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KI-generiert

Schmetterlingsbarsch

Lepomis macrochirus microlepidotus

Schmetterlingsbarsch (Lepomis macrochirus microlepidotus), gehört zur Familie Centrarchidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

15 cm, max 30 cmmax 1.2 kgbis 8 Jahre0-6 m TiefeAllesfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Die Körperform ist seitlich abgeflacht und rundlich, wodurch sich der Schmetterlingsbarsch in dichter Vegetation geschickt bewegen kann.
  • Maulstellung: Der Schmetterlingsbarsch besitzt ein endständiges Maul, wodurch er kleine Wasserinsekten und Krebstiere nahe der Vegetation effizient aufnehmen kann.
  • Auffällig gefärbt mit bläulichen bis grünlichen Schattierungen und mehreren dunklen Flecken entlang der Flanken. Die Brustflossen sind meist orange bis gelb gefärbt.
  • Die Kiemendeckel weisen einen charakteristischen dunklen Fleck auf, der bei der Unterscheidung von anderen Lepomis-Arten hilft.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Schmetterlingsbarsch sind die Männchen während der Laichzeit deutlich intensiver gefärbt als die Weibchen.

Lebensraum

Schmetterlingsbarsche bevorzugen flache, pflanzenreiche Seen und langsam fließende Flüsse mit sandigem bis schlammigem Untergrund.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Teich, Überschwemmungsgebiet, Feuchtgebiet

Klimazone: Subtropisch, Gemäßigt

Bodengrund: Sand, Schlamm, Feinsediment, Pflanzenbestand

Temperatur: 15 - 33 Grad C

pH-Wert: 6 - 8.5

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom südöstlichen Teil der USA, besonders Florida und angrenzende Bundesstaaten, bis in den Nordosten Mexikos. Der Schmetterlingsbarsch wurde teilweise auch in anderen Bundesstaaten ausgesetzt.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Bodentierfresser, Weichtierfresser, Algenfresser

Der Schmetterlingsbarsch ernährt sich von Wasserinsekten, kleinen Krebstieren, Würmern, aber auch Pflanzenteilen und Algen.

Beute: Kleinkrebse, Insektenlarven, Würmer, Schnecken, gelegentlich Wasserpflanzen.

Kleinkrebse
Insektenlarven
Würmer

Verbreitung

Region: Nordamerika, Mittelamerika

Länder: Vereinigte Staaten, Mexiko

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom südöstlichen Teil der USA, besonders Florida und angrenzende Bundesstaaten, bis in den Nordosten Mexikos. Der Schmetterlingsbarsch wurde teilweise auch in anderen Bundesstaaten ausgesetzt.

Besonderheiten

  • Vorwiegend tagaktiv, am aktivsten in den frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden.
  • Männchen sind zur Laichzeit revierbildend und verteidigen ihr Gelege, außerhalb der Fortpflanzung verhalten sie sich eher friedlich.
  • Im Allgemeinen standorttreu, zur Laichzeit suchen sie bevorzugt flachere Areale auf.
  • Die Art betreibt substratgebundene Fortpflanzung mit deutlich aktiver Gelegeverteidigung durch das Männchen.
  • Keine relevanten Risiken.
TagaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, Bodentierfress...In Nordamerika zählt der Schmetterlingsbarsch zu...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Perciformes
Unterordnung
Percoidei
Familie
Centrarchidae
Gattung
Lepomis
Art
macrochirus
Erstbeschreiber
Cope, 1870
Synonyme
Florida-Bluegill, Bluegill Microlepidotus

Morphologie

Körperform
Die Körperform ist seitlich abgeflacht und rundlich, wodurch sich der Schmetterlingsbarsch in dichter Vegetation geschickt bewegen kann.
Maulstellung
Der Schmetterlingsbarsch besitzt ein endständiges Maul, wodurch er kleine Wasserinsekten und Krebstiere nahe der Vegetation effizient aufnehmen kann.
Rückenflosse Hartstrahlen
9 - 11
Rückenflosse Weichstrahlen
10 - 12
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
9 - 10
Wirbel
29 - 31
Seitenlinie
35 - 44
Geschlechtsunterschiede
Beim Schmetterlingsbarsch sind die Männchen während der Laichzeit deutlich intensiver gefärbt als die Weibchen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Art betreibt substratgebundene Fortpflanzung mit deutlich aktiver Gelegeverteidigung durch das Männchen.
Laichtyp
Substratlaicher
Brutpflege
Das Männchen bewacht das Gelege und die schlüpfenden Jungfische intensiv.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
Vorwiegend tagaktiv, am aktivsten in den frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden.
Sozialverhalten
Männchen sind zur Laichzeit revierbildend und verteidigen ihr Gelege, außerhalb der Fortpflanzung verhalten sie sich eher friedlich.
Wanderung
Im Allgemeinen standorttreu, zur Laichzeit suchen sie bevorzugt flachere Areale auf.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Nearktis

Nutzung

Fischerei
Regional von geringer Bedeutung für die Berufsfischerei, größere Rolle jedoch im Freizeitangeln.
Aquakultur
In Teichaquakultur und für kleinere Angelteiche lokal von Interesse.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase, IUCN, North American Freshwater Fish Guide

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer

Angelzeit

Vormittag, Nachmittag

Schwierigkeit

Einfach

Angelmethoden

Erfolgreich lassen sich Schmetterlingsbarsche mit feiner Posenmontage oder Spinnrute sowie gezielt mit kleinen Kunst- und Naturködern angeln.

Empfohlene Köder

Regenwürmer, Insektenlarven oder kleine Spinner sind bewährte Köder für diese Art.

Fangplätze

Aussichtsreiche Stellen liegen nahe am Ufer zwischen Wasserpflanzen sowie unter überhängender Vegetation.

Ausrüstung

Eine leichte bis mittlere Spinnrute oder Matchrute mit feiner Schnur und kleinem Haken eignet sich besonders gut.

Wetter & Mond

Warme, leicht bewölkte Tage bringen meist den besten Erfolg; nach Wetterumschwung beißen sie kurzzeitig schlechter.

Winterverhalten

Im Winter ziehen sich die Fische in tiefere Teichzonen zurück und sind dann weniger aktiv, Bissfrequenz sinkt deutlich.

Bissanzeige

Bisse sind meist zügig und oft mit feinem Zupfen an der Pose oder leichten Rutenspitzenbewegungen verbunden.

Drillverhalten

Im Drill liefern größere Exemplare überraschend energische Fluchten, überschreiten aber selten mittlere Drillschwere.

Landung & Abhaken

Ein schonender Umgang mit feuchter Hand oder Kescher ist empfehlenswert, nach dem Fang schnell wieder zurücksetzen.

Typischer Beifang

Amerikanischer Flussbarsch und kleinere Sonnenbarsche treten als Beifang auf.

Schnell erkennen

Kennzeichen sind die abgeflachte Gestalt, der dunkle Fleck an den Kiemendeckeln und oft auffällig gefärbte Flossen.

Regelhinweis

Regionale Mindestmaße und Schonzeiten beachten, da die Art in manchen Gewässern unter Angelbeschränkungen fallen kann.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

60 °C

Energie

95 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Die Art weist einen geringen Grätenanteil auf, was das Filetieren erleichtert.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Schmetterlingsbarsch besitzt ein mildes, angenehm nussiges Aroma und wird in der US-Küche gerne frisch zubereitet.

Fleischstruktur

Das Fleisch ist zart und gleichzeitig fest, die Filets sind feinblättrig.

Verwertbare Teile

Filet und Schwanzbereich werden bevorzugt verwendet.

Hautzubereitung

Die dünne Haut kann bei kleinen Exemplaren mitverzehrt werden, bei großen Tieren besser enthäuten.

Zubereitungsarten

Panieren und Braten, aber auch Grillen oder Backen sind sehr beliebt für diese Art.

Garzeit

Je nach Filetstärke reichen 3–5 Minuten pro Seite zum Braten oder Grillen aus.

Kräuter & Gewürze

Petersilie, Dill, Zitronensaft und weißer Pfeffer harmonieren sehr gut.

Beilagen

Salzkartoffeln, Mais und frischer Salat werden gern dazu gereicht.

Getränke

Ein leichter Weißwein oder erfrischende Zitronenlimonade passen hervorragend.

Vorbereitung

Vor der Zubereitung empfiehlt sich das Filetieren, anschließend kann das Fleisch leicht mariniert werden.

Warnhinweise

Es sind keine toxischen Bestandteile bekannt.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 400 l

Mindestteich

ab 2000 l

Temperatur

15 - 33 °C

pH-Wert

6 - 8.5

Karbonathärte

3 - 20 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Bodennah

Haltungsanspruch

Robust, jedoch ist eine artgerechte Bepflanzung und ausreichende Revierbildung zur Laichzeit zu beachten.

Gruppengröße

Eine Haltung in kleinen Gruppen außerhalb der Fortpflanzungszeit ist möglich, zur Brutzeit Männchen besser separieren.

Vergesellschaftung

Lässt sich mit anderen robusten nordamerikanischen Arten vergesellschaften, jedoch nicht mit sehr kleinen Fischen.

Pflanzen

Die Art toleriert Wasserpflanzen und schädigt diese in der Regel nicht.

Strömung & Sauerstoff

Leichte Strömung wird toleriert, stehende bis langsam fließende Bereiche sind ideal.

Futterannahme

Hochwertige Futterpellets, Insekten und Frostfutter werden gut angenommen.

überwinterung

In milden Klimazonen kann der Schmetterlingsbarsch ganzjährig im Teich überwintert werden, ausreichend tiefe Wasserzonen sind erforderlich.

Nachzucht

Für die Nachzucht werden weicher Sandboden und Laichmulden in diskreten Flachwasserzonen benötigt.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Mittel