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KI-generiert

Rotflossen-Torpedobarsch

Erythrinus erythrinus

Rotflossen-Torpedobarsch (Erythrinus erythrinus), gehört zur Familie Erythrinidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

20 cm, max 30 cmmax 1 kgbis 10 Jahre0.2-3 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Beim Rotflossen-Torpedobarsch ist der Körper langgestreckt, leicht zylindrisch und massiv gebaut – perfekt für das Lauern am Gewässergrund.
  • Maulstellung: Der Rotflossen-Torpedobarsch besitzt ein endständiges, großes Maul, das dem Fisch das effiziente Greifen von Beute direkt vor sich ermöglicht.
  • Die Art zeichnet sich durch eine olivbraune bis graue Grundfärbung mit dunkler Marmorierung am Körper aus. Flossen, insbesondere After- und Schwanzflosse, weisen ein auffallendes Rot auf.
  • Typisch für Erythrinus erythrinus ist das breite Maul und die robuste, torpedoförmige Gestalt. Die kräftige Muskulatur erlaubt überraschend schnelle Vorstöße aus dem Stand.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Rotflossen-Torpedobarsch sind Männchen oft kräftiger gefärbt und können verlängerte Flossenstrahlen aufweisen.

Lebensraum

Erythrinus erythrinus lebt bevorzugt in langsam fließenden Flüssen, Altwassern, Überschwemmungsgebieten und Seen mit dichter Vegetation und weichem Grund.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Überschwemmungsgebiet, Sumpf

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 22 - 28 Grad C

pH-Wert: 5.5 - 7.5

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Erythrinus erythrinus erstreckt sich über das Amazonas- und Orinoko-Becken, den Paraná und zahlreiche Stromsysteme in Südamerika. Die Art besiedelt sowohl Hauptströme als auch Altwasser und Überschwemmungsgebiete.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser

Erythrinus erythrinus ernährt sich räuberisch von kleinen Fischen, Krebstieren und Wasserinsekten. Gelegentlich werden auch Amphibien erbeutet.

Beute: Bevorzugt werden Fische, Garnelen, Insektenlarven und gelegentlich Frösche gefressen.

Bevorzugt werden Fische
Garnelen
Insektenlarven und gelegentlich Frösche gefressen.

Verbreitung

Region: Südamerika

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Erythrinus erythrinus erstreckt sich über das Amazonas- und Orinoko-Becken, den Paraná und zahlreiche Stromsysteme in Südamerika. Die Art besiedelt sowohl Hauptströme als auch Altwasser und Überschwemmungsgebiete.

Besonderheiten

  • Der Rotflossen-Torpedobarsch ist dämmerungs- und nachtaktiv, zeigt aber auch Aktivität bei trübem Licht während des Tages.
  • Diese Art ist als Einzelgänger bekannt und kann gegenüber Artgenossen ausgesprochen territorial und aggressiv werden.
  • Er zeigt standorttreues Verhalten und unternimmt keine ausgeprägten Wanderungen.
  • Zur Fortpflanzung zieht sich die Art in geschützte, dichte Pflanzenbestände zurück, wo sie Eier freilegt.
  • Schwache Schuppen und scharfe Zähne können bei unsachgemäßem Umgang zu Kratzern führen.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivFischfresser, Insektenfresser, KrebstierfresserDiese Art wird gelegentlich als Speisefisch genut...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Characiformes
Unterordnung
Erythrinoidei
Familie
Erythrinidae
Gattung
Erythrinus
Art
erythrinus
Erstbeschreiber
Bloch & Schneider, 1801
Synonyme
Red Wolf Fish, Tiger Fish

Morphologie

Körperform
Beim Rotflossen-Torpedobarsch ist der Körper langgestreckt, leicht zylindrisch und massiv gebaut – perfekt für das Lauern am Gewässergrund.
Maulstellung
Der Rotflossen-Torpedobarsch besitzt ein endständiges, großes Maul, das dem Fisch das effiziente Greifen von Beute direkt vor sich ermöglicht.
Rückenflosse Hartstrahlen
1 - 1
Rückenflosse Weichstrahlen
11 - 13
Afterflosse Hartstrahlen
2 - 2
Afterflosse Weichstrahlen
8 - 10
Wirbel
40 - 42
Seitenlinie
36 - 39
Geschlechtsunterschiede
Beim Rotflossen-Torpedobarsch sind Männchen oft kräftiger gefärbt und können verlängerte Flossenstrahlen aufweisen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Zur Fortpflanzung zieht sich die Art in geschützte, dichte Pflanzenbestände zurück, wo sie Eier freilegt.
Laichtyp
Substratlaicher zwischen Pflanzen und Wurzeln
Brutpflege
Der Rotflossen-Torpedobarsch betreibt keine Brutpflege – die Eier werden nach dem Ablaichen sich selbst überlassen.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
Der Rotflossen-Torpedobarsch ist dämmerungs- und nachtaktiv, zeigt aber auch Aktivität bei trübem Licht während des Tages.
Sozialverhalten
Diese Art ist als Einzelgänger bekannt und kann gegenüber Artgenossen ausgesprochen territorial und aggressiv werden.
Wanderung
Er zeigt standorttreues Verhalten und unternimmt keine ausgeprägten Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Neotropis

Nutzung

Fischerei
Regional wird die Art lokal gefangen, zur industriellen Nutzung spielt sie jedoch nur eine geringe Rolle.
Aquakultur
In der professionellen Aquakultur spielt Erythrinus erythrinus kaum eine Rolle.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
54
Quellen
FishBase, IUCN, SeriouslyFish, Eigenmann J., Aquarienliteratur

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Sommer, Herbst

Angelzeit

Abenddämmerung, Nacht

Schwierigkeit

Mittel

Regelhinweis

In Südamerika gelten lokal unterschiedliche Schonzeiten – stets aktuelle Bestimmungen beachten.

Angelmethoden

Diese Art wird meist mit Naturködern und leichten Spinnruten gefangen, übliche Methoden sind Grundangeln und Ansitz mit kleinen Fischen als Köder.

  • Grundangeln
Empfohlene Köder

Kleine Fische und Garnelen eignen sich am besten als Naturköder, gelegentlich werden auch Würmer akzeptiert.

  • Köderfische
  • Würmer
  • Insekten
Fangplätze

Vorzugsweise in Randbereichen von tieferen Tümpeln, Altarmen und zwischen untergetauchten Bäumen.

Ausrüstung

Robuste Ruten mit sicherem Hakensitz sind empfehlenswert, da der Rotflossen-Torpedobarsch kräftige Fluchten zeigt.

Wetter & Mond

An bewölkten Tagen und nach Regenfällen sind die Chancen deutlich besser.

Winterverhalten

Im Winter ruht der Rotflossen-Torpedobarsch weitgehend und frisst wenig.

Bissanzeige

Bisse erfolgen oft energisch und der Köder wird vollständig genommen.

Drillverhalten

Beim Drill kämpft die Art kraftvoll mit heftigen Fluchten in Bodennähe.

Landung & Abhaken

Zum Landen empfiehlt sich ein Kescher, da der Fisch zappelig ist und die Zähne bei unachtsamem Handling verletzen können.

Typischer Beifang

In den gleichen Habitaten werden gelegentlich andere Raubfische wie Auchenipteriden oder kleinere Cichliden gefangen.

Schnell erkennen

Lange, marmorierte Gestalt mit rot gefärbten Flossen und großem Maul.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

60 °C

Energie

120 kcal / 100 g

Eiweiß

20 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfett

Grätenstruktur

Gering

Wenig Gräten, Filets relativ leicht zu verarbeiten.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch des Rotflossen-Torpedobarschs ist aromatisch und fest, mit mildem Geschmack. Grätenarme Filets eignen sich gut für diverse Gerichte.

  • Mild
Fleischstruktur

Das Fleisch ist kompakt und relativ fest.

  • Fest
Verwertbare Teile

Filet, ganze Fische für Eintöpfe

Hautzubereitung

Die Haut kann leicht abgezogen werden, sie ist nicht für alle Zubereitungen geeignet.

Zubereitungsarten

Am besten eignen sich Braten, Grillen oder Pochieren, aber auch für kräftige Fischeintöpfe ist das Fleisch sehr beliebt.

  • Braten
  • Grillen
  • Pochieren
Garzeit

Die Garzeit beträgt je nach Zubereitungsart meist 10 bis 15 Minuten.

Kräuter & Gewürze

Koriander, Limette, Pfeffer und Knoblauch unterstreichen den Geschmack.

Beilagen

Reisgerichte, gebackenes Gemüse oder würzige Kartoffeln sind ideale Beilagen.

Getränke

Trockene Weißweine oder leichte Biere passen hervorragend.

Vorbereitung

Vor dem Garen die Filets auf Gräten prüfen und die Haut entfernen; für Eintöpfe kann die Haut verbleiben.

Warnhinweise

Keine toxikologischen Risiken bekannt, sorgfältige Durchgarung wird empfohlen.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 400 l

Temperatur

22 - 28 °C

pH-Wert

5.5 - 7.5

Karbonathärte

1 - 8 dKH

Schwimmzone

Bodennah, Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Für erfahrene Aquarianer geeignet, da der Rotflossen-Torpedobarsch besonderes Augenmerk auf Wasserqualität und Einzelhaltung erfordert.

Gruppengröße

Eine Einzelhaltung ist empfehlenswert, da dieser Fisch andere Tiere oft angreift.

Vergesellschaftung

Eine Vergesellschaftung ist nur mit deutlich größeren, robusten Fischen möglich, kleinere Mitbewohner werden als Beute betrachtet.

Pflanzen

Pflanzen werden meist nicht gefressen, sie dienen als Versteck für den Rotflossen-Torpedobarsch.

Strömung & Sauerstoff

Starke Strömung ist nicht notwendig, schwache bis moderate Strömung wird akzeptiert.

Futterannahme

Lebend- oder Frostfutter wird in Gefangenschaft gerne angenommen, Trockenfutter selten.

überwinterung

Für die Überwinterung im Gartenteich ist Erythrinus erythrinus nicht geeignet, da er tropische Temperaturen benötigt.

Nachzucht

Nachzuchten sind selten und erfordern getrennte Paare, weiches Wasser sowie behutsame Aufzucht der Eier.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Gedämpft