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KI-generiert

Edelwels

Heterobranchus longifilis

Edelwels (Heterobranchus longifilis), gehört zur Familie Clariidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

80 cm, max 150 cmmax 55 kgbis 14 Jahre1-30 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Mit seinem langgestreckten, kräftigen Körper und dem breiten Kopf ist Heterobranchus longifilis optimal an das Leben am Gewässergrund angepasst.
  • Maulstellung: Beim Edelwels steht das große endständige Maul weit auf, sodass der Fisch größere Beutetiere am Grund erfassen kann.
  • Typisch ist ein graubraunes bis olivfarbenes Erscheinungsbild mit hellerem Bauch; Jungtiere können kleine dunkle Flecken aufweisen, während adulte Fische meist einfarbig erscheinen.
  • Markant sind die sehr langen Barteln, die dem Edelwels eine feinfühlige Orientierung im trüben Wasser ermöglichen.
  • Geschlechtsunterschiede: Bei ausgewachsenen Exemplaren ist der Geschlechtsunterschied nur schwach ausgeprägt und meist erst während der Laichzeit durch die Färbung und die Genitalpapille erkennbar.

Lebensraum

Edelwelse bevorzugen große Flüsse, Seen und Stauseen mit ausreichend tieferem Wasser und schlammig-sandigem Grund.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Stausee, Überschwemmungsgebiet, Schlammgrund

Klimazone: Tropisch, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm

Temperatur: 22 - 32 Grad C

pH-Wert: 6 - 8

Das Verbreitungsgebiet des Edelwels (Heterobranchus longifilis) umfasst große Flusssysteme wie Nil, Niger und Kongo sowie zahlreiche Seen und Stauseen West-, Zentral- und Ostafrikas.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser, Aasfresser

Das Nahrungsspektrum reicht von Fischen über Krustentiere bis zu Insektenlarven und gelegentlich auch Aas.

Beute: Beutetiere sind oft kleinere Fische, Flusskrebse, Garnelen, aber auch Frösche oder Würmer.

Beutetiere sind oft kleinere Fische
Flusskrebse
Garnelen

Verbreitung

Region: Afrika südlich der Sahara

Länder: Niger

Das Verbreitungsgebiet des Edelwels (Heterobranchus longifilis) umfasst große Flusssysteme wie Nil, Niger und Kongo sowie zahlreiche Seen und Stauseen West-, Zentral- und Ostafrikas.

Besonderheiten

  • Die Art ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und sucht in diesen Zeiten bevorzugt nach Nahrung.
  • Vor allem juveniler Edelwels ist zeitweise gesellig, erwachsene Tiere leben jedoch meist einzelgängerisch oder bilden nur lose Ansammlungen im Jagdrevier.
  • Im Rahmen der Fortpflanzung unternehmen sie kurze Wanderungen in flache Überschwemmungsbereiche.
  • Die Laichzeit fällt meist in die Regenzeit, wobei das Weibchen die Eier in Ufernähe auf Vegetation ablegt.
  • Beim Umgang mit großen Exemplaren ist Vorsicht wegen der kräftigen Flossenstrahlen geboten.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivFischfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser...Heterobranchus longifilis gilt in vielen afrikani...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Siluriformes
Familie
Clariidae
Gattung
Heterobranchus
Art
longifilis
Erstbeschreiber
Valenciennes, 1840
Synonyme
Vundu, Großer afrikanischer Wels

Morphologie

Körperform
Mit seinem langgestreckten, kräftigen Körper und dem breiten Kopf ist Heterobranchus longifilis optimal an das Leben am Gewässergrund angepasst.
Maulstellung
Beim Edelwels steht das große endständige Maul weit auf, sodass der Fisch größere Beutetiere am Grund erfassen kann.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
11 - 14
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
70 - 80
Wirbel
60 - 66
Geschlechtsunterschiede
Bei ausgewachsenen Exemplaren ist der Geschlechtsunterschied nur schwach ausgeprägt und meist erst während der Laichzeit durch die Färbung und die Genitalpapille erkennbar.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Laichzeit fällt meist in die Regenzeit, wobei das Weibchen die Eier in Ufernähe auf Vegetation ablegt.
Laichtyp
Freilaicher im Uferbereich
Brutpflege
Edelwelse betreiben keine Brutpflege, nach dem Ablaichen werden die Eier sich selbst überlassen.
Inkubation
3 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und sucht in diesen Zeiten bevorzugt nach Nahrung.
Sozialverhalten
Vor allem juveniler Edelwels ist zeitweise gesellig, erwachsene Tiere leben jedoch meist einzelgängerisch oder bilden nur lose Ansammlungen im Jagdrevier.
Wanderung
Im Rahmen der Fortpflanzung unternehmen sie kurze Wanderungen in flache Überschwemmungsbereiche.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Afrotropis

Nutzung

Fischerei
Der Edelwels ist wichtiger Ziel- und Nutzfisch für die Fischerei in ganz West- und Zentralafrika.
Aquakultur
Er wird in zahlreichen Ländern gezielt in Teichen und Zuchtanlagen gehalten, da er schnell wächst und robuster als viele heimische Arten ist.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, FAO Species Catalogue, lokale Aquakulturberichte

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Sommer, Herbst

Angelzeit

Abenddämmerung, Nacht

Schwierigkeit

Schwer

Angelmethoden

Am besten werden große Exemplare mit Grundmontagen, totem Köderfisch oder Fischstücken beangelt.

Empfohlene Köder

Erfolgreich sind Fischfetzen, Würmer und kräftige Teigköder; auch große Pellets werden angenommen.

Fangplätze

Aussichtsreich sind tiefe Flussabschnitte, Staubereiche und Ausläufe großer Seen in West- und Zentralafrika.

Ausrüstung

Stabiles Grundangeln mit starken Ruten und Schnur sowie robustem Hakenmaterial wird empfohlen.

Wetter & Mond

Hohe Wasserstände und nach starken Regenfällen erhöhen die Chancen auf einen Fang.

Winterverhalten

In kühleren Perioden nimmt das Beißverhalten stark ab, aktiv bleibt der Edelwels nur in dauerhaft warmem Wasser.

Bissanzeige

An Bissanzeigern zeigen sich kräftige, entschlossene Züge oder ein allmählich abziehender Köder.

Drillverhalten

Im Drill zeigen große Exemplare ausdauernde Kraft und können die Schnur um Hindernisse ziehen.

Landung & Abhaken

Zur Landung eignen sich stabile Kescher oder eine große Schlauchboot- oder Teichkescherung; Hände stets von Flossenstrahlen fernhalten.

Typischer Beifang

Bei Grundangeln werden gelegentlich Nilbarsche oder kleinere Welsarten als Beifang erbeutet.

Schnell erkennen

Deutlich lange Barteln, großer Kopf, einfarbige graue oder olivfarbene Färbung, kräftige Analflosse.

Regelhinweis

Vor Ort sind regionale Fischereivorschriften zu beachten, Größen- und Schonzeiten sind abhängig vom jeweiligen Land.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

60 °C

Energie

110 kcal / 100 g

Eiweiß

18 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfett

Grätenstruktur

Die Hauptgräte ist leicht entfernbar, feine Gräten fallen kaum an.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch ist hell, relativ fest und besitzt ein mildes, angenehmes Aroma ohne markante Nebengeschmäcker.

Fleischstruktur

Das Filet ist kompakt, jedoch nach dem Garen angenehm zart.

Verwertbare Teile

Filets, Rückenstück, Schwanzstück

Hautzubereitung

Größere Tiere werden idealerweise gehäutet, die Haut ist dick und zäh.

Zubereitungsarten

Beliebt sind Braten, Backen, Räuchern oder Schmorgerichte, auch Fischsuppen werden aus dem festen Fleisch bereitet.

Garzeit

Bei großen Filets empfiehlt sich langsames Garen, kleine Stücke gelingen auch kurz gebraten oder frittiert.

Kräuter & Gewürze

Pfeffer, Knoblauch, Zitronensaft, Lorbeer, Dill

Beilagen

Reis, Couscous, gebratenes Gemüse und afrikanisches Fladenbrot ergänzen diesen Fisch ideal.

Getränke

Trockenes Weißbier, leichter Weißwein oder kalter Kräutertee

Vorbereitung

Vor der Zubereitung sollten große Filets enthäutet und grätenfrei geschnitten werden.

Warnhinweise

Das rohe Fleisch sollte immer hygienisch kühl gelagert und gut durchgegart werden.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 3000 l

Mindestteich

ab 5000 l

Temperatur

22 - 32 °C

pH-Wert

6 - 8

Karbonathärte

1 - 12 dKH

Schwimmzone

Bodennah

Haltungsanspruch

Wegen seiner Größe und seines räuberischen Wesens ist eine Haltung im Privatbecken kaum möglich.

Gruppengröße

In der Zucht werden einzelne Tiere oder Zuchtpaare gehalten, eine Gruppenhaltung ist für erwachsene Exemplare nicht erforderlich.

Vergesellschaftung

Eine Vergesellschaftung im Teich ist nur mit sehr robusten, großen Arten und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten angeraten.

Pflanzen

Bei ausreichend Platz werden Pflanzen meist toleriert, aber starke Umgrabungen können vorkommen.

Strömung & Sauerstoff

Ein Edelwels benötigt sauerstoffreiches Wasser und schätzt eine schwache bis moderate Strömung.

Futterannahme

Im Zuchtbetrieb werden Futterfische, Fischstücke und hochwertige Pellets gerne akzeptiert.

überwinterung

Außenhaltung ist nur in wärmeren Regionen oder mit Heizung möglich, da unter 18 °C Langzeitschäden drohen.

Nachzucht

Gezielte Nachzucht erfolgt meist in großen beheizten Zuchtteichen bei Wassertemperaturen um 27 °C, mit künstlicher Laichinduktion und Ufervegetation.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Gedämpft