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Gelbschwanz-Doktorfisch

Zebrasoma flavescens

Gelbschwanz-Doktorfisch (Zebrasoma flavescens), gehört zur Familie Acanthuridae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Pflanzenfresser.

15 cm, max 20 cmmax 0.2 kgbis 30 Jahre2-46 m TiefePflanzenfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Die Art weist einen hochrückigen, seitlich stark abgeflachten Körper auf, was für die Familie der Doktorfische typisch ist.
  • Maulstellung: Beim Gelbschwanz-Doktorfisch ist das Maul endständig, optimal zum Abweiden von Algen auf Steinen und Korallen.
  • Die Art ist kräftig gelb gefärbt, wobei die Farbe über den ganzen Körper und Flossen leuchtet. Jungfische und Erwachsene ähneln sich.
  • Typisch für Doktorfische ist der scharfe, skalpellartige Dorn an der Schwanzwurzel, mit dem sie sich gegen Fressfeinde verteidigen können.
  • Geschlechtsunterschiede: Bei erwachsenen Tieren zeigen sich keine auffälligen Geschlechtsunterschiede.

Lebensraum

In natürlichen Habitaten besiedelt Zebrasoma flavescens vorwiegend seichte, riffnahe Lagunen und Außenriffe zwischen 2 und 46 Metern Tiefe.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Lagune, Küstengewässer, Korallenriff

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Fels / Stein, Korallenstruktur

Temperatur: 23 - 28 Grad C

pH-Wert: 8 - 8.4

Der Gelbschwanz-Doktorfisch ist im tropischen West- und Zentralpazifik verbreitet, wobei der Hauptverbreitungsschwerpunkt rund um Hawaii liegt; kleinere Populationen existieren auch in Japan und auf weiteren Pazifikinseln.

Ernährung

Ernährungsweise: Pflanzenfresser

Nahrungsschwerpunkte: Algenfresser, Detritusfresser

Die natürliche Nahrung besteht vorwiegend aus fädigen Algen, die dieser Fisch von Riffstrukturen abweidet.

Beute: Fädige Grün- und Braunalgen, gelegentlich Detritus.

Fädige Grün- und Braunalgen
gelegentlich Detritus.

Verbreitung

Region: Pazifik, Nordamerika, Ostasien

Länder: Vereinigte Staaten, Japan

Der Gelbschwanz-Doktorfisch ist im tropischen West- und Zentralpazifik verbreitet, wobei der Hauptverbreitungsschwerpunkt rund um Hawaii liegt; kleinere Populationen existieren auch in Japan und auf weiteren Pazifikinseln.

Besonderheiten

  • Gelbschwanz-Doktorfische sind tagaktiv und verbringen den Tag mit der Nahrungssuche im Riff.
  • Oft sieht man Einzeltiere oder kleine lose Gruppen, außerhalb der Paarungszeit jedoch meist wenig ausgeprägtes Sozialverhalten.
  • Die Art gilt als weitgehend standorttreu an geeigneten Korallenriffen.
  • Zur Laichzeit sammeln sich die Tiere abends in kleinen Gruppen, um Eier und Spermien frei ins Wasser abzugeben.
  • Vorsicht bei der Entnahme aus dem Aquarium, da der Dorn an der Schwanzwurzel Verletzungen verursachen kann.
TagaktivAlgenfresser, DetritusfresserDer Gelbschwanz-Doktorfisch ist ein beliebter Aqu...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Acanthuriformes
Unterordnung
Acanthuroidei
Familie
Acanthuridae
Gattung
Zebrasoma
Art
flavescens
Erstbeschreiber
Bennett, 1828
Synonyme
Acanthurus flavescens

Morphologie

Körperform
Die Art weist einen hochrückigen, seitlich stark abgeflachten Körper auf, was für die Familie der Doktorfische typisch ist.
Maulstellung
Beim Gelbschwanz-Doktorfisch ist das Maul endständig, optimal zum Abweiden von Algen auf Steinen und Korallen.
Rückenflosse Hartstrahlen
4 - 5
Rückenflosse Weichstrahlen
23 - 26
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
19 - 22
Geschlechtsunterschiede
Bei erwachsenen Tieren zeigen sich keine auffälligen Geschlechtsunterschiede.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Zur Laichzeit sammeln sich die Tiere abends in kleinen Gruppen, um Eier und Spermien frei ins Wasser abzugeben.
Laichtyp
Freiwasserlaicher
Brutpflege
Nach dem Ablaichen findet keine Brutpflege statt, die Eier entwickeln sich pelagisch.
Inkubation
1 Tage

Verhalten

Aktivität
Gelbschwanz-Doktorfische sind tagaktiv und verbringen den Tag mit der Nahrungssuche im Riff.
Sozialverhalten
Oft sieht man Einzeltiere oder kleine lose Gruppen, außerhalb der Paarungszeit jedoch meist wenig ausgeprägtes Sozialverhalten.
Wanderung
Die Art gilt als weitgehend standorttreu an geeigneten Korallenriffen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Ozeanien

Nutzung

Fischerei
Kommerzielle Bedeutung besteht vor allem für den internationalen Aquarienhandel, lokale Speisefischerei spielt eine untergeordnete Rolle.
Aquakultur
Die Nachzucht in Aquakultur ist etabliert, was zur Entlastung der Wildbestände beiträgt.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase, IUCN, GBIF, Acanthuridae-Fachliteratur

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

62 °C

Energie

98 kcal / 100 g

Eiweiß

20 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Gering

Wie die meisten Fische weist auch diese Art einige Gräten auf, sie sind aber leicht zu entfernen.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Das Fleisch gilt als mild und eher fest, wird aber überwiegend lokal genutzt.

  • Mild
Fleischstruktur

Das Muskelgewebe ist kompakt und relativ fest.

  • Fest
Verwertbare Teile

Muskelgewebe, Filet

Hautzubereitung

Die Haut ist essbar, sollte vor dem Garen aber gründlich gereinigt werden.

Zubereitungsarten

Der Fisch kann gebraten, gegrillt oder gekocht werden, wird aber selten exportiert.

  • Braten
  • Grillen
Garzeit

Kurze Garzeit, da dünnes Muskelgewebe.

Kräuter & Gewürze

Limettensaft, Koriander, Ingwer, Pfeffer, Meersalz

Beilagen

Reis, blanchiertes Gemüse, frische Algensalate

Getränke

Leichte, trockene Weißweine oder grüner Tee

Vorbereitung

Fisch vor der Zubereitung sorgfältig entgräten und ggf. schuppen.

Warnhinweise

Bei Verzehr aus bestimmten Regionen kann Ciguatera-Gift möglich sein.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 350 l

Temperatur

23 - 28 °C

pH-Wert

8 - 8.4

Karbonathärte

7 - 12 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Im Meerwasseraquarium benötigen diese Fische ausreichend Schwimmraum, stabile Wasserwerte und ein überreiches Angebot an Algen.

Gruppengröße

Meist als Einzeltier oder in kleinen Gruppen zu pflegen, da innerartliche Aggressivität auftreten kann.

Vergesellschaftung

Mit anderen friedlichen, nicht zu ähnlich gefärbten Fischen vergesellschaften; innerartliche Revierstreitigkeiten möglich.

Pflanzen

Die Art schädigt keine höheren Meerwasserpflanzen und eignet sich daher für bepflanzte Riffaquarien.

Strömung & Sauerstoff

Starke Filterung, regelmäßige Wasserbewegung und hohe Sauerstoffzufuhr sind für Zebrasoma flavescens wichtig.

Futterannahme

Im Aquarium nimmt die Art neben Algenblättern auch spezielles Flockenfutter und gelegentlich Salat an.

Nachzucht

Zur erfolgreichen Zucht werden große, ruhige Becken mit stabilen Wasserwerten und abendliche Dämmerungssimulationen empfohlen.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Hell