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Elbschnäpel

Coregonus oxyrinchus

Elbschnäpel (Coregonus oxyrinchus), gehoert zur Familie Salmonidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Planktonfresser.

35 cm, max 50 cmbis 10 Jahre0-20 m TiefePlanktonfresser

Merkmale

  • Körperform: Der Elbschnäpel besitzt einen schlanken, silbrigen Coregonen-Körper; Coregonus oxyrinchus war historisch ein wandernder Fisch der Nordseezuflüsse.
  • Maulstellung: Der Elbschnäpel hat ein leicht unterständiges Maul, mit dem er Kleintiere und Plankton in Fluss- und Ästuarbereichen filtrierend oder aufsammelnd aufnehmen kann.
  • Der Elbschnäpel war silbrig mit dunklerem Rücken und heller Bauchseite, typisch für wandernde Coregonen.
  • Auffällig am Elbschnäpel ist die zugespitzte Schnauze in Verbindung mit der Fettflosse und der coregonentypischen schlanken Gestalt.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Elbschnäpel sind äußere Geschlechtsunterschiede schwach; zur Laichzeit können Männchen Laichausschlag zeigen.

Lebensraum

Der Elbschnäpel nutzte Ästuare, küstennahe Nordseegebiete und zum Laichen kiesige Unterläufe von Flüssen.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Ästuar, Küstengewässer, Sandgrund

Klimazone: Gemäßigt

Bodengrund: Sand, Kies

Temperatur: 4 - 18 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 8.5

Der Elbschnäpel (Coregonus oxyrinchus) gilt als global ausgestorben; historische Nachweise stammen aus Nordseezuflüssen wie Elbe, Rhein, Maas und Schelde, wobei die Taxonomie der Houting-Formen komplex ist.

Ernährung

Ernährungsweise: Planktonfresser

Nahrungsschwerpunkte: Zooplanktonfresser, Bodentierfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser

Der Elbschnäpel ernährte sich vermutlich von Zooplankton, Insektenlarven und kleinen Bodentieren in Fluss- und Ästuarbereichen.

Beute: Beim Elbschnäpel waren Kleinkrebse, Zuckmückenlarven und Planktonorganismen naheliegende Nahrungsbestandteile.

Beim Elbschnäpel waren Kleinkrebse
Zuckmückenlarven und Planktonorganismen naheliegende Nahrungsbestandteile.

Verbreitung

Region: Europa, Atlantik, Nordsee

Der Elbschnäpel (Coregonus oxyrinchus) gilt als global ausgestorben; historische Nachweise stammen aus Nordseezuflüssen wie Elbe, Rhein, Maas und Schelde, wobei die Taxonomie der Houting-Formen komplex ist.

Besonderheiten

  • Der Elbschnäpel war als Wanderfisch vor allem saisonal aktiv, wenn Laichwanderungen in Flüsse einsetzten.
  • Der Elbschnäpel zog wahrscheinlich in lockeren Gruppen oder Schwärmen zu Laichplätzen.
  • Der Elbschnäpel war anadrom und wanderte aus Küsten- und Ästuarbereichen zum Laichen in Süßwasserflüsse.
  • Der Elbschnäpel laichte auf kiesigem Substrat in kühlen, sauerstoffreichen Flussabschnitten.
  • Beim Elbschnäpel besteht kein Risiko für Menschen; relevant sind vielmehr historische Überfischung, Gewässerausbau und Wanderhindernisse.
Tag und Nacht aktivZooplanktonfresser, Bodentierfresser, Insektenfre...Der Elbschnäpel war historisch Speisefisch, ist...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Salmoniformes
Familie
Salmonidae
Unterfamilie
Coregoninae
Gattung
Coregonus
Art
oxyrinchus
Erstbeschreiber
(Linnaeus, 1758)

Morphologie

Körperform
Der Elbschnäpel besitzt einen schlanken, silbrigen Coregonen-Körper; Coregonus oxyrinchus war historisch ein wandernder Fisch der Nordseezuflüsse.
Maulstellung
Der Elbschnäpel hat ein leicht unterständiges Maul, mit dem er Kleintiere und Plankton in Fluss- und Ästuarbereichen filtrierend oder aufsammelnd aufnehmen kann.
Geschlechtsunterschiede
Beim Elbschnäpel sind äußere Geschlechtsunterschiede schwach; zur Laichzeit können Männchen Laichausschlag zeigen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Der Elbschnäpel laichte auf kiesigem Substrat in kühlen, sauerstoffreichen Flussabschnitten.
Laichtyp
Kieslaicher
Brutpflege
Der Elbschnäpel betrieb nach dem Laichen keine Brutpflege.

Verhalten

Aktivität
Der Elbschnäpel war als Wanderfisch vor allem saisonal aktiv, wenn Laichwanderungen in Flüsse einsetzten.
Sozialverhalten
Der Elbschnäpel zog wahrscheinlich in lockeren Gruppen oder Schwärmen zu Laichplätzen.
Wanderung
Der Elbschnäpel war anadrom und wanderte aus Küsten- und Ästuarbereichen zum Laichen in Süßwasserflüsse.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Der Elbschnäpel hat heute keine Fischereibedeutung, weil die Art global als ausgestorben gilt.
Aquakultur
Der Elbschnäpel hat keine aktuelle Aquakulturrelevanz; Schutzprojekte betreffen verwandte Houting-Formen.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase; GBIF; IUCN Red List; Eschmeyer's Catalog of Fishes.