kräftigen, seitlich leicht abgeflachten Körperbau. Die Rückenlinie ist relativ hoch, was dem Fisch ein massives Erscheinungsbild verleiht.
Maulstellung
Das endständige Maul des Mangroven-Roten Schnappers ist mit kräftigen Kiefern ausgestattet und ermöglicht ihm das Packen unterschiedlichster Beutetiere.
Rückenflosse Hartstrahlen
10 - 11
Rückenflosse Weichstrahlen
13 - 14
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
8 - 9
Wirbel
24 - 25
Seitenlinie
48 - 52
Geschlechtsunterschiede
Beim Mangroven-Roten Schnapper sind äußerlich kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu erkennen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Zur Laichzeit sammeln sich die Fische in Schwärmen und laichen im offenen Wasser ab.
Laichtyp
Freiwasserlaicher
Brutpflege
Brutpflege findet beim Mangroven-Roten Schnapper nicht statt; die Eier sind dem freien Wasser überlassen.
Inkubation
1.5 Tage

Verhalten

Aktivität
In der Dämmerung und nachts ist der Mangroven-Rote Schnapper besonders aktiv, tagsüber hält er sich meist verborgen.
Sozialverhalten
Meist einzeln oder in kleinen Gruppen lebend, ist Lutjanus argentimaculatus außerhalb der Fortpflanzungszeit territorial.
Wanderung
Für die Fortpflanzung wandern adulte Tiere vom flachen Küstenbereich in tieferes Meer.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region, Australis

Nutzung

Fischerei
Von großer wirtschaftlicher Bedeutung für kommerzielle und traditionelle Fischereien im gesamten Indopazifik.
Aquakultur
In einigen Ländern wird die Art gezielt für die Aquakultur genutzt, etwa in Südostasien und Australien.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase; IUCN Red List; FAO Species Catalogue; Allen (1985) Snappers of the World.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer, Herbst

Angelzeit

Morgendämmerung, Abenddämmerung, Nacht

Schwierigkeit

Mittel

Angelmethoden

Erfolgreich lassen sich Mangroven-Rote Schnapper mit Naturködern wie kleinen Fischen oder Krebsen an Grund- oder Posenmontagen fangen.

Empfohlene Köder

Kleine lebende Fische, Garnelen oder Krebsfleisch sind besonders wirkungsvoll.

Fangplätze

Geeignete Stellen sind Mangrovenkanäle, Flussmündungen sowie Korallen- und Felsriffe.

Ausrüstung

Robuste Meeresruten, kräftige Schnüre und solide Haken werden empfohlen, um auch große Exemplare sicher landen zu können.

Wetter & Mond

Nach starken Regenfällen suchen Mangroven-Rote Schnapper oft in Brackwasserzonen nach Nahrung.

Winterverhalten

In den Tropen bleibt die Aktivität ganzjährig hoch, klimatisch bedingte Rückgänge sind selten.

Bissanzeige

Häufig ziehen die Fische ruckartig Schnur ab oder zeigen einen kräftigen Auftaktbiss.

Drillverhalten

Mangroven-Rote Schnapper sind hart kämpfende Fische mit schnellen Fluchten in die Tiefe oder ins Hindernis.

Landung & Abhaken

Große Exemplare sollten mit einem Unterfangkescher gelandet und vorsichtig vom Haken gelöst werden.

Typischer Beifang

Typische Beifänge sind kleinere Schnapperarten, Barrakudas und z. T. Kaiser- oder Lippfische.

Schnell erkennen

Rötlichbrauner, massiver Körper, auffällig große Augen und kräftiges endständiges Maul.

Regelhinweis

In manchen Ländern existieren Mindestmaße und Fangbeschränkungen zum Schutz der Bestände.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

62 °C

Energie

108 kcal / 100 g

Eiweiß

21 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfett

Grätenstruktur

Wenig leicht entnehmbare Gräten, das Filet ist daher gut für die Küche geeignet.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Das Fleisch des Mangroven-Roten Schnappers ist fein, aromatisch und bei Feinschmeckern beliebt.

Fleischstruktur

Feste, weiße Fleischstruktur mit angenehmem Biss.

Verwertbare Teile

Vor allem das Filet und Schnitte aus dem Rückenbereich eignen sich für viele Gerichte.

Hautzubereitung

Die Haut lässt sich leicht entfernen, kann aber beim Braten oder Grillen zur Aromabildung genutzt werden.

Zubereitungsarten

Empfehlenswert sind Grillen, Braten, Backen oder Dämpfen. Auch zum Pochieren eignet er sich gut.

Garzeit

Filets brauchen je nach Dicke 6-10 Minuten, ganze Fische etwa 20-25 Minuten bei mittlerer Hitze.

Kräuter & Gewürze

Zitrone, Dill, Petersilie, Knoblauch, Ingwer, Thymian und leichte Curry-Gewürze unterstreichen den Geschmack.

Beilagen

Passt gut zu Gemüse, gebratenen Kartoffeln, Reis oder frischen Salaten.

Getränke

Ein frischer Weißwein, wie Sauvignon Blanc, oder ein helles Bier harmonieren besonders gut.

Vorbereitung

Vor der Zubereitung Filets auf Gräten prüfen und, falls nötig, Haut entfernen. Frischhaltezeit im Kühlschrank beachten.

Warnhinweise

Bei sehr großen Exemplaren aus tropischen Gewässern kann Ciguatera selten auftreten – im Zweifelsfall regional informieren.