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Dreistachelmakrele

Caranx hippos

Dreistachelmakrele (Caranx hippos), gehört zur Familie Carangidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

60 cm, max 124 cmmax 32 kgbis 17 Jahre0-120 m TiefeFleischfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Diese Art ist seitlich stark abgeflacht und besitzt einen tiefen, kräftigen Körper mit markanter Rückenlinie. Bei adulten Exemplaren fällt das hohe Vorderprofil besonders auf.
  • Maulstellung: Die Dreistachelmakrele verfügt über ein endständiges Maul, was ihr ermöglicht, Beutetiere im offenen Wasser gezielt zu schnappen.
  • Die Grundfärbung reicht von silbrig über grau bis olivgrün am Rücken, mit gelben Flossen und dunklem Fleck an der Kiemendeckelbasis. Jungtiere zeigen oftmals vertikale Bänder.
  • Typisch für die Art ist der kräftig gekielte Schwanzstiel mit kleinen knöchernen Schuppenplatten und eine markant gegabelte Schwanzflosse.
  • Geschlechtsunterschiede: Bei der Dreistachelmakrele sind äußerlich kaum Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen erkennbar.

Lebensraum

Dreistachelmakrelen bewohnen überwiegend flache Küstenregionen, Lagunen und Flussmündungen, sind aber auch im offenen Meer anzutreffen.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Ästuar, Lagune, Küstengewässer, Seegraswiese, Küstennahes Freiwasser, Bodennah

Klimazone: Tropisch, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Fels / Stein, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 18 - 32 Grad C

pH-Wert: 7.5 - 8.4

Caranx hippos ist im westlichen Atlantik von Kanada und den Bermudas bis nach Uruguay verbreitet, ebenso entlang der afrikanischen Westküste von Portugal bis Angola.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser

Die Dreistachelmakrele ernährt sich überwiegend räuberisch von kleinen Fischen, Krebstieren und gelegentlich Kopffüßern.

Beute: Beutetiere sind beispielsweise Sardinen, Heringe, Garnelen und junge Tintenfische.

Beutetiere sind beispielsweise Sardinen
Heringe
Garnelen und junge Tintenfische.

Verbreitung

Region: Atlantik, Nordamerika, Europa, Südamerika, Afrika südlich der Sahara

Länder: Kanada, Portugal, Uruguay, Angola

Caranx hippos ist im westlichen Atlantik von Kanada und den Bermudas bis nach Uruguay verbreitet, ebenso entlang der afrikanischen Westküste von Portugal bis Angola.

Besonderheiten

  • Dreistachelmakrelen sind tagaktiv und jagen bevorzugt in den frühen Morgenstunden sowie am Abend.
  • Typisch für diese Carangiden sind große Jagdschwärme, vor allem im Freiwasser und in Küstennähe.
  • Die Art zeigt ausgeprägtes saisonales Wanderverhalten innerhalb warmer Küstenregionen.
  • Bei der Fortpflanzung bilden die Fische Schwärme und laichen im offenen Wasser, wo die Eier ins freie Wasser abgegeben werden.
  • Bei unsachgemäßer Lagerung können große Exemplare wie andere Makrelen Scombrotoxin (Histamin) bilden.
Tagaktiv, DämmerungsaktivFischfresser, Insektenfresser, KrebstierfresserDie Dreistachelmakrele ist ein geschätzter Sport...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Carangiformes
Familie
Carangidae
Gattung
Caranx
Art
hippos
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1766
Synonyme
Crevalle-Jack, Jack Crevalle, Jack, Große Goldmakrele

Morphologie

Körperform
Diese Art ist seitlich stark abgeflacht und besitzt einen tiefen, kräftigen Körper mit markanter Rückenlinie. Bei adulten Exemplaren fällt das hohe Vorderprofil besonders auf.
Maulstellung
Die Dreistachelmakrele verfügt über ein endständiges Maul, was ihr ermöglicht, Beutetiere im offenen Wasser gezielt zu schnappen.
Rückenflosse Hartstrahlen
8 - 9
Rückenflosse Weichstrahlen
19 - 21
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
15 - 17
Wirbel
24 - 26
Seitenlinie
40 - 46
Geschlechtsunterschiede
Bei der Dreistachelmakrele sind äußerlich kaum Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen erkennbar.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Bei der Fortpflanzung bilden die Fische Schwärme und laichen im offenen Wasser, wo die Eier ins freie Wasser abgegeben werden.
Laichtyp
Freiwasserlaicher
Brutpflege
Die Eier und Larven entwickeln sich ohne elterliche Fürsorge frei im Wasser.

Verhalten

Aktivität
Dreistachelmakrelen sind tagaktiv und jagen bevorzugt in den frühen Morgenstunden sowie am Abend.
Sozialverhalten
Typisch für diese Carangiden sind große Jagdschwärme, vor allem im Freiwasser und in Küstennähe.
Wanderung
Die Art zeigt ausgeprägtes saisonales Wanderverhalten innerhalb warmer Küstenregionen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Nearktis, Neotropis

Nutzung

Fischerei
Sie spielt regional in Küstengewässern für Berufs- und Subsistenzfischerei eine Rolle.
Aquakultur
Eine kommerzielle Zucht ist bislang von untergeordneter Bedeutung.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase, IUCN, FAO Species Catalogue, wissenschaftliche Fachliteratur

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer, Herbst

Angelzeit

Morgendämmerung, Vormittag, Abenddämmerung

Schwierigkeit

Mittel

Angelmethoden

Sportangler fangen Dreistachelmakrelen erfolgreich beim Spinn- und Schleppfischen, oft mit größeren Kunstködern oder Naturköderfisch.

Empfohlene Köder

Heringsfetzen, kleine Köderfische und große Kunstköder wie Wobbler oder Blinker sind besonders wirkungsvoll.

Fangplätze

Beste Fangchancen bieten Hafeneinfahrten, Brandungskanten sowie Stromrinnen an Flussmündungen.

Ausrüstung

Stabile, salzwasserfeste Spinn- und Schleppausrüstung mit robusten Rollen, geflochtener Schnur und kräftigen Vorfächern ist ratsam.

Wetter & Mond

An windigen, leicht trüben Tagen bei Wassertemperaturen über 20°C sind Makrelen besonders aktiv.

Winterverhalten

Im Winter wandern die Tiere in wärmere Tiefe oder südlichere Gefilde, sind dann aber schwerer zu fangen.

Bissanzeige

Bisse erfolgen meist ruppig und werden als starker Ruck in der Rute wahrgenommen.

Drillverhalten

Nach dem Biss liefern Dreistachelmakrelen kämpferische Fluchten mit langen, kräftigen Runs.

Landung & Abhaken

Zur Landung eignet sich ein großer, weicher Kescher; kräftige Kiemendeckel erfordern Vorsicht beim Anpacken.

Typischer Beifang

Beim gezielten Fang treten als Beifang oft andere Makrelen, Barrakudas oder Snapper auf.

Schnell erkennen

Auffällig sind die gelben Flossen, die kräftig gegabelte Schwanzflosse und der schwarze Kiemendeckelfleck.

Regelhinweis

In manchen Regionen gelten Mindestmaße für den Fang – aktuelle Regelungen sind zu beachten.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

62 °C

Energie

110 kcal / 100 g

Eiweiß

20 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfett

Grätenstruktur

Der Grätenanteil ist moderat, größere Mittelgräten lassen sich nach dem Zubereiten recht leicht entfernen.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch ist aromatisch, kräftig und leicht trocken, besonders bei größeren Exemplaren.

Fleischstruktur

Die Textur fällt fest bis saftig aus und eignet sich gut für unterschiedliche Zubereitungsarten.

Verwertbare Teile

Filets, Steaks und Bäckchen werden verwendet.

Hautzubereitung

Die Haut kann gegrillt oder gebraten werden, sollte aber vor dem Kochen gründlich geschuppt werden.

Zubereitungsarten

Grillen, Braten und Backen bringen die Aromen besonders gut zur Geltung.

Garzeit

Je nach Dicke der Filets 8-12 Minuten grillen oder braten.

Kräuter & Gewürze

Zitronensaft, Knoblauch, Petersilie, Thymian und schwarzer Pfeffer passen hervorragend.

Beilagen

Kartoffeln, frische Salate oder mediterranes Gemüse sind ideale Beilagen.

Getränke

Trockene Weißweine, helles Bier und Zitronenwasser runden das Gericht ab.

Vorbereitung

Vor dem Grillen besser marinieren; eventuelle Blutlinien entfernen, um ein sauberes Aroma zu erhalten.

Warnhinweise

Wie bei anderen pelagischen Räubern kann Ciguatoxin bei großen Exemplaren vorkommen.