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Rotflossen-Tropheus

Tropheus moorii

Rotflossen-Tropheus (Tropheus moorii), gehört zur Familie Cichlidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Pflanzenfresser.

12 cm, max 15 cmbis 10 Jahre1-15 m TiefePflanzenfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Die Art besitzt einen seitlich abgeflachten Körperbau mit markantem, kurzen Kopf. Die Gestalt wirkt kompakt und kräftig.
  • Maulstellung: Beim Rotflossen-Tropheus ist das Maul endständig und leicht unterständig, was das Abweiden von Algen an Felsen erleichtert.
  • Die Grundfärbung variiert je nach Population von olivgrün über gelblich bis braun, oft mit rötlichen oder orangefarbenen Flossensäumen. Juvenile Tiere sind meist blasser.
  • Dieser Cichlide verfügt über ein kräftiges Kiefergebiss mit zahlreichen kleinen Zähnen, die ideal zum Abweiden von Aufwuchs geeignet sind.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Rotflossen-Tropheus sind Männchen häufig kräftiger gefärbt und an der Afterflosse etwas spitzer ausgebildet, Unterschiede bleiben aber insgesamt subtil.

Lebensraum

Typisch für Tropheus moorii sind steinige, ufernahe Bereiche im Tanganjikasee, wo zahlreiche Felsen und große Algenrasen vorkommen.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: See, Küstengewässer, Felsriff

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Fels / Stein, Pflanzenbestand

Temperatur: 23 - 28 Grad C

pH-Wert: 7.8 - 9.2

Der Rotflossen-Tropheus ist endemisch im Tanganjikasee in Ostafrika verbreitet. Verschiedene Lokalformen kommen an unterschiedlichen Küstenabschnitten vor.

Ernährung

Ernährungsweise: Pflanzenfresser

Nahrungsschwerpunkte: Algenfresser

Der Rotflossen-Tropheus ernährt sich überwiegend von Algen, die er von Steinen abweidet. Auch mikroskopisch kleine Wirbellose werden im Aufwuchs aufgenommen.

Beute: Aufwuchsalgen, Kieselalgen, Mikroorganismen im Aufwuchs.

Aufwuchsalgen
Kieselalgen
Mikroorganismen im Aufwuchs.

Verbreitung

Region: Afrika südlich der Sahara

Länder: Burundi, Demokratische Republik Kongo, Tansania, Sambia

Der Rotflossen-Tropheus ist endemisch im Tanganjikasee in Ostafrika verbreitet. Verschiedene Lokalformen kommen an unterschiedlichen Küstenabschnitten vor.

Besonderheiten

  • Die Art ist überwiegend tagaktiv und nutzt das Sonnenlicht für die Nahrungssuche an den Steinen.
  • Rotflossen-Tropheus leben in kleinen bis mittleren Gruppen, zeigen eine ausgeprägte Rangordnung und können territorial sein, besonders in der Paarungszeit.
  • Die Art ist standorttreu und zeigt kein Wanderverhalten.
  • Die Fortpflanzung erfolgt als ovipare Maulbrutpflege, wobei das Weibchen die Eier nach dem Ablaichen aufnimmt.
  • Für Pfleger und Halter bestehen keinerlei besondere Risiken.
TagaktivAlgenfresserRotflossen-Tropheus sind sehr beliebt in der Aqua...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Cichliformes
Familie
Cichlidae
Gattung
Tropheus
Art
moorii
Erstbeschreiber
Boulenger, 1898
Synonyme
Tropheus moorei

Morphologie

Körperform
Die Art besitzt einen seitlich abgeflachten Körperbau mit markantem, kurzen Kopf. Die Gestalt wirkt kompakt und kräftig.
Maulstellung
Beim Rotflossen-Tropheus ist das Maul endständig und leicht unterständig, was das Abweiden von Algen an Felsen erleichtert.
Rückenflosse Hartstrahlen
15 - 18
Rückenflosse Weichstrahlen
8 - 10
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 4
Afterflosse Weichstrahlen
6 - 7
Wirbel
27 - 29
Seitenlinie
30 - 34
Geschlechtsunterschiede
Beim Rotflossen-Tropheus sind Männchen häufig kräftiger gefärbt und an der Afterflosse etwas spitzer ausgebildet, Unterschiede bleiben aber insgesamt subtil.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzung erfolgt als ovipare Maulbrutpflege, wobei das Weibchen die Eier nach dem Ablaichen aufnimmt.
Laichtyp
Maulbrüter
Brutpflege
Bei dieser Art übernimmt das Weibchen die Maulbrutpflege und schützt die Jungfische bis zum Erreichen einer gewissen Größe.
Inkubation
21 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist überwiegend tagaktiv und nutzt das Sonnenlicht für die Nahrungssuche an den Steinen.
Sozialverhalten
Rotflossen-Tropheus leben in kleinen bis mittleren Gruppen, zeigen eine ausgeprägte Rangordnung und können territorial sein, besonders in der Paarungszeit.
Wanderung
Die Art ist standorttreu und zeigt kein Wanderverhalten.
Endemisch
Ja
Biogeographie
Afrotropis

Nutzung

Fischerei
Kommerzielle Fischerei spielt für diese Art kaum eine Rolle.
Aquakultur
Rotflossen-Tropheus werden regelmäßig im Aquarium nachgezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
44
Quellen
FishBase; IUCN Red List; Boulenger 1898; Cichlid Room Companion

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 250 l

Temperatur

23 - 28 °C

pH-Wert

7.8 - 9.2

Karbonathärte

6 - 12 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Bodennah

Haltungsanspruch

Die Haltung gilt als moderat anspruchsvoll: Sehr sauberes Wasser, robuste Filterung und ausreichend Platz sind erforderlich, um Revierverhalten zu mildern.

Gruppengröße

Gruppen ab 6-10 Tieren verhindern starke Einzelaggressionen und ermöglichen natürliches Verhalten.

Vergesellschaftung

Mit anderen Tanganjikasee-Cichliden in ähnlicher Größe und mit ähnlichem Temperament ist die Vergesellschaftung möglich, sofern ausreichend Verstecke vorhanden sind.

Pflanzen

Robuste Pflanzen wie Anubias werden meist in Ruhe gelassen. Feinfiedrige Arten werden oft abgeweidet.

Strömung & Sauerstoff

Eine deutliche Wasserbewegung und ständiges Umwälzen begünstigen das Wohlbefinden.

Futterannahme

Im Aquarium nimmt Tropheus moorii spezielles Flockenfutter, Spirulina, Algenblätter und gelegentlich Frostfutter an. Eiweißreiche Futtersorten sollten gemieden werden.

überwinterung

Freilandhaltung ist in Mitteleuropa nicht möglich, da der Rotflossen-Tropheus auf konstant hohe Temperaturen angewiesen ist.

Nachzucht

Zur Nachzucht sind gruppentypische Sozialstrukturen, hohe Wasserhygiene und abwechslungsreiche Fütterung unerlässlich.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Hell