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KI-generiert

Wimpelkarpfen

Mystus vittatus

Wimpelkarpfen (Mystus vittatus), gehört zur Familie Bagridae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

12 cm, max 21 cmmax 0.1 kgbis 5 Jahre0.1-4 m TiefeAllesfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Der Wimpelkarpfen hat einen seitlich leicht zusammengedrückten, schlanken Körperbau mit auffällig lang ausgezogener Schwanzflosse.
  • Maulstellung: Beim Wimpelkarpfen ist das Maul endständig und wirkt mit den ausgeprägten Barteln ideal für das Aufspüren von Beute am Boden.
  • Die Grundfarbe ist silbrig bis gelblich mit zwei markanten dunklen Längsstreifen auf jeder Körperseite. Die Schwanzflosse läuft zu auffälligen Spitzen aus.
  • Lange Barteln rund um das Maul sind charakteristisch, zudem besitzt die Art einen Dorn an der Rücken- und Brustflosse.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Wimpelkarpfen sind Weibchen meist etwas größer und fülliger als die Männchen, äußerlich jedoch nur schwach zu unterscheiden.

Lebensraum

Typisch für den Wimpelkarpfen sind langsam fließende Flüsse, stehende Gewässer und Seen mit dichter Ufervegetation.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, See, Teich, Sumpf

Klimazone: Tropisch, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 22 - 28 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 8

Mystus vittatus ist in Indien, Bangladesch, Nepal und Pakistan weit verbreitet und findet sich in zahlreichen Flussbecken wie dem Ganges und Brahmaputra.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Bodentierfresser, Nahrungs-Generalist, Krebstierfresser, Algenfresser

Der Wimpelkarpfen ernährt sich überwiegend von Insektenlarven, kleinen Krebstieren und Pflanzenmaterial.

Beute: Hauptnahrung sind Bodentiere, Würmer, Wasserinsekten sowie gelegentlich Algen und Pflanzenreste.

Hauptnahrung sind Bodentiere
Würmer
Wasserinsekten sowie gelegentlich Algen und Pflanzenreste.

Verbreitung

Region: Südasien, Südostasien, Ostasien

Länder: Indien, Bangladesch, Pakistan, Nepal

Mystus vittatus ist in Indien, Bangladesch, Nepal und Pakistan weit verbreitet und findet sich in zahlreichen Flussbecken wie dem Ganges und Brahmaputra.

Besonderheiten

  • Wimpelkarpfen sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
  • Die Art lebt friedlich in kleinen Gruppen und zeigt nur geringe Aggressivität gegenüber Artgenossen.
  • Die Art ist nicht wandernd und bleibt meist im selben Gewässerabschnitt.
  • Die Eiablage erfolgt bevorzugt im Schutz dichter Wasserpflanzen während der Regenzeit.
  • Vorsicht beim Handling, Stiche durch die Flossendornen können leichte Verletzungen verursachen.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivInsektenfresser, Bodentierfresser, Nahrungs-Gener...In Südasien dient der Wimpelkarpfen sowohl als S...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Siluriformes
Familie
Bagridae
Gattung
Mystus
Art
vittatus
Erstbeschreiber
Bloch, 1794
Synonyme
Mystus tengara, Mystus bleekeri

Morphologie

Körperform
Der Wimpelkarpfen hat einen seitlich leicht zusammengedrückten, schlanken Körperbau mit auffällig lang ausgezogener Schwanzflosse.
Maulstellung
Beim Wimpelkarpfen ist das Maul endständig und wirkt mit den ausgeprägten Barteln ideal für das Aufspüren von Beute am Boden.
Rückenflosse Hartstrahlen
1 - 1
Rückenflosse Weichstrahlen
6 - 8
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
16 - 20
Wirbel
37 - 39
Geschlechtsunterschiede
Beim Wimpelkarpfen sind Weibchen meist etwas größer und fülliger als die Männchen, äußerlich jedoch nur schwach zu unterscheiden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Eiablage erfolgt bevorzugt im Schutz dichter Wasserpflanzen während der Regenzeit.
Laichtyp
Pflanzenlaicher
Brutpflege
Eine Brutpflege nach dem Ablaichen findet beim Wimpelkarpfen nicht statt.
Inkubation
3 Tage

Verhalten

Aktivität
Wimpelkarpfen sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
Sozialverhalten
Die Art lebt friedlich in kleinen Gruppen und zeigt nur geringe Aggressivität gegenüber Artgenossen.
Wanderung
Die Art ist nicht wandernd und bleibt meist im selben Gewässerabschnitt.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region

Nutzung

Fischerei
Bedeutung hat der Fisch vor allem für lokale Märkte und kleinere Fischereien.
Aquakultur
In Asien wird die Art gelegentlich für Aquarien gezüchtet, ist wirtschaftlich aber unbedeutend.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
56
Quellen
FishBase, IUCN, GBIF, Talwar & Jhingran 1991, Günther 1864

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer

Angelzeit

Morgendämmerung, Abenddämmerung, Nacht

Schwierigkeit

Einfach

Regelhinweis

Fang- und Schonzeiten unterscheiden sich regional, genaue Vorschriften der lokalen Fischereibehörden beachten.

Angelmethoden

Mit leichten Handangeln, kleinen Ködern und feinem Gerät lassen sich Wimpelkarpfen gezielt in langsamen Flussabschnitten fangen.

Empfohlene Köder

Kleine Würmer, Insekten und Maden werden von dieser Art zuverlässig genommen.

  • Würmer
  • Maden
  • Insekten
Fangplätze

Besonders gute Fangplätze sind verkrautete Uferbereiche, Flachwasserzonen und langsam fließende Kleinebenen.

Ausrüstung

Eine feine Stipprute oder Matchrute eignet sich am besten, gefischt wird meist nahe am Grund.

Wetter & Mond

Nach starken Regenfällen können Fische besonders bei erhöhter Trübung aktiv werden.

Winterverhalten

In kühlen Monaten nehmen Aktivität und Beißwilligkeit ab, gezielte Fischerei ist dann wenig erfolgversprechend.

Bissanzeige

Die Bisse sind meist vorsichtig und äußern sich durch leicht zitternde Rutenspitzen.

Drillverhalten

Im Drill ist der Wimpelkarpfen wenig kampfstark, nutzt aber Pflanzen und Hindernisse zur Flucht.

Landung & Abhaken

Beim Abhaken ist auf die Stacheln an Brust- und Rückenflossen zu achten, am besten ein feuchtes Tuch nutzen.

Typischer Beifang

Gemeinsamer Beifang: andere kleine Welse, Barben sowie Schmerlen.

Schnell erkennen

Lange Barteln am Maul, zwei dunkle Seitenstreifen und eine auffällig gegabelte Schwanzflosse kennzeichnen die Art.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

60 °C

Energie

88 kcal / 100 g

Eiweiß

17 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Hoch

Viele feine Gräten erschweren das Filetieren spürbar.

Filetieren

Schwer

Geschmacksprofil

Das Fleisch ist hell, mild und gilt als wohlschmeckend, jedoch grätenreich.

  • Mild
Fleischstruktur

Feines, zartes Fleisch, das jedoch viele kleine Gräten enthält.

  • Zart
Verwertbare Teile

Filets, ganze Fische für Suppen und Eintopfgerichte.

Hautzubereitung

Die Haut ist essbar, sollte aber vor Zubereitung von Schleimresten sorgfältig gereinigt werden.

Zubereitungsarten

Geeignet sind Braten, Backen, Frittieren und der Einsatz in traditionellen Eintöpfen oder Currys.

  • Braten
  • Backen
  • Frittieren
Garzeit

Aufgrund der geringen Dicke genügen meist kurze Garzeiten von 6 bis 10 Minuten.

Kräuter & Gewürze

Ingwer, Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel und etwas Zitronengras passen ideal.

Beilagen

Klassische Beilagen sind Reis, gebratene Gemüse oder indisches Fladenbrot.

Getränke

Zu Wimpelkarpfen empfehlen sich leichter Weißwein, helles Bier oder gesüßter Tee.

Vorbereitung

Vor dem Kochen Entschleimen sowie die Barteln entfernen, um das Aroma mild zu halten.

Warnhinweise

Rücken- und Brustflossenstacheln können beim Vorbereiten zu Verletzungen führen, nicht roh verzehren.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 100 l

Temperatur

22 - 28 °C

pH-Wert

6.5 - 8

Karbonathärte

2 - 15 dKH

Schwimmzone

Bodennah, Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Wimpelkarpfen sind robust und daher auch für engagierte Aquaristik-Einsteiger geeignet, sofern genügend Schwimmraum geboten wird.

Gruppengröße

Eine Gruppenhaltung von mindestens 4 bis 6 Tieren ist empfehlenswert, da der Fisch sozial eingestellt ist.

Vergesellschaftung

Der Wimpelkarpfen lässt sich mit anderen friedlichen Süßwasserfischen ähnlicher Größe gut vergesellschaften.

Pflanzen

Wasserpflanzen werden nicht gefressen, bieten aber Verstecke und laichsubstrat.

Strömung & Sauerstoff

Eine leichte Strömung mit sauerstoffreichem Wasser entspricht den natürlichen Ansprüchen, starker Durchfluss ist zu vermeiden.

Futterannahme

Im Aquarium werden Frost-, Lebend- und hochwertige Trockenfutter problemlos aufgenommen.

überwinterung

Nicht für die Überwinterung im Freiland in europäischen Breiten geeignet.

Nachzucht

Eine Nachzucht gelingt am besten bei weichem Wasser, erhöhter Temperatur und dichten Pflanzenbeständen als Laichplatz.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Mittel