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KI-generiert

Mandarinfelchen

Coregonus maraenoides

Mandarinfelchen (Coregonus maraenoides), gehört zur Familie Salmonidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Planktonfresser.

35 cm, max 55 cmmax 2.5 kgbis 12 Jahre2-30 m TiefePlanktonfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Das Mandarinfelchen zeichnet sich durch einen länglich-spindelförmigen Körperbau mit leicht seitlicher Abflachung aus.
  • Maulstellung: Beim Mandarinfelchen ist das Maul endständig positioniert, was das Einsammeln kleiner Beutetiere in der offenen Wassersäule ermöglicht.
  • Dieser Fisch zeigt eine silbrig-weiße Grundfarbe mit dunklerem Rücken und schimmernden Seiten, besonders auffällig in klarem Wasser. Flossen sind überwiegend transparent bis grau.
  • Mandarinfelchen verfügen über einen relativ kleinen Kopf und ein endständiges, leicht nach oben gerichtetes Maul.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Mandarinfelchen sind Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen während der Laichzeit an größeren Brustflossen und intensiverer Färbung der Männchen zu erkennen.

Lebensraum

Die Art lebt überwiegend in klaren, kühlen Seen und langsam fließenden Flüssen mit mittlerer Tiefenstruktur.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See

Klimazone: Gemäßigt, Subpolar

Bodengrund: Sand, Kies

Temperatur: 2 - 18 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 8

Das Mandarinfelchen ist ursprünglich in Nordosteuropa und Westsibirien verbreitet, wurde aber zur Fischzucht in viele europäische Länder eingeführt. Vorkommen finden sich vor allem im Einzugsgebiet der Wolga, in großen Klarwasserseen Polens, Russlands und Skandinaviens.

Ernährung

Ernährungsweise: Planktonfresser

Nahrungsschwerpunkte: Zooplanktonfresser, Bodentierfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser

Mandarinfelchen ernähren sich hauptsächlich von Zooplankton, wobei größere Exemplare auch kleine Bodentiere und Wasserinsekten nicht verschmähen.

Beute: Daphnien, Ruderfußkrebse, Insektenlarven und gelegentlich kleine Krebstiere gehören zum Nahrungsspektrum.

Daphnien
Ruderfußkrebse
Insektenlarven und gelegentlich kleine Krebstiere gehören zum Nahrungsspektrum.

Verbreitung

Region: Europa

Das Mandarinfelchen ist ursprünglich in Nordosteuropa und Westsibirien verbreitet, wurde aber zur Fischzucht in viele europäische Länder eingeführt. Vorkommen finden sich vor allem im Einzugsgebiet der Wolga, in großen Klarwasserseen Polens, Russlands und Skandinaviens.

Besonderheiten

  • Die Art ist überwiegend tagaktiv und nutzt die Morgen- sowie Abendstunden zum Nahrungserwerb.
  • Juvenile Mandarinfelchen bilden lockere Gruppen, während adulte Tiere außerhalb der Laichzeit oft in kleinen Schwärmen auftreten.
  • Zum Laichen wandert das Mandarinfelchen innerhalb großer Seen oder flussaufwärts zu geeigneten Kiesböden.
  • Zur Fortpflanzung suchen sie flache Uferbereiche oder kiesige Flussabschnitte auf und laichen dort in großen Gruppen ab.
  • Vom Mandarinfelchen gehen keinerlei Gefahren für Menschen aus.
Tagaktiv, DämmerungsaktivZooplanktonfresser, Bodentierfresser, Insektenfre...Das Mandarinfelchen ist als Speisefisch geschätz...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Protacanthopterygii
Ordnung
Salmoniformes
Familie
Salmonidae
Unterfamilie
Coregoninae
Gattung
Coregonus
Art
maraenoides
Erstbeschreiber
Poljakow, 1881
Synonyme
Coregonus peled, Weißfisch (regional), Peled whitefish

Morphologie

Körperform
Das Mandarinfelchen zeichnet sich durch einen länglich-spindelförmigen Körperbau mit leicht seitlicher Abflachung aus.
Maulstellung
Beim Mandarinfelchen ist das Maul endständig positioniert, was das Einsammeln kleiner Beutetiere in der offenen Wassersäule ermöglicht.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
11 - 14
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
14 - 20
Wirbel
56 - 64
Seitenlinie
70 - 95
Geschlechtsunterschiede
Beim Mandarinfelchen sind Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen während der Laichzeit an größeren Brustflossen und intensiverer Färbung der Männchen zu erkennen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Zur Fortpflanzung suchen sie flache Uferbereiche oder kiesige Flussabschnitte auf und laichen dort in großen Gruppen ab.
Laichtyp
Substratlaicher, Laich bevorzugt auf Kies oder Sand.
Brutpflege
Eine Brutpflege findet bei dieser Art nicht statt; die Eier werden nach dem Ablaichen sich selbst überlassen.
Inkubation
12 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist überwiegend tagaktiv und nutzt die Morgen- sowie Abendstunden zum Nahrungserwerb.
Sozialverhalten
Juvenile Mandarinfelchen bilden lockere Gruppen, während adulte Tiere außerhalb der Laichzeit oft in kleinen Schwärmen auftreten.
Wanderung
Zum Laichen wandert das Mandarinfelchen innerhalb großer Seen oder flussaufwärts zu geeigneten Kiesböden.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Regional ist die Art ein Ziel der Binnenfischerei sowie Besatzmaßnahme in Seen für Angler.
Aquakultur
Wegen seiner Anpassungsfähigkeit und Wachstumsgeschwindigkeit ist das Mandarinfelchen für die Teich- und Seenwirtschaft von Bedeutung.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
80
Quellen
FishBase, IUCN, FAO, Europäische Binnenfischerei-Fachliteratur

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer, Herbst

Angelzeit

Vormittag, Abenddämmerung

Schwierigkeit

Mittel

Angelmethoden

Angler fangen Mandarinfelchen bevorzugt mit feinem Gerät, leichten Posenmontagen und Maden oder kleinen Kunstködern nahe der Oberfläche.

Empfohlene Köder

Maden, kleine Würmer und Insektenköder sind besonders fängig, aber auch Mini-Wobbler oder Spoons werden eingesetzt.

Fangplätze

Typischerweise werden Mandarinfelchen an tiefen Uferbereichen größerer Seen oder an Flusseinläufen gefangen.

Ausrüstung

Eine leichte Spinnrute oder Posemontage mit fein abgestimmter Bremse und kleinem Haken ist empfehlenswert.

Wetter & Mond

Die beste Beißzeit ist an milden, leicht windigen Tagen mit guter Sauerstoffsättigung.

Winterverhalten

Im Winter sinkt die Aktivität deutlich; Fangchancen sind dennoch bei eisfreiem Wasser möglich.

Bissanzeige

Bisse äußern sich durch zaghafte Schwimmerbewegungen und vorsichtiges Ziehen.

Drillverhalten

Im Drill zeigen Mandarinfelchen schnelle Fluchten, bleiben aber kontrollierbar.

Landung & Abhaken

Schonendes Keschern und nasses Anfassen schützen die empfindliche Schleimhaut.

Typischer Beifang

In gleichen Revieren sind gelegentlich Maränen oder Jungkarpfen als Beifang möglich.

Schnell erkennen

Schlanker, silbrig glänzender Körper, gegabelte Schwanzflosse und endständiges, kleines Maul.

Regelhinweis

Örtliche Mindestmaße, Schonzeiten und Besatzregeln sind zu beachten.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

62 °C

Energie

98 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Gräten sind recht klein und leicht entfernbar.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Das Fleisch gilt als mild und leicht süßlich mit angenehmem Eigengeschmack.

Fleischstruktur

Die Filets sind zart und fein strukturiert.

Verwertbare Teile

Filets, ganzer Fisch

Hautzubereitung

Die Haut kann beim Garen entfernt oder mitgegart werden, da sie nach dem Zubereiten leicht ablösbar ist.

Zubereitungsarten

Mandarinfelchen eignen sich hervorragend zum Braten, Dämpfen oder Räuchern.

Garzeit

Je nach Filetdicke 8–12 Minuten, als ganzer Fisch im Ofen ca. 20–25 Minuten.

Kräuter & Gewürze

Zitronensaft, Dill, Petersilie, Schnittlauch und weißer Pfeffer ergänzen den feinen Geschmack.

Beilagen

Salzkartoffeln, Gurkensalat oder frisches Baguette passen gut dazu.

Getränke

Ein trockener Weißwein oder ein mildes Bier harmoniert mit Mandarinfelchen-Gerichten.

Vorbereitung

Vor dem Garen die Filets entgräten und abspülen, bei ganzen Fischen die Innereien entfernen und trocken tupfen.

Warnhinweise

Das Mandarinfelchen ist frei von bekannten toxikologischen Risiken.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 1000 l

Mindestteich

ab 10000 l

Temperatur

2 - 18 °C

pH-Wert

6.5 - 8

Karbonathärte

1 - 12 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Aufgrund der Größe und des hohen Sauerstoffbedarfs eignet sich die Art kaum für die private Aquarienhaltung.

Gruppengröße

Im Teich sollten Mandarinfelchen mindestens in kleinen Gruppen eingesetzt werden, um arttypisches Verhalten zu ermöglichen.

Vergesellschaftung

Eine Vergesellschaftung ist mit anderen friedlichen, kälteverträglichen Fischarten wie Karpfen oder Schleien möglich.

Pflanzen

Die Art ist pflanzenverträglich und zeigt kein Interesse an höheren Wasserpflanzen.

Strömung & Sauerstoff

Mandarinfelchen bevorzugen eine leichte bis mittlere Strömung, die für Sauerstoffanreicherung sorgt.

Futterannahme

Im Teich nehmen sie Futtergranulat, Flocken und Naturfutter wie Wasserflöhe oder Insektenlarven an.

überwinterung

Eine Überwinterung im Gartenteich ist möglich, wenn das Gewässer ausreichend tief, eisfrei und sauerstoffreich bleibt.

Nachzucht

Zucht im Teich ist mit Laichhilfen und ausreichender Wasserqualität möglich. Gutes Sauerstoffangebot und Laichsubstrat sind entscheidend.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Anpassungsfähig