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KI-generiert

Kardinal-Kaiserbuntbarsch

Pundamilia nyererei

Kardinal-Kaiserbuntbarsch (Pundamilia nyererei), gehört zur Familie Cichlidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

9 cm, max 12 cmbis 7 Jahre2-10 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Diese Art besitzt einen seitlich leicht abgeflachten, kompakt gebauten Körper, der für viele ostafrikanische Buntbarsche typisch ist.
  • Maulstellung: Das endständige Maul des Kardinal-Kaiserbuntbarschs ermöglicht den unkomplizierten Zugriff auf Nahrung im freien Wasser und an Steinen.
  • Erwachsene Männchen zeigen ein farbenprächtiges Rot an Flanken und Bauch, kombiniert mit gelben und blauen Akzenten an Kopf, Rücken und Flossen. Weibchen bleiben dagegen grau-bräunlich.
  • Als Maulbrüter besitzt der Kardinal-Kaiserbuntbarsch eine spezielle Maulhöhle zur sicheren Aufnahme und Entwicklung der Eier und Larven.
  • Geschlechtsunterschiede: Bei Pundamilia nyererei zeigen Männchen eine intensive rote und gelbe Färbung, während die Weibchen silbrig-braun und deutlich unauffälliger gefärbt sind.

Lebensraum

Die Art lebt endemisch im Felslitoral des Victoriasees, bevorzugt in strukturreichen, steinigen Zonen mit klarem Wasser.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: See, Höhle, Küstengewässer, Felsriff

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Fels / Stein

Temperatur: 24 - 28 Grad C

pH-Wert: 7.5 - 8.5

Der Kardinal-Kaiserbuntbarsch (Pundamilia nyererei) kommt ausschließlich im Victoriasee in Ostafrika vor. Besonders in steinigen Flachwasserbereichen ist er häufig anzutreffen.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Zooplanktonfresser

Die Ernährung besteht hauptsächlich aus kleinen Wirbellosen, Insektenlarven und gelegentlich Krebstieren, die zwischen Steinen gesucht werden.

Beute: Larven, kleine Insekten, Zooplankton und bisweilen kleine Krebstiere.

Larven
kleine Insekten
Zooplankton und bisweilen kleine Krebstiere.

Verbreitung

Region: Afrika südlich der Sahara

Länder: Tansania

Der Kardinal-Kaiserbuntbarsch (Pundamilia nyererei) kommt ausschließlich im Victoriasee in Ostafrika vor. Besonders in steinigen Flachwasserbereichen ist er häufig anzutreffen.

Besonderheiten

  • Die Art ist tagaktiv und meist in den Morgen- und Nachmittagsstunden besonders rege auf Nahrungssuche.
  • Männchen sind während der Fortpflanzungszeit territorial und verteidigen kleine Felsreviere, während Weibchen meist in Gruppen im Areal schwimmen.
  • Der Kardinal-Kaiserbuntbarsch gilt als standorttreu und wandert innerhalb seines Habitats kaum.
  • Das Weibchen ist Maulbrüter, es nimmt die befruchteten Eier ins Maul auf und betreibt intensive Brutpflege bis zum Freischwimmen der Jungfische.
  • In menschlicher Obhut bestehen keine Risiken; das Tier selbst ist ungefährlich.
TagaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, Zooplanktonfre...Pundamilia nyererei ist beliebt in der Aquaristik...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Cichliformes
Unterordnung
Labroidei
Familie
Cichlidae
Gattung
Pundamilia
Art
nyererei
Erstbeschreiber
Seehausen & Bouton, 1998
Synonyme
Haplochromis nyererei

Morphologie

Körperform
Diese Art besitzt einen seitlich leicht abgeflachten, kompakt gebauten Körper, der für viele ostafrikanische Buntbarsche typisch ist.
Maulstellung
Das endständige Maul des Kardinal-Kaiserbuntbarschs ermöglicht den unkomplizierten Zugriff auf Nahrung im freien Wasser und an Steinen.
Rückenflosse Hartstrahlen
16 - 17
Rückenflosse Weichstrahlen
10 - 11
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
7 - 8
Seitenlinie
29 - 31
Geschlechtsunterschiede
Bei Pundamilia nyererei zeigen Männchen eine intensive rote und gelbe Färbung, während die Weibchen silbrig-braun und deutlich unauffälliger gefärbt sind.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Das Weibchen ist Maulbrüter, es nimmt die befruchteten Eier ins Maul auf und betreibt intensive Brutpflege bis zum Freischwimmen der Jungfische.
Laichtyp
Maulbrüter (weiblich)
Brutpflege
Das Weibchen betreibt eine ausgeprägte mütterliche Maulbrutpflege bis die Jungfische eigenständig sind.
Inkubation
18 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist tagaktiv und meist in den Morgen- und Nachmittagsstunden besonders rege auf Nahrungssuche.
Sozialverhalten
Männchen sind während der Fortpflanzungszeit territorial und verteidigen kleine Felsreviere, während Weibchen meist in Gruppen im Areal schwimmen.
Wanderung
Der Kardinal-Kaiserbuntbarsch gilt als standorttreu und wandert innerhalb seines Habitats kaum.
Endemisch
Ja
Biogeographie
Afrotropis

Nutzung

Fischerei
Für die kommerzielle Fischerei spielt diese Art keine Rolle.
Aquakultur
Aquakultur findet nur in kleinem Maßstab für die Zierfischhaltung statt.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
44
Quellen
FishBase, IUCN, Seehausen et al. (1998), Fachliteratur zur ostafrikanischen Cichlidenkunde.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 200 l

Temperatur

24 - 28 °C

pH-Wert

7.5 - 8.5

Karbonathärte

4 - 18 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Bodennah

Haltungsanspruch

Die Haltung von Pundamilia nyererei ist bei stabilen Wasserwerten und ausreichend Platz auch für engagierte Einsteiger möglich, aber arttypische Territorialität der Männchen ist zu beachten.

Gruppengröße

Eine Gruppenhaltung von 1 Männchen mit 3–4 Weibchen hat sich bewährt; mehrere Männchen erfordern sehr viel Platz und Sichtschutz.

Vergesellschaftung

Vergesellschaftung ist mit anderen friedlichen, nicht zu kleinen Viktoriasee-Buntbarschen und robusten Arten möglich. Schwächere Fische können bedrängt werden.

Pflanzen

Pflanzen werden meist nicht gefressen, jedoch können grabende Aktivitäten vorkommen, die empfindliche Pflanzenwurzeln lösen.

Strömung & Sauerstoff

Eine leichte bis mittlere Strömung ist zu empfehlen, um naturnahe Bedingungen zu simulieren.

Futterannahme

Im Aquarium werden Frost- und Granulatfutter sowie lebende kleine Wirbellose gut angenommen. Auf abwechslungsreiche Ernährung achten.

überwinterung

Für eine dauerhafte Freilandhaltung sind Wassertemperaturen in Mitteleuropa zu niedrig.

Nachzucht

Für die Nachzucht sollten sich die Tiere in gut strukturierten Becken mit Höhlen und ausreichend Rückzugsorten wohlfühlen. Temperatur und Wasserhärte wie im Viktoriasee simulieren.

Nachzuchtanspruch

Einfach

Beleuchtung

Hell