Goldener Auratus-Buntbarsch
Melanochromis auratus
Goldener Auratus-Buntbarsch (Melanochromis auratus), gehört zur Familie Cichlidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Goldene Auratus-Buntbarsch zeigt einen kompakten, laterally abgeflachten Körper, wie er typisch für Mbuna aus dem Malawisee ist.
- Maulstellung: Beim Goldenen Auratus-Buntbarsch liegt das Maul endständig, was das Abweiden von Aufwuchs und Kleintieren an Steinen erleichtert.
- Jungfische und Weibchen sind leuchtend gelb mit zwei dunklen Längsstreifen, während die adulten Männchen oftmals dunkelbraun bis schwarz mit hellblauen Flossensäumen sind.
- Die Art besitzt kräftige Lippen und kleine Zähne, die ein effektives Abweiden von Algen ermöglichen.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Goldenen Auratus-Buntbarsch unterscheidet sich das Männchen farblich deutlich vom Weibchen; Männchen präsentieren sich meist in dunklerer Färbung mit kräftigen Streifen.
Lebensraum
In felsigen Uferbereichen des Malawisees lebt der Goldene Auratus-Buntbarsch bevorzugt in den oberen Schichten und nutzt Spalten und kleine Höhlen als Rückzugsorte.
Wasserlebensraum: Süßwasser
Lebensraumtypen: See, Höhle, Felsriff, Bodenlebend
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Fels / Stein, Pflanzenbestand
Temperatur: 23 - 28 Grad C
pH-Wert: 7.5 - 8.5
Melanochromis auratus ist endemisch im südlichen und mittleren Teil des Malawisees in Malawi und Mosambik verbreitet. Die Art bevorzugt Uferbereiche mit reichem Felsaufkommen.
Ernährung
Ernährungsweise: Allesfresser
Nahrungsschwerpunkte: Algenfresser, Insektenfresser, Nahrungs-Generalist, Krebstierfresser, Detritusfresser
Die Art ernährt sich in der Natur vor allem von Algenaufwuchs, kleinen Wirbellosen und gelegentlich Detritus.
Beute: Aufwuchsalgen, kleine Krebstiere, Insektenlarven.
Verbreitung
Region: Afrika südlich der Sahara
Länder: Malawi
Melanochromis auratus ist endemisch im südlichen und mittleren Teil des Malawisees in Malawi und Mosambik verbreitet. Die Art bevorzugt Uferbereiche mit reichem Felsaufkommen.
Galerie
Besonderheiten
- Tagsüber ist der Goldene Auratus-Buntbarsch aktiv und weidet kontinuierlich das Substrat ab.
- Innerhalb der Art kann es zu deutlicher Aggressivität unter Männchen kommen; sie sind revierbildend, während Jungfische und Weibchen in losen Gruppen agieren.
- Diese Art ist standorttreu und unternimmt keine Wanderungen.
- Weibchen nehmen nach der Paarung die befruchteten Eier ins Maul und brüten sie aus.
- Keine bekannten Risiken durch Haltung oder Berührung.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Cichliformes
- Familie
- Cichlidae
- Unterfamilie
- Pseudocrenilabrinae
- Gattung
- Melanochromis
- Art
- auratus
- Erstbeschreiber
- Boulenger, 1897
- Synonyme
- Pseudotropheus auratus
Morphologie
- Körperform
- Der Goldene Auratus-Buntbarsch zeigt einen kompakten, laterally abgeflachten Körper, wie er typisch für Mbuna aus dem Malawisee ist.
- Maulstellung
- Beim Goldenen Auratus-Buntbarsch liegt das Maul endständig, was das Abweiden von Aufwuchs und Kleintieren an Steinen erleichtert.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 13 - 15
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 12 - 15
- Afterflosse Hartstrahlen
- 3 - 3
- Afterflosse Weichstrahlen
- 7 - 9
- Seitenlinie
- 30 - 34
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Goldenen Auratus-Buntbarsch unterscheidet sich das Männchen farblich deutlich vom Weibchen; Männchen präsentieren sich meist in dunklerer Färbung mit kräftigen Streifen.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Weibchen nehmen nach der Paarung die befruchteten Eier ins Maul und brüten sie aus.
- Laichtyp
- Maulbrüter
- Brutpflege
- Auffällig beim Goldenen Auratus-Buntbarsch ist die mütterliche Maulbrutpflege: Weibchen schützen die Brut bis zum Freischwimmen der Jungfische.
- Inkubation
- 18 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Tagsüber ist der Goldene Auratus-Buntbarsch aktiv und weidet kontinuierlich das Substrat ab.
- Sozialverhalten
- Innerhalb der Art kann es zu deutlicher Aggressivität unter Männchen kommen; sie sind revierbildend, während Jungfische und Weibchen in losen Gruppen agieren.
- Wanderung
- Diese Art ist standorttreu und unternimmt keine Wanderungen.
- Endemisch
- Ja
- Biogeographie
- Afrotropis
Nutzung
- Fischerei
- Für kommerzielle Fischerei spielt diese Mbuna-Art keine Rolle.
- Aquakultur
- In Zuchtbetrieben für die Aquaristik wird die Art regelmäßig nachgezogen.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Chromosomenzahl
- 44
- Quellen
- FishBase, IUCN, Malawi Cichlid Literature, Aquaristik Fachliteratur
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 200 l
23 - 28 °C
7.5 - 8.5
6 - 15 dKH
Mittlere Wasserschichten, Bodennah
Für Anfänger mit grundlegendem Mbuna-Wissen geeignet, da territoriales Verhalten und Wasserwerte beachtet werden müssen.
Die Haltung sollte in Gruppen mit zumindest einem Männchen und mehreren Weibchen erfolgen, um Aggressionen zu verteilen.
Empfohlen wird eine Vergesellschaftung mit anderen robusten Mbuna-Arten ähnlicher Größe aus dem Malawisee.
Harte Pflanzen können probiert werden, doch häufiger werden weiche Arten ausgegraben oder angeknabbert.
Mäßige bis starke Strömung steigert das Wohlbefinden und unterstützt die biologische Filterung.
Gutmütig werden spezielles Mbuna-Granulat, Flockenfutter mit hohem Pflanzenanteil und gelegentlich frisches Gemüse angenommen.
Eine Überwinterung im Freiland ist nicht möglich, da die Art wärmebedürftig ist.
Die Zucht gelingt am besten bei stabilen Wasserwerten, reichem Felsaufbau und Rückzugsmöglichkeiten für tragende Weibchen.
Einfach
Hell

