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Seerosen-Zwergkaiserfisch

Centropyge argi

Seerosen-Zwergkaiserfisch (Centropyge argi), gehört zur Familie Pomacanthidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

6 cm, max 8 cmbis 10 Jahre3-40 m TiefeAllesfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Beim Seerosen-Zwergkaiserfisch fällt der kompakte, seitlich stark abgeflachte Körper auf. Die für Kaiserfische typische hohe Rückenflosse ist ausgeprägt.
  • Maulstellung: Der Seerosen-Zwergkaiserfisch besitzt ein kleines, endständiges Maul, das sich ideal zum Pflücken von Algen und Kleintieren aus Verstecken eignet.
  • Auffällig ist die intensive, samtig-dunkelblaue Grundfärbung mit einem kräftigen, leuchtend orangen Gesicht. Die Flossenränder sind oft heller abgesetzt.
  • Die Flossenmembranen sind robust. Wie für Pomacanthiden typisch, besitzen sie einen kräftigen Dorn an der Kiemendeckelrückseite.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Seerosen-Zwergkaiserfisch sind Geschlechtsunterschiede äußerlich kaum erkennbar. Gelegentlich sollen Männchen etwas größer werden.

Lebensraum

Bevorzugte Lebensräume sind die küstennahen Korallenriffe des westlichen Atlantiks. Die Art hält sich meist zwischen Steinen und Korallen in 3 bis 40 Metern Tiefe auf.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: See, Küstengewässer, Korallenriff, Felsriff

Klimazone: Tropisch, Subtropisch

Bodengrund: Fels / Stein, Korallenstruktur

Temperatur: 23 - 28 Grad C

pH-Wert: 8 - 8.5

Centropyge argi ist im westlichen Atlantik verbreitet, von Bermuda und Florida bis in die Karibik sowie an der Küste Südamerikas von Venezuela bis Brasilien.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Bodentierfresser, Krebstierfresser, Zooplanktonfresser, Algenfresser, Detritusfresser

Die Art ernährt sich in freier Wildbahn überwiegend von Algen, kleinen Krebstieren, Borstenwürmern und Detritus.

Beute: Zur Nahrung zählen feine Grün- und Fadenalgen, kleine Krebse, Polychaeten und Zooplankton.

Zur Nahrung zählen feine Grün- und Fadenalgen
kleine Krebse
Polychaeten und Zooplankton.

Verbreitung

Region: Atlantik, Karibik, Südamerika

Länder: Brasilien, Venezuela, Bermuda

Centropyge argi ist im westlichen Atlantik verbreitet, von Bermuda und Florida bis in die Karibik sowie an der Küste Südamerikas von Venezuela bis Brasilien.

Besonderheiten

  • Der kleine Kaiserfisch ist tagaktiv und bewegt sich bevorzugt während des Tages zwischen Korallenstrukturen.
  • Die Tiere sind territorial und halten meist Einzelreviere oder kleine Harems mit einem Männchen und mehreren Weibchen.
  • Centropyge argi ist ein standorttreuer Bewohner seines Riffs und zeigt kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
  • Die Art betreibt eine Freilaichstrategie mit pelagischem Laich. Nach dem Ablaichen erfolgt keine Brutpflege.
  • Die Haltung birgt kaum Risiken für den Menschen. Für empfindliche Korallen kann die Art jedoch gelegentlich problematisch sein.
TagaktivInsektenfresser, Bodentierfresser, Krebstierfress...In der Meerwasseraquaristik erfreut sich Centropy...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Perciformes
Unterordnung
Percoidei
Familie
Pomacanthidae
Gattung
Centropyge
Art
argi
Erstbeschreiber
Woods & Kanazawa, 1951
Synonyme
Cherub-Kaiserfisch, Cherub Angelfish, Centropyge argi Woods & Kanazawa, 1951

Morphologie

Körperform
Beim Seerosen-Zwergkaiserfisch fällt der kompakte, seitlich stark abgeflachte Körper auf. Die für Kaiserfische typische hohe Rückenflosse ist ausgeprägt.
Maulstellung
Der Seerosen-Zwergkaiserfisch besitzt ein kleines, endständiges Maul, das sich ideal zum Pflücken von Algen und Kleintieren aus Verstecken eignet.
Rückenflosse Hartstrahlen
14 - 15
Rückenflosse Weichstrahlen
15 - 16
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
17 - 18
Geschlechtsunterschiede
Beim Seerosen-Zwergkaiserfisch sind Geschlechtsunterschiede äußerlich kaum erkennbar. Gelegentlich sollen Männchen etwas größer werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Art betreibt eine Freilaichstrategie mit pelagischem Laich. Nach dem Ablaichen erfolgt keine Brutpflege.
Laichtyp
Freiwasserlaicher
Brutpflege
Beim Seerosen-Zwergkaiserfisch erfolgt keine Brutpflege; die Eier treiben frei im Wasser und entwickeln sich pelagisch.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
Der kleine Kaiserfisch ist tagaktiv und bewegt sich bevorzugt während des Tages zwischen Korallenstrukturen.
Sozialverhalten
Die Tiere sind territorial und halten meist Einzelreviere oder kleine Harems mit einem Männchen und mehreren Weibchen.
Wanderung
Centropyge argi ist ein standorttreuer Bewohner seines Riffs und zeigt kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Nearktis, Neotropis

Nutzung

Fischerei
Für die kommerzielle Fischerei hat diese Art keine Bedeutung.
Aquakultur
Zucht im Aquarium gelingt gelegentlich, ist aber nicht weit verbreitet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase, IUCN, Fischnetz, Springer (2002), Burgess (1991): Zwerg-Kaiserfische.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 100 l

Temperatur

23 - 28 °C

pH-Wert

8 - 8.5

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Bodennah

Haltungsanspruch

Die Art gilt als robust und eignet sich für engagierte Anfänger mit Erfahrung in Meerwasseraquaristik.

Gruppengröße

In Aquarien empfiehlt sich Einzelhaltung oder ein Harem mit einem Männchen und mehreren Weibchen.

Vergesellschaftung

Kann mit verschiedenen friedlichen Riffbewohnern vergesellschaftet werden, sollte aber nicht mit anderen Zwergkaiserfischen gehalten werden.

Pflanzen

Die Art schadet typischen Riffpflanzen nicht, kann aber an manchen Weichkorallen picken.

Strömung & Sauerstoff

Eine mäßige bis starke Strömung ist ideal und ahmt den natürlichen Rifflebensraum nach.

Futterannahme

Im Aquarium nimmt die Art Flockenfutter, Frostfutter und pflanzliche Ergänzungen gut an.

überwinterung

Eine Haltung im Gartenteich ist nicht möglich, da es sich um eine rein marine, tropische Art handelt.

Nachzucht

Zuchtversuche gelingen in spezialisierten Meerwasseraquarien mit getrennten Aufzuchtbecken.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Hell