Sternfleck-Igelfisch
Chilomycterus schoepfi
Sternfleck-Igelfisch (Chilomycterus schoepfi), gehört zur Familie Diodontidae, lebt in Süßwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Mit seinem kompakten, rundlichen Körper inklusive starker Stacheln wirkt der Sternfleck-Igelfisch wuchtig und auffällig.
- Maulstellung: Beim Sternfleck-Igelfisch ist das endständige Maul ideal, um hartschalige Beutetiere wie Krabben und Muscheln aufzunehmen.
- Die Art zeigt eine gelblich-braune Grundfarbe mit mehreren dunklen Flecken und deutlichen stachelartigen Fortsätzen rund um den gesamten Körper. Jungtiere besitzen oft stärkere Kontraste.
- Auffällig sind die starren, langen Stacheln auf Kopf und Körper, die sich bei Gefahr vom Körper abspreizen können.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Sternfleck-Igelfisch gibt es keinen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus – Weibchen und Männchen sehen nahezu identisch aus.
Lebensraum
Typischerweise lebt der Sternfleck-Igelfisch in Küstennähe auf sandigen oder Seegras-bewachsenen Böden und in flachen Riffbereichen.
Wasserlebensraum: Süßwasser, Meerwasser
Lebensraumtypen: See, Küstengewässer, Seegraswiese, Sandgrund
Klimazone: Subtropisch, Gemäßigt
Bodengrund: Sand, Pflanzenbestand
Temperatur: 18 - 28 Grad C
pH-Wert: 7.8 - 8.4
Das Verbreitungsgebiet von Chilomycterus schoepfi reicht von Nova Scotia und Massachusetts (USA) über den Golf von Mexiko bis nach Brasilien. Auch in der Karibik ist die Art häufig zu finden.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Krebstierfresser, Weichtierfresser, Bodentierfresser
Der Sternfleck-Igelfisch ernährt sich hauptsächlich von Krebstieren, Weichtieren und hartschaligen wirbellosen Bodentieren.
Beute: Typische Nahrung sind Krabben, Schnecken, Muscheln und Seeigel.
Verbreitung
Region: Atlantik, Nordamerika, Mittelamerika, Karibik, Südamerika
Länder: Brasilien, Mexiko, Vereinigte Staaten
Das Verbreitungsgebiet von Chilomycterus schoepfi reicht von Nova Scotia und Massachusetts (USA) über den Golf von Mexiko bis nach Brasilien. Auch in der Karibik ist die Art häufig zu finden.
Galerie
Besonderheiten
- Die Art ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und verlässt ihre Verstecke meist erst in der Dämmerung.
- Sternfleck-Igelfische leben in der Regel als Einzelgänger und zeigen gegenüber Artgenossen oft territoriales Verhalten.
- Die Art zeigt eine hohe Standorttreue und bleibt meist in einem kleinen Revier.
- Zur Fortpflanzung legen Sternfleck-Igelfische Eier ins offene Wasser ab, die dann frei treiben.
- Bestimmte Gewebe können giftiges Toxin (Tetrodotoxin) enthalten, weshalb der Verzehr riskant ist.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Tetraodontiformes
- Familie
- Diodontidae
- Gattung
- Chilomycterus
- Art
- schoepfi
- Erstbeschreiber
- Walbaum, 1792
- Synonyme
- Diodon schoepfi, Chilomycterus geometricus
Morphologie
- Körperform
- Mit seinem kompakten, rundlichen Körper inklusive starker Stacheln wirkt der Sternfleck-Igelfisch wuchtig und auffällig.
- Maulstellung
- Beim Sternfleck-Igelfisch ist das endständige Maul ideal, um hartschalige Beutetiere wie Krabben und Muscheln aufzunehmen.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 11 - 13
- Afterflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Afterflosse Weichstrahlen
- 10 - 12
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Sternfleck-Igelfisch gibt es keinen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus – Weibchen und Männchen sehen nahezu identisch aus.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Zur Fortpflanzung legen Sternfleck-Igelfische Eier ins offene Wasser ab, die dann frei treiben.
- Laichtyp
- Freiwasserlaicher
- Brutpflege
- Bei dieser Art gibt es keine Brutpflege, nachdem das Gelege abgesetzt wurde.
- Inkubation
- 3 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Die Art ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und verlässt ihre Verstecke meist erst in der Dämmerung.
- Sozialverhalten
- Sternfleck-Igelfische leben in der Regel als Einzelgänger und zeigen gegenüber Artgenossen oft territoriales Verhalten.
- Wanderung
- Die Art zeigt eine hohe Standorttreue und bleibt meist in einem kleinen Revier.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Nearktis, Neotropis
Nutzung
- Fischerei
- Für die kommerzielle Fischerei ist diese Art bedeutungslos.
- Aquakultur
- Die Nachzucht erfolgt kaum; in Aquakultur selten.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN, Fishes of the Western North Atlantic (Bigelow & Schroeder)

