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Fledermausrochen

Platyrhina sinensis

Fledermausrochen (Platyrhina sinensis), gehört zur Familie Platyrhinidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

40 cm, max 60 cm5-60 m TiefeFleischfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Die Körperform erinnert an einen abgeflachten Rochen, wobei die Flügel breit und rund auslaufen und dem Fledermausrochen ein charakteristisches Erscheinungsbild verleihen.
  • Maulstellung: Beim Fledermausrochen liegt das Maul auf der Unterseite, was die Art für das Graben und Absaugen von Bodentieren prädestiniert.
  • Die Oberseite ist grau-braun bis sandfarben, oft mit unregelmäßigen Flecken versehen. Die Unterseite bleibt deutlich heller.
  • Typisch für diesen Rochen sind robuste, mit kleinen Dornen bewehrte Schultern und zwei deutlich sichtbare Rückenflossen.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Fledermausrochen sind Männchen oft an den längeren Klaspern erkennbar, während Weibchen insgesamt massiger erscheinen.

Lebensraum

Fledermausrochen bewohnen flache Küstenbereiche sowie sandige bis schlammige Meeresböden des westlichen Pazifiks.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Küstengewässer, Sandgrund, Schlammgrund, Bodenlebend

Klimazone: Gemäßigt, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm

Temperatur: 10 - 26 Grad C

Platyrhina sinensis ist entlang der Küsten Chinas, Japans, Koreas und bis ins Südchinesische Meer verbreitet. In seichten Buchten und Küstennähe ist der Fledermausrochen am häufigsten anzutreffen.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Weichtierfresser

Die Ernährung besteht hauptsächlich aus Würmern, Krebstieren und Muscheln, die im weichen Meeresboden gesucht werden.

Beute: Krebse, kleine Garnelen, Muscheln, Polychaeten und gelegentlich kleine Fische.

Krebse
kleine Garnelen
Muscheln

Verbreitung

Region: Pazifik, Ostasien, Südostasien

Platyrhina sinensis ist entlang der Küsten Chinas, Japans, Koreas und bis ins Südchinesische Meer verbreitet. In seichten Buchten und Küstennähe ist der Fledermausrochen am häufigsten anzutreffen.

Besonderheiten

  • Fledermausrochen zeigen meist dämmerungs- und nachtaktive Verhaltensmuster, wobei sie tagsüber am Grund ruhen.
  • Die Tiere leben überwiegend einzeln oder in losen, nicht stabilen Gruppen und zeigen kaum territoriales Verhalten.
  • Der Fledermausrochen gilt als standorttreu und unternimmt keine weiten Wanderungen.
  • Die Art bringt lebende Junge zur Welt, wobei die Embryonen durch Dotter versorgt werden.
  • Verletzungen durch die Rückenstacheln sind bei unvorsichtiger Handhabung möglich.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, WeichtierfresserFledermausrochen werden in einigen Regionen zu Fo...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Chondrichthyes
überordnung
Batoidea
Ordnung
Platyrhiniformes
Familie
Platyrhinidae
Gattung
Platyrhina
Art
sinensis
Erstbeschreiber
Bloch & Schneider, 1801
Synonyme
Platyrhina japonica sinensis, Raia sinensis

Morphologie

Körperform
Die Körperform erinnert an einen abgeflachten Rochen, wobei die Flügel breit und rund auslaufen und dem Fledermausrochen ein charakteristisches Erscheinungsbild verleihen.
Maulstellung
Beim Fledermausrochen liegt das Maul auf der Unterseite, was die Art für das Graben und Absaugen von Bodentieren prädestiniert.
Rückenflosse Hartstrahlen
1 - 1
Rückenflosse Weichstrahlen
14 - 16
Wirbel
117 - 121
Geschlechtsunterschiede
Beim Fledermausrochen sind Männchen oft an den längeren Klaspern erkennbar, während Weibchen insgesamt massiger erscheinen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovovivipar
Modus
Die Art bringt lebende Junge zur Welt, wobei die Embryonen durch Dotter versorgt werden.
Laichtyp
Ovoviviparer Fortpflanzungstyp
Brutpflege
Nach dem Gebären zeigt der Fledermausrochen keine Brutpflege.

Verhalten

Aktivität
Fledermausrochen zeigen meist dämmerungs- und nachtaktive Verhaltensmuster, wobei sie tagsüber am Grund ruhen.
Sozialverhalten
Die Tiere leben überwiegend einzeln oder in losen, nicht stabilen Gruppen und zeigen kaum territoriales Verhalten.
Wanderung
Der Fledermausrochen gilt als standorttreu und unternimmt keine weiten Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region

Nutzung

Fischerei
Für die kommerzielle Fischerei spielt er nur als gelegentlicher Beifang eine Rolle.
Aquakultur
Eine gezielte Aquakultur findet für diese Art nicht statt.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF, Compagno L.J.V. (2004): Rays of the World.
IUCN (2021). Platyrhina sinensis: globale Bewertung EN. https://doi.org/10.2305/IUCN.UK.2021-1.RLTS.T169236406A124511558.en. Datengrundlage: IUCN Red List 2026-1, https://doi.org/10.15468/0qnb58 (CC BY 4.0).
Teilprüfung am 22. Oktober 2026 (siehe Korrekturbericht für geprüfte Felder):
https://www.iucnredlist.org/species/169236406/124511558

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

62 °C

Energie

95 kcal / 100 g

Eiweiß

17 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Gering

Wenig Gräten, da das Skelett überwiegend knorpelig ist.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch gilt als mager, weich und von mildem Eigengeschmack.

  • Mild
Fleischstruktur

Zart und saftig, eignet sich gut für schonende Garmethoden.

  • Zart
Verwertbare Teile

Die Flügel, insbesondere das Brustmuskelgewebe, sind die wichtigsten essbaren Teile.

Hautzubereitung

Die ledrige Haut sollte vor der Zubereitung abgezogen werden.

Zubereitungsarten

Sanfte Garmethoden wie Dämpfen oder Pochieren erhalten Geschmack und Textur am besten.

  • Dämpfen
  • Pochieren
Garzeit

Kurzes Garen von 8–15 Minuten je nach Dicke des Fleischstücks wird empfohlen.

Kräuter & Gewürze

Milder Pfeffer, Zitronensaft, Petersilie und Dill passen gut zur Zubereitung.

Beilagen

Leichte Salate, gedämpftes Gemüse oder Reis sind hervorragende Begleiter.

Getränke

Trockener Weißwein oder ein leichter, spritziger Sake unterstreichen das Aroma.

Vorbereitung

Vor dem Kochen sollten die Flügel sauber abgetrennt und sorgfältig gehäutet werden.

Warnhinweise

Keine spezifischen Toxizitätswarnungen bekannt, Fangfrische ist jedoch wie bei allen Meeresfischen wichtig.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.