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KI-generiert

Glasbarsch

Ambassis agassizii

Glasbarsch (Ambassis agassizii), gehört zur Familie Ambassidae, lebt in Süßwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

6 cm, max 9 cmbis 6 Jahre0-5 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Ambassis agassizii präsentiert einen seitlich stark abgeflachten, durchscheinenden Körperbau, der diesem Fisch seinen deutschen Namen Glasbarsch verleiht.
  • Maulstellung: Die endständige Maulstellung beim Glasbarsch ermöglicht es dieser Art, Insekten und kleine Beutetiere effizient von der Wasseroberfläche sowie aus dem freien Wasser zu fangen.
  • Die Art weist einen fast durchsichtigen Körper mit silbrigem Schimmer auf. Besonders auffällig ist bei Lichteinfall die leichte Gelbfärbung der Flossen.
  • Eine bemerkenswerte Eigenschaft ist die ausgeprägte Transparenz von Haut und Schuppen, wodurch innere Organe sichtbar werden.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Glasbarsch sind die Geschlechter nur schwach unterschiedlich ausgeprägt. Weibchen sind meist etwas fülliger, besonders während der Laichzeit.

Lebensraum

Glasbarsche finden sich bevorzugt in langsam fließenden Flüssen, Altarmen, Seen und Billabongs mit dichter Ufervegetation in Australien und Neuguinea.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Teich, Überschwemmungsgebiet, Feuchtgebiet

Klimazone: Gemäßigt, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 10 - 28 Grad C

pH-Wert: 6 - 8

Ambassis agassizii ist endemisch im Osten und Südosten Australiens verbreitet, stellt aber auch in Teilen Neuguineas stabile Populationen. Sie meidet rasch fließende und sehr offene Gewässer.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Zooplanktonfresser

Der Glasbarsch ernährt sich überwiegend von kleinen Insekten, Krebstieren und gelegentlich Zooplankton. Die Nahrung wird aktiv gejagt.

Beute: Wasserflöhe, Mückenlarven, Kleinkrebse, Insektenlarven, gelegentlich Fischbrut.

Wasserflöhe
Mückenlarven
Kleinkrebse

Verbreitung

Region: Australien, Ozeanien, Pazifik

Länder: Australien

Ambassis agassizii ist endemisch im Osten und Südosten Australiens verbreitet, stellt aber auch in Teilen Neuguineas stabile Populationen. Sie meidet rasch fließende und sehr offene Gewässer.

Besonderheiten

  • Die Art ist dämmerungsaktiv und sucht insbesondere am frühen Morgen und Abend nach Nahrung.
  • Glasbarsche zeigen ausgeprägtes Schwarmverhalten, wobei insbesondere Jungtiere Schutz in der Gruppe suchen.
  • Saisonale Wanderungen zwischen Ruhe- und Laichplätzen sind typisch.
  • Die Eiablage erfolgt bevorzugt an feinfiedrigen Wasserpflanzen in flachen Zonen.
  • Weder durch Haltungs- noch durch Handhabungsrisiken ist die Art auffällig.
Tagaktiv, DämmerungsaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, Zooplanktonfre...Glasbarsche sind regional beliebte Aquarienfische...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Perciformes
Unterordnung
Percoidei
Familie
Ambassidae
Gattung
Ambassis
Art
agassizii
Erstbeschreiber
Steindachner, 1867
Synonyme
Ambassis australasica, Glassfish

Morphologie

Körperform
Ambassis agassizii präsentiert einen seitlich stark abgeflachten, durchscheinenden Körperbau, der diesem Fisch seinen deutschen Namen Glasbarsch verleiht.
Maulstellung
Die endständige Maulstellung beim Glasbarsch ermöglicht es dieser Art, Insekten und kleine Beutetiere effizient von der Wasseroberfläche sowie aus dem freien Wasser zu fangen.
Rückenflosse Hartstrahlen
7 - 8
Rückenflosse Weichstrahlen
9 - 11
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
17 - 19
Seitenlinie
31 - 34
Geschlechtsunterschiede
Beim Glasbarsch sind die Geschlechter nur schwach unterschiedlich ausgeprägt. Weibchen sind meist etwas fülliger, besonders während der Laichzeit.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Eiablage erfolgt bevorzugt an feinfiedrigen Wasserpflanzen in flachen Zonen.
Laichtyp
Pflanzenlaicher
Brutpflege
Beim Glasbarsch findet keine Brutpflege statt. Die Eier werden nach der Ablage sich selbst überlassen.
Inkubation
3 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist dämmerungsaktiv und sucht insbesondere am frühen Morgen und Abend nach Nahrung.
Sozialverhalten
Glasbarsche zeigen ausgeprägtes Schwarmverhalten, wobei insbesondere Jungtiere Schutz in der Gruppe suchen.
Wanderung
Saisonale Wanderungen zwischen Ruhe- und Laichplätzen sind typisch.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Australis

Nutzung

Fischerei
Die Art hat keine Bedeutung für die kommerzielle Fischerei.
Aquakultur
Eine aquakulturelle Zucht wird wegen der geringen Größe kaum betrieben; in der Aquaristik spielen Glasbarsche jedoch eine Rolle.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, GBIF, IUCN, Allen et al. 2002, Australian Museum

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 80 l

Temperatur

10 - 28 °C

pH-Wert

6 - 8

Karbonathärte

2 - 10 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Oberfläche

Haltungsanspruch

Die Haltung ist auch für Einsteiger geeignet, sofern auf sauberes Wasser, Bepflanzung und Gruppengröße geachtet wird.

Gruppengröße

Eine Gruppenhaltung von mindestens 8 Tieren wird empfohlen, kleinere Schwärme führen zu Stress.

Vergesellschaftung

Glasbarsche sind friedlich und können mit anderen nicht-aggressiven Arten vergesellschaftet werden.

Pflanzen

Die Art schätzt dichte Bepflanzung und beschädigt Wasserpflanzen nicht.

Strömung & Sauerstoff

Leichte bis moderate Strömung wird toleriert, jedoch ist stehendes oder nur langsam fließendes Wasser ideal.

Futterannahme

Frost- und Lebendfutter werden bevorzugt, gelegentlich wird hochwertiges Trockenfutter akzeptiert.

überwinterung

Eine Überwinterung im Freiland ist nicht ratsam, da der Glasbarsch frostempfindlich ist.

Nachzucht

Für die Nachzucht werden weiches, leicht saures Wasser und feinfiedrige Pflanzen benötigt. Temperaturerhöhung fördert das Ablaichen.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Mittel