FischLex
KI-generiert

Zebra-Feuerfisch

Dendrochirus zebra

Zebra-Feuerfisch (Dendrochirus zebra), gehört zur Familie Scorpaenidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

20 cm, max 25 cmbis 10 Jahre2-60 m TiefeFleischfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Typisch für Dendrochirus zebra ist ein seitlich abgeflachter, kompakter Körper mit markanten, fächerartig angeordneten Flossen. Die zahlreichen langen Flossenstrahlen geben ihm ein auffälliges Profil.
  • Maulstellung: Beim Zebra-Feuerfisch ist das Maul endständig und leicht vorstülpbar, wodurch das Erbeuten kleiner Fische und Krebstiere vereinfacht wird.
  • Die Art besticht durch ihr auffälliges Muster: wechselweise helle und dunkle Vertikalstreifen auf dem Körper, was an ein Zebra erinnert. Die langen Flossen sind meist durchsichtig mit dunklen Streifen und Flecken.
  • Neben den markanten, giftigen Rückenstacheln verfügt Dendrochirus zebra über breit gefächerte Brustflossen, die als Abschreckung dienen.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Zebra-Feuerfisch gibt es äußerlich kaum erkennbare Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Lebensraum

Riffe und felsige Steilküsten im Indo-Pazifik sind typische Lebensräume, meist in bis zu 30 Meter Tiefe.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Küstengewässer, Korallenriff, Felsriff, Bodenlebend

Klimazone: Tropisch, Subtropisch

Bodengrund: Fels / Stein, Korallenstruktur

Temperatur: 22 - 28 Grad C

pH-Wert: 8 - 8.5

Dendrochirus zebra ist weit verbreitet im tropischen Pazifik, vom Roten Meer über den Indischen Ozean bis nach Ozeanien und Japan.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Krebstierfresser

Die Art ernährt sich hauptsächlich von kleinen Fischen und Krebstieren, die sie mit schnellen Rachenbewegungen einsaugt.

Beute: Kleine Grundeln, Garnelen, Krebse und juvenile Riff-Fische stehen auf dem Speiseplan.

Kleine Grundeln
Garnelen
Krebse und juvenile Riff-Fische stehen auf dem Speiseplan.

Verbreitung

Region: Pazifik, Ozeanien, Ostasien

Länder: Japan

Dendrochirus zebra ist weit verbreitet im tropischen Pazifik, vom Roten Meer über den Indischen Ozean bis nach Ozeanien und Japan.

Besonderheiten

  • Meist nacht- und dämmerungsaktiv, gelegentlich auch in der Morgendämmerung auf Beutezug.
  • In freier Wildbahn sieht man Zebra-Feuerfische meist einzelgängerisch oder in kleinen Gruppen verborgen in Riffstrukturen.
  • Dendrochirus zebra ist standorttreu und zeigt kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
  • Während der Fortpflanzung geben Weibchen Laichballen ins Wasser ab, die vom Männchen umschwommen und befruchtet werden.
  • Vorsicht bei Berührung: Der Stich kann starke Schmerzen verursachen.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivFischfresser, KrebstierfresserGelegentlich wird der Zebra-Feuerfisch als Zierfi...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Scorpaeniformes
Unterordnung
Scorpaenoidei
Familie
Scorpaenidae
Unterfamilie
Pteroinae
Gattung
Dendrochirus
Art
zebra
Erstbeschreiber
Cuvier, 1829
Synonyme
Pterois zebra

Morphologie

Körperform
Typisch für Dendrochirus zebra ist ein seitlich abgeflachter, kompakter Körper mit markanten, fächerartig angeordneten Flossen. Die zahlreichen langen Flossenstrahlen geben ihm ein auffälliges Profil.
Maulstellung
Beim Zebra-Feuerfisch ist das Maul endständig und leicht vorstülpbar, wodurch das Erbeuten kleiner Fische und Krebstiere vereinfacht wird.
Rückenflosse Hartstrahlen
13 - 13
Rückenflosse Weichstrahlen
9 - 10
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
5 - 6
Wirbel
24 - 27
Geschlechtsunterschiede
Beim Zebra-Feuerfisch gibt es äußerlich kaum erkennbare Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Während der Fortpflanzung geben Weibchen Laichballen ins Wasser ab, die vom Männchen umschwommen und befruchtet werden.
Laichtyp
Freiwasserlaicher im Riff
Brutpflege
Nach dem Laichen gibt es keine Brutpflege; der Nachwuchs entwickelt sich frei im Wasser.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
Meist nacht- und dämmerungsaktiv, gelegentlich auch in der Morgendämmerung auf Beutezug.
Sozialverhalten
In freier Wildbahn sieht man Zebra-Feuerfische meist einzelgängerisch oder in kleinen Gruppen verborgen in Riffstrukturen.
Wanderung
Dendrochirus zebra ist standorttreu und zeigt kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region, Australis, Ozeanien

Nutzung

Fischerei
In der kommerziellen Fischerei spielt die Art kaum eine Rolle.
Aquakultur
Zucht und Nachzucht im Aquarium sind aufwändig und nicht weit verbreitet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, Allen & Eschmeyer (1973), JBickersteth, Meerwasserlexikon

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

60 °C

Energie

96 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Gering

Nur wenige Gräten, die leicht zu entfernen sind.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch ist fest, weiß und von mildem Geschmack, regional wird es gegessen.

  • Mild
Fleischstruktur

Das Fischfleisch ist fest und fein, gut filetierbar.

  • Fest
Verwertbare Teile

Filet und Schwanz

Hautzubereitung

Vor dem Kochen entfernt man die Haut wegen der Stacheln, sie ist für Menschen nicht essbar.

Zubereitungsarten

Geeignet zum Braten und Grillen, auch Dünsten ist möglich.

  • Braten
  • Grillen
Garzeit

Kurze Garzeiten, da das Fleisch zart bleibt.

Kräuter & Gewürze

Zitrone, Petersilie, schwarzer Pfeffer und Knoblauch harmonieren gut.

Beilagen

Gemüsereis, Salate oder asiatische Wokgerichte passen hervorragend.

Getränke

Ein leichter Weißwein oder ein frischer Tee ergänzen das Aroma.

Vorbereitung

Vor der Zubereitung stets die Stacheln sicher entfernen und gründlich säubern.

Warnhinweise

Nicht das Fleisch, sondern die Stacheln sind giftig; beim Umgang Vorsicht walten lassen.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 400 l

Temperatur

22 - 28 °C

pH-Wert

8 - 8.5

Karbonathärte

7 - 14 dKH

Schwimmzone

Bodennah, Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Die Haltung im Meerwasseraquarium erfordert Erfahrung, gutes Filtersystem und ausreichend Verstecke.

Gruppengröße

Einzelhaltung oder kleine Gruppen mit Artgenossen möglich, größere Fische sollten nicht mit kleinen Beutefischen zusammen gehalten werden.

Vergesellschaftung

Vergesellschaftung mit robusten, nicht zu kleinen Fischen wird empfohlen; auf frei schwimmende Wirbellose sollte verzichtet werden.

Pflanzen

Korallen und robuste Pflanzen werden weitgehend toleriert, empfindliche Arten könnten beschädigt werden.

Strömung & Sauerstoff

Eine moderate bis starke Strömung im Aquarium fördert das Wohlbefinden des Zebra-Feuerfischs.

Futterannahme

Frost- und Lebendfutter werden meist problemlos angenommen; Trockenfutter wird von vielen Exemplaren abgelehnt.

überwinterung

Eine Überwinterung im Gartenteich ist unmöglich, da Beständigkeit auf tropische Temperaturen angewiesen ist.

Nachzucht

Nachzucht gelingt nur selten, meist bei optimaler Wasserqualität, freien Schwimmräumen und dunkler Beleuchtung.

Nachzuchtanspruch

Nur für Spezialisten

Beleuchtung

Mittel