Dornrücken-Rochen
Platyrhinoidis triseriata
Dornrücken-Rochen (Platyrhinoidis triseriata), gehört zur Familie Platyrhinidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Dornrücken-Rochen zeichnen sich durch einen flach-abgeplatteten Körper mit breiter Brustflossenbasis aus, wobei sich der Schwanz gut vom Körper absetzt.
- Maulstellung: Beim Dornrücken-Rochen befindet sich das Maul an der Unterseite des Körpers, was ihm die effiziente Aufnahme von bodenbewohnenden Wirbellosen ermöglicht.
- Die Art ist oberseits braun bis graubraun mit dunklen und hellen Flecken, die an eine Tarnzeichnung erinnern. Die Unterseite ist deutlich heller.
- Auffällig sind die drei Reihen kräftiger Dornen entlang des Rückens und des Schwanzes, durch die Platyrhinoidis triseriata leicht identifiziert werden kann.
- Geschlechtsunterschiede: Bei Dornrücken-Rochen sind Männchen deutlich an ihren Klaspern (Begattungsorganen) zu erkennen, während Weibchen größer werden können.
Lebensraum
Platyrhinoidis triseriata bewohnt bevorzugt sandige und schlammige Küstengründe bis in moderate Tiefen des Pazifiks, oft in Buchten und Flachwasserzonen.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Küstengewässer, Sandgrund, Schlammgrund, Bodennah
Klimazone: Gemäßigt, Subtropisch
Bodengrund: Sand, Schlamm
Temperatur: 12 - 24 Grad C
Der Dornrücken-Rochen kommt im östlichen Pazifik entlang der Küsten von Kalifornien bis in den nördlichen Golf von Kalifornien und selten weiter südlich vor.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Krebstierfresser, Weichtierfresser, Bodentierfresser, Insektenfresser
Platyrhinoidis triseriata ernährt sich überwiegend von Krebstieren, Weichtieren und gelegentlich von bodenbewohnenden Insektenlarven.
Beute: Beute sind insbesondere Garnelen, Krabben, Muscheln, kleine Fischarten und Würmer.
Verbreitung
Region: Pazifik, Nordamerika, Mittelamerika
Länder: Vereinigte Staaten, Mexiko
Der Dornrücken-Rochen kommt im östlichen Pazifik entlang der Küsten von Kalifornien bis in den nördlichen Golf von Kalifornien und selten weiter südlich vor.
Galerie
Besonderheiten
- Am aktivsten sind Dornrücken-Rochen in der Dämmerung und nachts, tagsüber ruhen sie meist am Grund.
- Diese Art lebt meist solitär oder in kleinen losen Gruppen, größere Ansammlungen sind selten.
- Lokale Wanderungen je nach Temperatur und Nahrungsangebot sind möglich, jedoch ist die Art überwiegend ortstreu.
- Die Art ist ovovivipar: die Jungen entwickeln sich im Muttertier und werden lebend geboren.
- Dornen können bei unachtsamer Handhabung Hautverletzungen hervorrufen, giftig sind sie jedoch nicht.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Chondrichthyes
- überordnung
- Batoidea
- Ordnung
- Rhinobatiformes
- Familie
- Platyrhinidae
- Gattung
- Platyrhinoidis
- Art
- triseriata
- Erstbeschreiber
- Ayres, 1854
- Synonyme
- Platyrhina triseriata
Morphologie
- Körperform
- Dornrücken-Rochen zeichnen sich durch einen flach-abgeplatteten Körper mit breiter Brustflossenbasis aus, wobei sich der Schwanz gut vom Körper absetzt.
- Maulstellung
- Beim Dornrücken-Rochen befindet sich das Maul an der Unterseite des Körpers, was ihm die effiziente Aufnahme von bodenbewohnenden Wirbellosen ermöglicht.
- Geschlechtsunterschiede
- Bei Dornrücken-Rochen sind Männchen deutlich an ihren Klaspern (Begattungsorganen) zu erkennen, während Weibchen größer werden können.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Ovovivipar
- Modus
- Die Art ist ovovivipar: die Jungen entwickeln sich im Muttertier und werden lebend geboren.
- Laichtyp
- Ovovivipare Entwicklung, keine Brutpflege.
- Brutpflege
- Beim Dornrücken-Rochen ist keine Brutpflege bekannt, die Jungtiere sind nach der Geburt selbstständig.
Verhalten
- Aktivität
- Am aktivsten sind Dornrücken-Rochen in der Dämmerung und nachts, tagsüber ruhen sie meist am Grund.
- Sozialverhalten
- Diese Art lebt meist solitär oder in kleinen losen Gruppen, größere Ansammlungen sind selten.
- Wanderung
- Lokale Wanderungen je nach Temperatur und Nahrungsangebot sind möglich, jedoch ist die Art überwiegend ortstreu.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Nearktis
Nutzung
- Fischerei
- Die Art wird kommerziell nicht gezielt befischt und ist meist nur als Beifang von Interesse.
- Aquakultur
- Für die Aquakultur spielt der Dornrücken-Rochen keine Rolle.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN, Compagno 1999, Ebert & Stehmann 2013
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung60 °C
80 kcal / 100 g
18 g / 100 g
Mager
Gering
Wenig Gräten, dafür Knorpelstrukturen wie typisch für Knorpelfische.
Mittel
Das Fleisch ist weiß und fest, in Herkunftsregionen wird es frisch oder getrocknet verzehrt.
Das Fleisch gilt als fest und wenig fettreich, es lässt sich gut grillen oder braten.
Filets, Schwanz- und Brustflossen
Die Haut wird meist entfernt, da sie zäh und schwierig genießbar ist.
Geeignet sind Grillen, Backen oder Braten; in manchen Regionen auch Trocknen oder Kochen.
Je nach Stück 10–20 Minuten, bis das Fleisch fest und weiß ist.
Zitronensaft, Knoblauch, frische Kräuter wie Petersilie oder Dill passen besonders gut.
Leichte Salate, Gemüse und Reis ergänzen das Gericht ideal.
Trockenweißer Wein oder leichtes Bier werden oft empfohlen.
Vor der Zubereitung sollte die Haut gründlich entfernt werden. Die Filetstücke können mariniert werden, um das Aroma zu unterstreichen.
Keine bekannten toxischen Bestandteile, frisches Fleisch sollte jedoch stets gut durchgegart werden.
Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.

