Zebra-Feuerfisch
Dendrochirus zebra
Zebra-Feuerfisch (Dendrochirus zebra), gehört zur Familie Scorpaenidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Typisch für Dendrochirus zebra ist ein seitlich abgeflachter, kompakter Körper mit markanten, fächerartig angeordneten Flossen. Die zahlreichen langen Flossenstrahlen geben ihm ein auffälliges Profil.
- Maulstellung: Beim Zebra-Feuerfisch ist das Maul endständig und leicht vorstülpbar, wodurch das Erbeuten kleiner Fische und Krebstiere vereinfacht wird.
- Die Art besticht durch ihr auffälliges Muster: wechselweise helle und dunkle Vertikalstreifen auf dem Körper, was an ein Zebra erinnert. Die langen Flossen sind meist durchsichtig mit dunklen Streifen und Flecken.
- Neben den markanten, giftigen Rückenstacheln verfügt Dendrochirus zebra über breit gefächerte Brustflossen, die als Abschreckung dienen.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Zebra-Feuerfisch gibt es äußerlich kaum erkennbare Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Lebensraum
Riffe und felsige Steilküsten im Indo-Pazifik sind typische Lebensräume, meist in bis zu 30 Meter Tiefe.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Küstengewässer, Korallenriff, Felsriff, Bodenlebend
Klimazone: Tropisch, Subtropisch
Bodengrund: Fels / Stein, Korallenstruktur
Temperatur: 22 - 28 Grad C
pH-Wert: 8 - 8.5
Dendrochirus zebra ist weit verbreitet im tropischen Pazifik, vom Roten Meer über den Indischen Ozean bis nach Ozeanien und Japan.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Krebstierfresser
Die Art ernährt sich hauptsächlich von kleinen Fischen und Krebstieren, die sie mit schnellen Rachenbewegungen einsaugt.
Beute: Kleine Grundeln, Garnelen, Krebse und juvenile Riff-Fische stehen auf dem Speiseplan.
Verbreitung
Region: Pazifik, Ozeanien, Ostasien
Länder: Japan
Dendrochirus zebra ist weit verbreitet im tropischen Pazifik, vom Roten Meer über den Indischen Ozean bis nach Ozeanien und Japan.
Galerie
Besonderheiten
- Meist nacht- und dämmerungsaktiv, gelegentlich auch in der Morgendämmerung auf Beutezug.
- In freier Wildbahn sieht man Zebra-Feuerfische meist einzelgängerisch oder in kleinen Gruppen verborgen in Riffstrukturen.
- Dendrochirus zebra ist standorttreu und zeigt kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
- Während der Fortpflanzung geben Weibchen Laichballen ins Wasser ab, die vom Männchen umschwommen und befruchtet werden.
- Vorsicht bei Berührung: Der Stich kann starke Schmerzen verursachen.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Scorpaeniformes
- Unterordnung
- Scorpaenoidei
- Familie
- Scorpaenidae
- Unterfamilie
- Pteroinae
- Gattung
- Dendrochirus
- Art
- zebra
- Erstbeschreiber
- Cuvier, 1829
- Synonyme
- Pterois zebra
Morphologie
- Körperform
- Typisch für Dendrochirus zebra ist ein seitlich abgeflachter, kompakter Körper mit markanten, fächerartig angeordneten Flossen. Die zahlreichen langen Flossenstrahlen geben ihm ein auffälliges Profil.
- Maulstellung
- Beim Zebra-Feuerfisch ist das Maul endständig und leicht vorstülpbar, wodurch das Erbeuten kleiner Fische und Krebstiere vereinfacht wird.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 13 - 13
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 9 - 10
- Afterflosse Hartstrahlen
- 3 - 3
- Afterflosse Weichstrahlen
- 5 - 6
- Wirbel
- 24 - 27
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Zebra-Feuerfisch gibt es äußerlich kaum erkennbare Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Während der Fortpflanzung geben Weibchen Laichballen ins Wasser ab, die vom Männchen umschwommen und befruchtet werden.
- Laichtyp
- Freiwasserlaicher im Riff
- Brutpflege
- Nach dem Laichen gibt es keine Brutpflege; der Nachwuchs entwickelt sich frei im Wasser.
- Inkubation
- 2 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Meist nacht- und dämmerungsaktiv, gelegentlich auch in der Morgendämmerung auf Beutezug.
- Sozialverhalten
- In freier Wildbahn sieht man Zebra-Feuerfische meist einzelgängerisch oder in kleinen Gruppen verborgen in Riffstrukturen.
- Wanderung
- Dendrochirus zebra ist standorttreu und zeigt kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Orientalis / Indomalaiische Region, Australis, Ozeanien
Nutzung
- Fischerei
- In der kommerziellen Fischerei spielt die Art kaum eine Rolle.
- Aquakultur
- Zucht und Nachzucht im Aquarium sind aufwändig und nicht weit verbreitet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, Allen & Eschmeyer (1973), JBickersteth, Meerwasserlexikon
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung60 °C
96 kcal / 100 g
19 g / 100 g
Mager
Gering
Nur wenige Gräten, die leicht zu entfernen sind.
Mittel
Das Fleisch ist fest, weiß und von mildem Geschmack, regional wird es gegessen.
Das Fischfleisch ist fest und fein, gut filetierbar.
Filet und Schwanz
Vor dem Kochen entfernt man die Haut wegen der Stacheln, sie ist für Menschen nicht essbar.
Geeignet zum Braten und Grillen, auch Dünsten ist möglich.
Kurze Garzeiten, da das Fleisch zart bleibt.
Zitrone, Petersilie, schwarzer Pfeffer und Knoblauch harmonieren gut.
Gemüsereis, Salate oder asiatische Wokgerichte passen hervorragend.
Ein leichter Weißwein oder ein frischer Tee ergänzen das Aroma.
Vor der Zubereitung stets die Stacheln sicher entfernen und gründlich säubern.
Nicht das Fleisch, sondern die Stacheln sind giftig; beim Umgang Vorsicht walten lassen.
Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 400 l
22 - 28 °C
8 - 8.5
7 - 14 dKH
Bodennah, Mittlere Wasserschichten
Die Haltung im Meerwasseraquarium erfordert Erfahrung, gutes Filtersystem und ausreichend Verstecke.
Einzelhaltung oder kleine Gruppen mit Artgenossen möglich, größere Fische sollten nicht mit kleinen Beutefischen zusammen gehalten werden.
Vergesellschaftung mit robusten, nicht zu kleinen Fischen wird empfohlen; auf frei schwimmende Wirbellose sollte verzichtet werden.
Korallen und robuste Pflanzen werden weitgehend toleriert, empfindliche Arten könnten beschädigt werden.
Eine moderate bis starke Strömung im Aquarium fördert das Wohlbefinden des Zebra-Feuerfischs.
Frost- und Lebendfutter werden meist problemlos angenommen; Trockenfutter wird von vielen Exemplaren abgelehnt.
Eine Überwinterung im Gartenteich ist unmöglich, da Beständigkeit auf tropische Temperaturen angewiesen ist.
Nachzucht gelingt nur selten, meist bei optimaler Wasserqualität, freien Schwimmräumen und dunkler Beleuchtung.
Nur für Spezialisten
Mittel

