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KI-generiert

Flussgrundel

Padogobius martensii

Flussgrundel (Padogobius martensii), gehört zur Familie Gobiidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

7 cm, max 10 cmbis 3 Jahre0-3 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Bei Padogobius martensii handelt es sich um einen kleinen, gedrungen gebauten Grundfisch mit abgerundetem Kopf.
  • Maulstellung: Die Flussgrundel besitzt ein endständiges Maul, das ihr das Gründeln und Aufnehmen kleiner Beutetiere vom Bodengrund ermöglicht.
  • Die Grundfärbung ist bräunlich bis grau mit dunklen, marmorierten Flecken und oft bläulich schimmernden Partien; Männchen können in der Laichzeit kräftiger gefärbt sein.
  • Charakteristisch ist die zur Saugscheibe umgebildete Bauchflosse, die der Art das Verweilen auf Kies und Steinen in starker Strömung erleichtert.
  • Geschlechtsunterschiede: Bei der Flussgrundel zeigen die Männchen in der Paarungszeit intensivere Färbungen und größere Kopfplatten als die Weibchen.

Lebensraum

Die Flussgrundel bevorzugt saubere, sauerstoffreiche Fließgewässer mit kiesigem oder steinigem Grund in Mittel- und Südeuropa.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, Felsriff

Klimazone: Gemäßigt

Bodengrund: Sand, Kies, Fels / Stein

Temperatur: 10 - 22 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 8

Padogobius martensii ist hauptsächlich in den Flusssystemen Norditaliens verbreitet, insbesondere im Einzugsgebiet des Pos. Auch in Teilen slowenischer und kroatischer Flüsse findet man diese Art.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Bodentierfresser

Die Nahrung besteht überwiegend aus kleinen Wirbellosen wie Insektenlarven, Kleinkrebsen und gelegentlich kleineren Fischen.

Beute: Larven von Eintagsfliegen, Flohkrebschen, Bachflohkrebsen und kleine Würmer.

Larven von Eintagsfliegen
Flohkrebschen
Bachflohkrebsen und kleine Würmer.

Verbreitung

Region: Europa

Länder: Indien, Isle of Man

Padogobius martensii ist hauptsächlich in den Flusssystemen Norditaliens verbreitet, insbesondere im Einzugsgebiet des Pos. Auch in Teilen slowenischer und kroatischer Flüsse findet man diese Art.

Besonderheiten

  • Die Art ist überwiegend tagaktiv und hält sich nahe am Gewässergrund auf.
  • Flussgrundeln leben meist einzelgängerisch oder in kleinen losen Gruppen ohne ausgeprägtes Territorialverhalten außerhalb der Paarungszeit.
  • Die Art gilt als standorttreu und unternimmt keine weiten Wanderungen.
  • Während der Fortpflanzungszeit verteidigen Männchen kleine Reviere und locken die Weibchen zur Eiablage unter Steinen.
  • Für Aquarien können ungesicherte Technik und starkes Absaugen Gefahren für die Tiere darstellen.
TagaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, BodentierfresserFür die Aquaristik ist Padogobius martensii selt...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Perciformes
Unterordnung
Gobioidei
Familie
Gobiidae
Gattung
Padogobius
Art
martensii
Erstbeschreiber
Günther, 1861
Synonyme
Gobius martensii

Morphologie

Körperform
Bei Padogobius martensii handelt es sich um einen kleinen, gedrungen gebauten Grundfisch mit abgerundetem Kopf.
Maulstellung
Die Flussgrundel besitzt ein endständiges Maul, das ihr das Gründeln und Aufnehmen kleiner Beutetiere vom Bodengrund ermöglicht.
Rückenflosse Hartstrahlen
6 - 7
Rückenflosse Weichstrahlen
9 - 10
Afterflosse Hartstrahlen
1 - 1
Afterflosse Weichstrahlen
7 - 8
Geschlechtsunterschiede
Bei der Flussgrundel zeigen die Männchen in der Paarungszeit intensivere Färbungen und größere Kopfplatten als die Weibchen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Während der Fortpflanzungszeit verteidigen Männchen kleine Reviere und locken die Weibchen zur Eiablage unter Steinen.
Laichtyp
Substratlaicher, versteckt Eier unter Steinen
Brutpflege
Nach erfolgreicher Befruchtung übernimmt das Männchen die Bewachung und Belüftung des Geleges bis zum Schlupf.
Inkubation
7 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist überwiegend tagaktiv und hält sich nahe am Gewässergrund auf.
Sozialverhalten
Flussgrundeln leben meist einzelgängerisch oder in kleinen losen Gruppen ohne ausgeprägtes Territorialverhalten außerhalb der Paarungszeit.
Wanderung
Die Art gilt als standorttreu und unternimmt keine weiten Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Flussgrundeln haben keine Bedeutung für die kommerzielle Fischerei.
Aquakultur
Eine wirtschaftliche Nutzung in der Aquakultur findet nicht statt.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN, Kottelat & Freyhof 2007, Atlas der Fische Mitteleuropas

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 80 l

Temperatur

10 - 22 °C

pH-Wert

6.5 - 8

Karbonathärte

2 - 15 dKH

Schwimmzone

Bodennah

Haltungsanspruch

Da die Flussgrundel einen hohen Sauerstoffgehalt und sauberes Wasser benötigt, ist ihre Haltung eher für erfahrene Aquarianer mit Flussaquarien geeignet.

Gruppengröße

Für die Aquarienhaltung empfiehlt sich eine kleine Gruppe ab 4 Tieren, sofern genügend Verstecke geboten werden.

Vergesellschaftung

Vergesellschaftung mit ruhigen, bodenbewohnenden Fischen ist möglich, aggressive oder sehr große Arten sollten vermieden werden.

Pflanzen

Pflanzen werden von Padogobius martensii meist nicht beschädigt, robuste Arten sind gut geeignet.

Strömung & Sauerstoff

Eine starke bis mäßige Strömung im Aquarium ist wichtig, um die Bedingungen des natürlichen Lebensraumes nachzuempfinden.

Futterannahme

Im Aquarium nimmt die Art Frostfutter, Lebendfutter sowie feines Granulat bereitwillig an.

Nachzucht

Für die Nachzucht ist kühleres, sauerstoffreiches Wasser sowie ein strukturreicher Bodengrund nötig. Steine und Höhlen fördern das Laichen.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Anpassungsfähig