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Wimpelkarpfling

Trigonopoma lapadus

Wimpelkarpfling (Trigonopoma lapadus), gehört zur Familie Cyprinidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

5 cm, max 6 cm0.2-1 m TiefeAllesfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Diese Art besitzt einen langgestreckten, seitlich leicht abgeflachten Körper mit auffallend schlankem Profil, der für schnelle Schwimmbewegungen in fließenden Gewässern optimiert ist.
  • Maulstellung: Beim Wimpelkarpfling ist das kleine Maul endständig ausgebildet, wodurch sich die Art optimal für die Aufnahme kleiner Beutetiere im Freiwasser eignet.
  • Die Grundfarbe ist silbrig mit einem markanten dunklen Längsband vom Auge bis zur Schwanzwurzel. Die Schwanzflosse trägt rot-orange bis schwarze Spitzen und ist leicht gegabelt.
  • Typisch für die Art sind die verlängerten Flossenstrahlen in der Schwanzflosse, die dem Wimpelkarpfling im Schwarm ein auffallendes Erscheinungsbild verleihen.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Wimpelkarpfling zeigen die Männchen oft intensivere Farben und verlängerte Flossenstrahlen, während die Weibchen etwas rundlicher und farblich zurückhaltender erscheinen.

Lebensraum

Natürliche Vorkommen finden sich in kleinen, klaren Fließgewässern Südostasiens mit sandigem oder feinem Kiesgrund und reicher Ufervegetation.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Kies, Pflanzenbestand

Temperatur: 22 - 28 Grad C

pH-Wert: 5.5 - 7.5

Der Wimpelkarpfling (Trigonopoma lapadus) ist auf der malaiischen Halbinsel, Sumatra und in Borneo verbreitet und bevorzugt Bach- und langsam fließende Flussabschnitte im tropischen Regenwald.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Zooplanktonfresser, Nahrungs-Generalist, Krebstierfresser, Algenfresser, Detritusfresser

In freier Wildbahn ernährt sich der Wimpelkarpfling sowohl von kleinen Wirbellosen, wie Insektenlarven und Krebstieren, als auch von Algen und organischen Resten.

Beute: Kleine Insekten, Zooplankton, Detritus, gelegentlich feine Pflanzenreste.

Kleine Insekten
Zooplankton
Detritus

Verbreitung

Region: Südostasien, Ostasien

Länder: Indonesien, Brunei, Malaysia

Der Wimpelkarpfling (Trigonopoma lapadus) ist auf der malaiischen Halbinsel, Sumatra und in Borneo verbreitet und bevorzugt Bach- und langsam fließende Flussabschnitte im tropischen Regenwald.

Besonderheiten

  • Wimpelkarpflinge sind tagaktiv und nutzen die Morgen- und Abendstunden besonders intensiv zur Nahrungssuche.
  • Diese Fische leben gesellig in Schwärmen und zeigen im Aquarium ausgeprägtes Gruppenverhalten.
  • Das Wanderverhalten ist nicht ausgeprägt, typische Standfische in Flüssen und Bächen.
  • Die Eiablage erfolgt über Pflanzen und feine Substrate; es handelt sich um Freilaicher ohne Brutpflege.
  • Für seine Pflege im Aquarium bestehen keine besonderen Risiken für den Menschen.
Tagaktiv, DämmerungsaktivInsektenfresser, Zooplanktonfresser, Nahrungs-Gen...In der Aquaristik erfreut sich der Wimpelkarpflin...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Cypriniformes
Unterordnung
Cyprinoidei
Familie
Cyprinidae
Gattung
Trigonopoma
Art
lapadus
Erstbeschreiber
Tan & Kottelat, 2009

Morphologie

Körperform
Diese Art besitzt einen langgestreckten, seitlich leicht abgeflachten Körper mit auffallend schlankem Profil, der für schnelle Schwimmbewegungen in fließenden Gewässern optimiert ist.
Maulstellung
Beim Wimpelkarpfling ist das kleine Maul endständig ausgebildet, wodurch sich die Art optimal für die Aufnahme kleiner Beutetiere im Freiwasser eignet.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
10 - 10
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
12 - 13
Geschlechtsunterschiede
Beim Wimpelkarpfling zeigen die Männchen oft intensivere Farben und verlängerte Flossenstrahlen, während die Weibchen etwas rundlicher und farblich zurückhaltender erscheinen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Eiablage erfolgt über Pflanzen und feine Substrate; es handelt sich um Freilaicher ohne Brutpflege.
Laichtyp
Freilaicher, Pflanzenspawner
Brutpflege
Beim Wimpelkarpfling erfolgt keine Brutpflege, die Eier werden nach dem Ablaichen sich selbst überlassen.
Inkubation
1.5 Tage

Verhalten

Aktivität
Wimpelkarpflinge sind tagaktiv und nutzen die Morgen- und Abendstunden besonders intensiv zur Nahrungssuche.
Sozialverhalten
Diese Fische leben gesellig in Schwärmen und zeigen im Aquarium ausgeprägtes Gruppenverhalten.
Wanderung
Das Wanderverhalten ist nicht ausgeprägt, typische Standfische in Flüssen und Bächen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region

Nutzung

Fischerei
Kommerziell kaum relevant; gelegentlicher Export für den Zierfischhandel.
Aquakultur
Die Zucht dieses Fisches ist etabliert, vor allem für die Aquaristik.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase; Tan, H.H., Kottelat, M. (2009); IUCN Red List.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 60 l

Temperatur

22 - 28 °C

pH-Wert

5.5 - 7.5

Karbonathärte

0.5 - 8 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Oberfläche

Haltungsanspruch

Die Haltung gilt als unkompliziert für fortgeschrittene Anfänger und ist auch in Gesellschaftsaquarien gut möglich.

Gruppengröße

Idealerweise sollte der Wimpelkarpfling in Gruppen ab acht Individuen gepflegt werden, um sein natürliches Sozialverhalten beobachten zu können.

Vergesellschaftung

Er verträgt sich gut mit anderen friedlichen kleineren Fischen, ideal sind südostasiatische Arten oder passive Beifische.

Pflanzen

Wimpelkarpflinge sind für bepflanzte Aquarien sehr geeignet und zeigen kein ausgeprägtes Interesse an Pflanzenfraß.

Strömung & Sauerstoff

Ein leichter bis mäßiger Wasserdurchfluss fördert natürliches Verhalten und Wohlbefinden.

Futterannahme

Im Aquarium werden feines Flocken-, Frost- und Lebendfutter gleichermaßen angenommen.

überwinterung

Eine Überwinterung im Freiluftteich ist aufgrund der Tropenherkunft und Kälteempfindlichkeit nicht möglich.

Nachzucht

Die Nachzucht gelingt bei niedrigen Wasserhärten, viel Feinbepflanzung und Wassertemperaturen um 26 °C am besten.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Mittel