Indischer Glasbarsch
Parambassis ranga
Indischer Glasbarsch (Parambassis ranga), gehört zur Familie Ambassidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Indische Glasbarsch zeigt einen seitlich stark abgeflachten, fast transparenten Körper, der eine bemerkenswerte Durchsichtigkeit aufweist.
- Maulstellung: Beim Indischen Glasbarsch ist das Maul leicht endständig und unterstützt den Fisch beim Einsammeln kleiner Beutetiere unmittelbar vor sich.
- Der Körper ist beinahe vollständig durchsichtig, sodass innere Organe sichtbar werden. Flossen zeigen bei Licht einen zarten Schimmer und gelegentlich einen leichten Gelb- oder Blaustich.
- Diese Art besitzt einen charakteristisch durchsichtigen Körperbau, was besonders bei Jungtieren sehr ausgeprägt ist.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Indischen Glasbarsch sind Männchen zur Laichzeit oft etwas bunter und unterscheiden sich durch leicht intensivere Gelb- oder Orangetöne der Flossen.
Lebensraum
Parambassis ranga bevorzugt langsam fließende Bäche, Altwasser, Reisfelder und stehende Tümpel mit dichter Vegetation in Süd- und Südostasien.
Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser
Lebensraumtypen: Bach, Teich, Überschwemmungsgebiet, Feuchtgebiet
Klimazone: Tropisch, Subtropisch
Bodengrund: Sand, Detritus / Laub, Pflanzenbestand
Temperatur: 22 - 28 Grad C
pH-Wert: 6 - 7.5
Der Indische Glasbarsch ist in Flüssen, Stillgewässern und Überschwemmungsgebieten des indischen Subkontinents und Südostasiens verbreitet und bewohnt auch einige angrenzende Regionen.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Zooplanktonfresser, Krebstierfresser
Die Art ernährt sich vorwiegend von kleinen Krebstieren, Insektenlarven und Zooplankton, die sie im freien Wasser jagt.
Beute: Mückenlarven, Cyclops, kleine Insekten, Daphnien, Artemia.
Verbreitung
Region: Südasien, Südostasien, Ostasien
Länder: Bangladesch, Indien
Der Indische Glasbarsch ist in Flüssen, Stillgewässern und Überschwemmungsgebieten des indischen Subkontinents und Südostasiens verbreitet und bewohnt auch einige angrenzende Regionen.
Galerie
Besonderheiten
- Tagsüber zeigt Parambassis ranga rege Aktivität, häufig in kleinen Gruppen.
- Als Schwarmfisch fühlt sich der Indische Glasbarsch in Gesellschaft von Artgenossen besonders wohl.
- Wanderbewegungen beschränken sich auf lokale Standortwechsel innerhalb des Lebensraumes.
- Im freien Wasser werden Eier verteilt, wobei keine Brutpflege erfolgt.
- Beim Umgang im Aquarium sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen notwendig.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Perciformes
- Familie
- Ambassidae
- Gattung
- Parambassis
- Art
- ranga
- Erstbeschreiber
- Hamilton, 1822
- Synonyme
- Chanda ranga, Chanda nama, Indischer Glasflossensalmler
Morphologie
- Körperform
- Der Indische Glasbarsch zeigt einen seitlich stark abgeflachten, fast transparenten Körper, der eine bemerkenswerte Durchsichtigkeit aufweist.
- Maulstellung
- Beim Indischen Glasbarsch ist das Maul leicht endständig und unterstützt den Fisch beim Einsammeln kleiner Beutetiere unmittelbar vor sich.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 7 - 8
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 9 - 10
- Afterflosse Hartstrahlen
- 3 - 3
- Afterflosse Weichstrahlen
- 12 - 15
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Indischen Glasbarsch sind Männchen zur Laichzeit oft etwas bunter und unterscheiden sich durch leicht intensivere Gelb- oder Orangetöne der Flossen.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Im freien Wasser werden Eier verteilt, wobei keine Brutpflege erfolgt.
- Laichtyp
- Freilaicher
- Brutpflege
- Für die Nachkommen findet keine Brutpflege statt.
- Inkubation
- 2 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Tagsüber zeigt Parambassis ranga rege Aktivität, häufig in kleinen Gruppen.
- Sozialverhalten
- Als Schwarmfisch fühlt sich der Indische Glasbarsch in Gesellschaft von Artgenossen besonders wohl.
- Wanderung
- Wanderbewegungen beschränken sich auf lokale Standortwechsel innerhalb des Lebensraumes.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Orientalis / Indomalaiische Region
Nutzung
- Fischerei
- Kommerzielle Bedeutung besitzt die Art nur für die Aquaristik.
- Aquakultur
- Eine gezielte Aquakultur existiert in geringem Umfang für den Handelsbedarf.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Chromosomenzahl
- 46
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, Baensch Aquarium Atlas
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 80 l
22 - 28 °C
6 - 7.5
3 - 10 dKH
Mittlere Wasserschichten
Parambassis ranga ist für erfahrene Anfänger geeignet, da eine stabile Wasserqualität notwendig ist.
Mindestens 6 bis 8 Tiere sorgen für ein natürliches Schwarmverhalten.
Eine Vergesellschaftung mit ruhigen, friedlichen Fischen ähnlicher Größe ist möglich.
Bei guter Fütterung werden Pflanzen nicht beschädigt.
Eine leichte bis mäßige Strömung unterstützt das natürliche Verhalten.
Frost- und Lebendfutter werden gerne angenommen, Trockenfutter wird oft verschmäht.
Laichreize durch weichere Wasserwerte, dichte Bepflanzung und Temperaturerhöhung unterstützen die Nachzucht.
Mittel
Mittel

