FischLex
KI-generiert

Rotstreifen-Anemonengrundel

Amphiprion polymnus

Rotstreifen-Anemonengrundel (Amphiprion polymnus), gehört zur Familie Pomacentridae, lebt in Süßwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

10 cm, max 13 cmbis 8 Jahre1-15 m TiefeAllesfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Die Rotstreifen-Anemonengrundel hat einen seitlich abgeflachten Körper mit relativ hohem Rücken, der sie wendig zwischen Anemonententakeln macht.
  • Maulstellung: Beim Amphiprion polymnus ist das Maul endständig und erleichtert es, Insektenlarven sowie kleine Krebstiere direkt vor der Anemone aufzunehmen.
  • Die Grundfarbe ist dunkelbraun bis schwarz mit zwei markanten weißen, sattelartigen Querstreifen, davon einer am Kopf und einer etwa mittig. Die leuchtend gelbe Schwanzflosse ist ein typisches Erkennungsmerkmal.
  • Eine Schleimhaut schützt Amphiprion polymnus vor den Nesselgiften der Wirtsanemone.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Rotstreifen-Anemonengrundel sind Weibchen meist deutlich größer als die Männchen. Die Färbung unterscheidet sich jedoch kaum.

Lebensraum

Sattelrücken-Anemonenfische leben bevorzugt in Lagunen- und Küstenriffen in enger Symbiose mit Seeanemonen wie Heteractis crispa.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: See, Lagune, Küstengewässer, Korallenriff, Bodenlebend

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Pflanzenbestand, Korallenstruktur

Temperatur: 24 - 28 Grad C

pH-Wert: 8 - 8.4

Die Rotstreifen-Anemonengrundel (Amphiprion polymnus) ist im westlichen Pazifik verbreitet, von Indonesien über die Philippinen bis nach Papua-Neuguinea und den nördlichen Teilen Australiens.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Algenfresser, Zooplanktonfresser, Detritusfresser

Die Art ernährt sich von kleinen Krebstieren, Zooplankton, Algen sowie organischen Resten, die nahe ihrer Wirtsanemone treiben.

Beute: Kleine Krebstiere, Zooplankton, Algen und Detritus.

Kleine Krebstiere
Zooplankton
Algen und Detritus.

Verbreitung

Region: Pazifik, Südostasien, Ozeanien, Australien

Länder: Indonesien, Papua-Neuguinea, Philippinen

Die Rotstreifen-Anemonengrundel (Amphiprion polymnus) ist im westlichen Pazifik verbreitet, von Indonesien über die Philippinen bis nach Papua-Neuguinea und den nördlichen Teilen Australiens.

Besonderheiten

  • Rotstreifen-Anemonengrundeln sind tagsüber zwischen ihren Anemonen aktiv.
  • Rotstreifen-Anemonengrundeln leben in kleinen Harems, die meist aus einem großen Weibchen und mehreren kleineren Männchen bestehen.
  • Diese Grundel ist sehr standorttreu und verlässt das Anemonennest selten.
  • Die Eiablage erfolgt auf festen Substraten in unmittelbarer Nähe der Anemone, meist begleiten das dominante Weibchen und das größte Männchen die Brut.
  • Es bestehen keine Risiken für Halter oder Badegäste.
TagaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, Algenfresser...Die Art ist in der Meerwasseraquaristik sehr beli...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Perciformes
Unterordnung
Labroidei
Familie
Pomacentridae
Unterfamilie
Amphiprioninae
Gattung
Amphiprion
Art
polymnus
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758
Synonyme
Amphiprion sebae Bloch, 1790

Morphologie

Körperform
Die Rotstreifen-Anemonengrundel hat einen seitlich abgeflachten Körper mit relativ hohem Rücken, der sie wendig zwischen Anemonententakeln macht.
Maulstellung
Beim Amphiprion polymnus ist das Maul endständig und erleichtert es, Insektenlarven sowie kleine Krebstiere direkt vor der Anemone aufzunehmen.
Rückenflosse Hartstrahlen
10 - 11
Rückenflosse Weichstrahlen
16 - 18
Afterflosse Hartstrahlen
2 - 2
Afterflosse Weichstrahlen
13 - 15
Geschlechtsunterschiede
Beim Rotstreifen-Anemonengrundel sind Weibchen meist deutlich größer als die Männchen. Die Färbung unterscheidet sich jedoch kaum.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Eiablage erfolgt auf festen Substraten in unmittelbarer Nähe der Anemone, meist begleiten das dominante Weibchen und das größte Männchen die Brut.
Laichtyp
Substratlaicher auf harten Oberflächen nahe der Anemone.
Brutpflege
Das Männchen betreibt intensive Brutpflege und bewacht die Eier bis zum Schlupf.
Inkubation
7 Tage

Verhalten

Aktivität
Rotstreifen-Anemonengrundeln sind tagsüber zwischen ihren Anemonen aktiv.
Sozialverhalten
Rotstreifen-Anemonengrundeln leben in kleinen Harems, die meist aus einem großen Weibchen und mehreren kleineren Männchen bestehen.
Wanderung
Diese Grundel ist sehr standorttreu und verlässt das Anemonennest selten.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region

Nutzung

Fischerei
Keine Bedeutung für die gewerbliche Fischerei.
Aquakultur
In Aquarien wird Amphiprion polymnus regelmäßig gezüchtet, die Nachzucht gilt als etabliert.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase, IUCN Red List, Fishes of the World, GBIF

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 120 l

Temperatur

24 - 28 °C

pH-Wert

8 - 8.4

Karbonathärte

7 - 12 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Bodennah

Haltungsanspruch

Zur Haltung im Aquarium eignet sich Amphiprion polymnus sowohl für Einsteiger als auch erfahrene Aquarianer, sofern stabile Wasserwerte und eine passende Anemone bereitgestellt werden.

Gruppengröße

Eine Paar- oder kleine Gruppenhaltung mit einem dominanten Weibchen und mehreren Männchen ist artgerecht.

Vergesellschaftung

Vergesellschaftungen mit ruhigen Meeresfischen sind möglich, falls ausreichend Platz und Rückzugsorte geboten werden.

Pflanzen

Im Meerwasser sind keine höheren Pflanzen zu erwarten, Seegras wird meist toleriert.

Strömung & Sauerstoff

Eine moderate Strömung entspricht dem natürlichen Lebensraum an Anemonenriffen.

Futterannahme

Im Aquarium werden Artemia, Mysis, feines Flockenfutter und Frostfutter bereitwillig angenommen.

Nachzucht

Für die Nachzucht sollten stabile, tropisch warme Wasserwerte und eine gesunde Seeanemone vorhanden sein.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Hell