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Platy

Xiphophorus maculatus

Platy (Xiphophorus maculatus), gehoert zur Familie Poeciliidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

4 cm, max 6 cmbis 3 Jahre0-2 m TiefeAllesfresser

Merkmale

  • Körperform: Der Platy hat einen seitlich abgeflachten, kompakten Körper, der typisch für viele Poeciliidae ist.
  • Maulstellung: Der Platy besitzt ein endständiges Maul, das ihm erlaubt, sowohl an der Wasseroberfläche als auch im Pflanzenbestand nach Nahrung zu suchen.
  • Der Platy zeigt Wildformen in olivbraunen bis graugrünen Tönen mit dunklen Flecken; Zuchtformen sind hingegen in zahlreichen, auffälligen Farbmorphs erhältlich.
  • Der Platy besitzt beim Männchen ein verkürztes, modifiziertes Afterflossenstrahl (Gonopodium) zur inneren Befruchtung.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Platy unterscheiden sich Männchen und Weibchen deutlich: Männchen sind schlanker, farbintensiver und haben ein modifiziertes Afterflossenstrahl (Gonopodium), während Weibchen größer und fülliger bleiben.

Lebensraum

Der Platy lebt bevorzugt in ruhigen, pflanzenreichen Flachwasserzonen von Flüssen, Bächen und Teichen und nutzt dichte Vegetation als Versteck und Laichplatz.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, Teich, Küstengewässer, Künstliches Gewässer

Klimazone: Tropisch, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 18 - 28 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 8.5

Der Platy (Xiphophorus maculatus) ist ursprünglich in Küsten- und Tieflandgewässern Mittelamerikas verbreitet; durch Aquarienaussetzungen existieren lokale eingeführte Populationen in anderen tropischen bis subtropischen Regionen.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Algenfresser, Detritusfresser, Nahrungs-Generalist

Der Platy ernährt sich opportunistisch von Algen, Detritus, Insektenlarven sowie kleinen wirbellosen Tieren und nimmt in Aquarien auch Trockenfutter und Frostfutter an.

Beute: Der Platy frisst Algenaufwuchs, Wasserflöhe, Mückenlarven und feine Pflanzenreste; in Gefangenschaft werden Flocken, Granulat und klein geschnittenes Lebend- oder Frostfutter gut akzeptiert.

Der Platy frisst Algenaufwuchs
Wasserflöhe
Mückenlarven und feine Pflanzenreste

Verbreitung

Region: Mittelamerika, Südamerika

Länder: Guatemala, Mexiko

Der Platy (Xiphophorus maculatus) ist ursprünglich in Küsten- und Tieflandgewässern Mittelamerikas verbreitet; durch Aquarienaussetzungen existieren lokale eingeführte Populationen in anderen tropischen bis subtropischen Regionen.

Besonderheiten

  • Der Platy ist überwiegend tagaktiv und bewegt sich am Tage in Pflanzengenist und in den oberen Wasserschichten.
  • Der Platy ist ein geselliges Schwarmtier, das in Gruppen am sichersten und aktivsten auftritt; Männchen können rivalisierend gegenüber Artgenossen sein.
  • Der Platy ist standorttreu und unternimmt keine ausgeprägten Wanderungen innerhalb seines Verbreitungsgebiets.
  • Der Platy ist lebendgebärend und praktiziert innere Befruchtung durch das männliche Gonopodium.
  • Der Platy stellt keine bekannten Gefahren für Menschen dar, jedoch können eingeführte Populationen lokale Kleinfaunen beeinflussen.
TagaktivInsektenfresser, Algenfresser, Detritusfresser, N...Der Platy ist ein beliebter Aquarienfisch und wir...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Cyprinodontiformes
Familie
Poeciliidae
Gattung
Xiphophorus
Art
maculatus
Erstbeschreiber
Günther, 1866
Synonyme
Platypoecilus maculatus

Morphologie

Körperform
Der Platy hat einen seitlich abgeflachten, kompakten Körper, der typisch für viele Poeciliidae ist.
Maulstellung
Der Platy besitzt ein endständiges Maul, das ihm erlaubt, sowohl an der Wasseroberfläche als auch im Pflanzenbestand nach Nahrung zu suchen.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
8 - 12
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
6 - 8
Wirbel
24 - 26
Seitenlinie
0 - 0
Geschlechtsunterschiede
Beim Platy unterscheiden sich Männchen und Weibchen deutlich: Männchen sind schlanker, farbintensiver und haben ein modifiziertes Afterflossenstrahl (Gonopodium), während Weibchen größer und fülliger bleiben.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Lebendgebärend
Modus
Der Platy ist lebendgebärend und praktiziert innere Befruchtung durch das männliche Gonopodium.
Laichtyp
Lebendgebärend; keine Eiablage
Brutpflege
Der Platy betreibt nach der Geburt in der Regel keine Brutpflege; die Jungen sind von Anfang an selbständig.
Inkubation
21 Tage

Verhalten

Aktivität
Der Platy ist überwiegend tagaktiv und bewegt sich am Tage in Pflanzengenist und in den oberen Wasserschichten.
Sozialverhalten
Der Platy ist ein geselliges Schwarmtier, das in Gruppen am sichersten und aktivsten auftritt; Männchen können rivalisierend gegenüber Artgenossen sein.
Wanderung
Der Platy ist standorttreu und unternimmt keine ausgeprägten Wanderungen innerhalb seines Verbreitungsgebiets.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Neotropis

Nutzung

Fischerei
Der Platy hat nur geringe Bedeutung für die Fischerei; seine wirtschaftliche Relevanz liegt im Handel als Zierfisch.
Aquakultur
Der Platy ist in der Aquaristik kommerziell bedeutsam und wird intensiv in Zuchtbetrieben und Hobbyzuchten vermehrt.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase; GBIF; Fachliteratur zu Poeciliidae; aquarium hobby guides

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 40 l

Temperatur

18 - 28 °C

pH-Wert

6.5 - 8.5

Karbonathärte

3 - 15 dKH

Schwimmzone

Oberfläche, Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Der Platy ist ausgesprochen pflegeleicht und gilt als geeigneter Einsteigerfisch für Gesellschaftsaquarien.

Gruppengröße

Der Platy sollte als Gruppe mit mehreren Tieren gehalten werden; ein Verhältnis von mindestens zwei bis drei Weibchen pro Männchen reduziert fortwährende Balzbelastung.

Vergesellschaftung

Der Platy verträgt sich gut mit ruhigen, ähnlich großen Gesellschaftsfischen; aggressive oder sehr große Arten sind ungeeignet.

Pflanzen

Der Platy ist pflanzenverträglich; dichte Bepflanzung fördert Jungfischschutz und Wohlbefinden.

Strömung & Sauerstoff

Der Platy bevorzugt langsame bis mäßige Strömung und ruhige Wasserbereiche.

Futterannahme

Der Platy nimmt in Gefangenschaft problemlos Flockenfutter, Granulat sowie lebende oder gefrorene Kleintierchen an.

überwinterung

Der Platy ist in Mitteleuropa für unbeheizte Gartenteiche ungeeignet, da er frostempfindlich ist und nicht sicher winterhart bleibt.

Nachzucht

Der Platy laicht leicht in Aquarien; konstante Temperatur, dichte Bepflanzung und regelmäßige Fütterung fördern kontinuierliche Vermehrung.

Nachzuchtanspruch

Einfach

Beleuchtung

Mittel