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Dreischwanzkärpfling

Gambusia holbrooki

Dreischwanzkärpfling (Gambusia holbrooki), gehört zur Familie Poeciliidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

4 cm, max 6 cmbis 2 Jahre0-2 m TiefeFleischfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Die Art besitzt einen schlanken, leichten Körperbau, wobei Weibchen etwas rundlicher erscheinen als Männchen.
  • Maulstellung: Beim Dreischwanzkärpfling sitzt das endständige Maul leicht nach oben gerichtet und unterstützt das Pflanzen von Nahrung an der Wasseroberfläche.
  • Die Grundfärbung ist gräulich bis oliv mit silbrigen Flanken; Männchen haben oft einen deutlicheren schwarzen Fleck an der Schwanzwurzel.
  • Charakteristisch ist das Gonopodium der Männchen zur inneren Befruchtung.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Dreischwanzkärpfling sind die Weibchen deutlich größer und kräftiger gebaut als die schlankeren, kleineren Männchen, die zudem ein Gonopodium entwickeln.

Lebensraum

Die Art besiedelt bevorzugt kleine stehende oder langsam fließende Süßgewässer mit reicher Vegetation, ist aber äußerst anpassungsfähig.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser

Lebensraumtypen: Bach, See, Teich, Überschwemmungsgebiet, Feuchtgebiet, Sumpf

Klimazone: Gemäßigt, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 10 - 35 Grad C

pH-Wert: 6 - 8

Der Dreischwanzkärpfling (Gambusia holbrooki) stammt ursprünglich aus dem südöstlichen Nordamerika, wurde jedoch weltweit als Mückenbekämpfer ausgesetzt.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Zooplanktonfresser, Krebstierfresser

Im natürlichen Habitat ernährt sich die Art überwiegend von Mückenlarven, Kleinkrebsen und anderen kleinen Wirbellosen.

Beute: Mückenlarven, Wasserflöhe, kleinere Insekten und deren Larven.

Mückenlarven
Wasserflöhe
kleinere Insekten und deren Larven.

Verbreitung

Region: Nordamerika

Der Dreischwanzkärpfling (Gambusia holbrooki) stammt ursprünglich aus dem südöstlichen Nordamerika, wurde jedoch weltweit als Mückenbekämpfer ausgesetzt.

Besonderheiten

  • Dreischwanzkärpflinge sind tagaktiv und suchen am Tage aktiv nach Beute.
  • Diese Fische leben meist in kleinen Gruppen, können gegenüber Artgenossen aber auch territorial sein.
  • Es handelt sich um standorttreue Fische, die keine weiten Wanderungen unternehmen.
  • Gambusia holbrooki ist lebendgebärend, Weibchen bringen nach innerer Befruchtung mehrmals jährlich Jungfische zur Welt.
  • Durch unkontrollierte Aussetzungen können Dreischwanzkärpflinge heimische Ökosysteme stören.
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Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Cyprinodontomorpha
Ordnung
Cyprinodontiformes
Familie
Poeciliidae
Gattung
Gambusia
Art
holbrooki
Erstbeschreiber
Girard, 1859
Synonyme
Gambusia affinis holbrooki

Morphologie

Körperform
Die Art besitzt einen schlanken, leichten Körperbau, wobei Weibchen etwas rundlicher erscheinen als Männchen.
Maulstellung
Beim Dreischwanzkärpfling sitzt das endständige Maul leicht nach oben gerichtet und unterstützt das Pflanzen von Nahrung an der Wasseroberfläche.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
7 - 8
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
9 - 11
Wirbel
28 - 30
Geschlechtsunterschiede
Beim Dreischwanzkärpfling sind die Weibchen deutlich größer und kräftiger gebaut als die schlankeren, kleineren Männchen, die zudem ein Gonopodium entwickeln.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Lebendgebärend
Modus
Gambusia holbrooki ist lebendgebärend, Weibchen bringen nach innerer Befruchtung mehrmals jährlich Jungfische zur Welt.
Laichtyp
Lebendgebärend
Brutpflege
Die Art betreibt keine aktive Brutpflege; die Jungfische sind nach der Geburt sofort selbstständig.
Inkubation
21 Tage

Verhalten

Aktivität
Dreischwanzkärpflinge sind tagaktiv und suchen am Tage aktiv nach Beute.
Sozialverhalten
Diese Fische leben meist in kleinen Gruppen, können gegenüber Artgenossen aber auch territorial sein.
Wanderung
Es handelt sich um standorttreue Fische, die keine weiten Wanderungen unternehmen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Nearktis

Nutzung

Fischerei
Eine nennenswerte fischereiliche Nutzung existiert nicht.
Aquakultur
Die Art hat geringe Bedeutung, da sie hauptsächlich zur Mückenlarvenkontrolle gehalten wird.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase, IUCN, GBIF, Fachliteratur

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 60 l

Mindestteich

ab 200 l

Temperatur

10 - 35 °C

pH-Wert

6 - 8

Karbonathärte

3 - 20 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Oberfläche

Haltungsanspruch

Die Haltung gilt als einfach, einsteigergeeignet und robust gegenüber unterschiedlichen Wasserparametern.

Gruppengröße

Eine Gruppe von mindestens 6 Tieren sorgt für artgerechtes Sozialverhalten.

Vergesellschaftung

Vergesellschaftung mit friedlichen kleinen Fischen ist möglich, bei sehr kleinen Arten jedoch auf Nachwuchs achten.

Pflanzen

Wasserpflanzen werden nicht gefressen, dennoch sollte dichter Bewuchs als Rückzugsgebiet vorhanden sein.

Strömung & Sauerstoff

Schwache bis moderate Strömung genügt, stehende oder sehr langsam fließende Gewässer werden bevorzugt.

Futterannahme

Gefressene Nahrung schließt Lebend-, Frost- und Flockenfutter ein.

überwinterung

In milden Wintern können Dreischwanzkärpflinge im Teich überdauern, sollten aber vor härteren Frösten geschützt werden.

Nachzucht

Nachzucht ist problemlos; ausreichend Verstecke für Jungfische erhöhen die Überlebensrate.

Nachzuchtanspruch

Einfach

Beleuchtung

Mittel