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Spatelflecksalmler

Hemiodus gracilis

Spatelflecksalmler (Hemiodus gracilis), gehört zur Familie Hemiodontidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Pflanzenfresser.

13 cm, max 18 cm0.5-5 m TiefePflanzenfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Mit einem schlanken, langgestreckten Körper und einer spitz zulaufenden Schnauze ist Hemiodus gracilis perfekt an das Leben im Freiwasser angepasst.
  • Maulstellung: Das endständige Maul des Spatelflecksalmlers ist ideal für das Absammeln von Nahrung in der mittleren Wasserzone geeignet.
  • Typisch ist ein blass silbriger Körper mit einem deutlichen schwarzen Fleck an der Basis der Schwanzwurzel. Oft ist eine schwache, dunkle Seitenlinie zu erkennen.
  • Auffällig ist beim Spatelflecksalmler die verlängerte Unterlappenflosse, die ihm in Schwärmen eine elegante Erscheinung gibt.
  • Geschlechtsunterschiede: Bei Hemiodus gracilis ist der Geschlechtsdimorphismus nur schwach ausgeprägt; Männchen können zur Laichzeit leicht kräftigere Bauchflossen zeigen.

Lebensraum

Natürliche Populationen von Hemiodus gracilis leben meist in ruhigen bis mäßig strömenden Zonen großer südamerikanischer Flüsse, häufig über sandigem oder schlammigem Grund.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, Überschwemmungsgebiet

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 24 - 28 Grad C

pH-Wert: 5.5 - 7

Der Spatelflecksalmler kommt überwiegend im zentralen und westlichen Amazonasbecken Brasiliens vor. Seine Habitate erstrecken sich von großen Hauptströmen bis hin zu weitläufigen Überflutungsgebieten.

Ernährung

Ernährungsweise: Pflanzenfresser

Nahrungsschwerpunkte: Algenfresser, Detritusfresser

In ihrem natürlichen Lebensraum ernährt sich die Art vorwiegend von Algenaufwuchs, feinen Wasserpflanzen und Detritus.

Beute: Feinste Algenfäden, Wasserpflanzenreste und organisches Material.

Feinste Algenfäden
Wasserpflanzenreste und organisches Material.

Verbreitung

Region: Südamerika

Länder: Brasilien

Der Spatelflecksalmler kommt überwiegend im zentralen und westlichen Amazonasbecken Brasiliens vor. Seine Habitate erstrecken sich von großen Hauptströmen bis hin zu weitläufigen Überflutungsgebieten.

Besonderheiten

  • Tagsüber ist Hemiodus gracilis aktiv und unermüdlich im mittleren Wasserbereich auf Nahrungssuche.
  • Diese Fische leben gesellig in Schwärmen, was Schutz vor Fressfeinden bietet und bei der Futteraufnahme vorteilhaft ist.
  • Die Art gilt als standorttreu und zeigt keine ausgeprägten Wanderungen.
  • In der freien Wildbahn legt Hemiodus gracilis saisonal kleine, klebrige Eier an Pflanzen oder Substrat.
  • Für Halter unproblematisch, aber wegen Bewegungsdrang sollte das Aquarium ausreichend groß sein.
TagaktivAlgenfresser, DetritusfresserDer Spatelflecksalmler wird gelegentlich im Aquar...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Characiformes
Unterordnung
Characoidei
Familie
Hemiodontidae
Gattung
Hemiodus
Art
gracilis
Erstbeschreiber
Santos & Jégu, 1987

Morphologie

Körperform
Mit einem schlanken, langgestreckten Körper und einer spitz zulaufenden Schnauze ist Hemiodus gracilis perfekt an das Leben im Freiwasser angepasst.
Maulstellung
Das endständige Maul des Spatelflecksalmlers ist ideal für das Absammeln von Nahrung in der mittleren Wasserzone geeignet.
Rückenflosse Hartstrahlen
2 - 2
Rückenflosse Weichstrahlen
8 - 9
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
36 - 38
Wirbel
41 - 42
Seitenlinie
94 - 98
Geschlechtsunterschiede
Bei Hemiodus gracilis ist der Geschlechtsdimorphismus nur schwach ausgeprägt; Männchen können zur Laichzeit leicht kräftigere Bauchflossen zeigen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
In der freien Wildbahn legt Hemiodus gracilis saisonal kleine, klebrige Eier an Pflanzen oder Substrat.
Laichtyp
Freilaicher, Substratlaicher
Brutpflege
Der Spatelflecksalmler betreibt keine Brutpflege nach dem Laichen.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
Tagsüber ist Hemiodus gracilis aktiv und unermüdlich im mittleren Wasserbereich auf Nahrungssuche.
Sozialverhalten
Diese Fische leben gesellig in Schwärmen, was Schutz vor Fressfeinden bietet und bei der Futteraufnahme vorteilhaft ist.
Wanderung
Die Art gilt als standorttreu und zeigt keine ausgeprägten Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Neotropis

Nutzung

Fischerei
Fischereiwirtschaftlich spielt er keine Rolle.
Aquakultur
Nur im geringen Umfang für die Aquaristik gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
50
Quellen
FishBase, IUCN, Santos & Jégu (1987), GBIF

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 300 l

Temperatur

24 - 28 °C

pH-Wert

5.5 - 7

Karbonathärte

1 - 12 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Eine Haltung gelingt erfahrenen Aquarianern problemlos, sofern das Becken groß und gut strukturiert ist.

Gruppengröße

Zur dauerhaften Haltung empfiehlt sich eine Gruppe von mindestens 8 bis 10 Tieren.

Vergesellschaftung

Am besten vergesellschaftet man Hemiodus gracilis mit anderen friedlichen südamerikanischen Schwarmfischen.

Pflanzen

Pflanzenschäden sind selten, da die Tiere feine Algen bevorzugen und robuste Pflanzen verschonen.

Strömung & Sauerstoff

Eine moderate Strömung fördert das natürliche Verhalten und Wohlbefinden der Fische.

Futterannahme

Die Akzeptanz von Flocken- und Frostfutter ist in Gefangenschaft meist sehr gut.

überwinterung

Diese Art ist nicht für Freilandteiche geeignet, da sie ganzjährig hohe Temperaturen benötigt.

Nachzucht

Zucht geling meist nur nach Nachahmung saisonaler Überschwemmungsbedingungen.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Mittel