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KI-generiert

Rotflossen-Schleimfisch

Parablennius tentacularis

Rotflossen-Schleimfisch (Parablennius tentacularis), gehört zur Familie Blenniidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

10 cm, max 15 cm0-15 m TiefeAllesfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Die Art besitzt einen langgestreckten, seitlich leicht abgeflachten Körper mit relativ großem Kopf. Die typischen Barteln über den Augen fallen sofort ins Auge.
  • Maulstellung: Beim Rotflossen-Schleimfisch liegt das Maul terminal und hilft dieser Art, Beutetiere gezielt von Stein- und Felsoberflächen zu lösen.
  • Die Grundfärbung reicht von beige bis bräunlich und ist oft mit feinen dunklen Sprenkeln oder kleinen Flecken verziert. Rücken- und Schwanzflosse sind meist rötlich angehaucht, was den deutschen Namen erklärt. Über den Augen befinden sich auffällige Tentakel.
  • Charakteristisch für diese Art sind deutliche, verzweigte Tentakel über den Augen. Ihr Kopf ist massig mit typischer Blenniiden-Maulpartie.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Rotflossen-Schleimfisch haben Männchen kräftigere Farben und während der Laichzeit oft eine stärker ausgeprägte Kopfform als Weibchen.

Lebensraum

Rotflossen-Schleimfische leben bevorzugt in Küstenregionen mit felsigem oder steinigem Grund, häufig in Buchten, Lagunen und Seegraswiesen bis etwa 15 m Tiefe.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: See, Lagune, Küstengewässer, Felsriff, Seegraswiese, Bodenlebend

Klimazone: Gemäßigt, Subtropisch

Bodengrund: Fels / Stein, Pflanzenbestand

Temperatur: 12 - 28 Grad C

pH-Wert: 7.5 - 8.4

Parablennius tentacularis ist vom westlichen Mittelmeer über das Schwarze Meer bis zur nordwestafrikanischen Küste im östlichen Atlantik verbreitet.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Bodentierfresser, Nahrungs-Generalist, Krebstierfresser, Weichtierfresser, Algenfresser, Detritusfresser

Die Ernährung besteht aus kleinen Krebstieren, Würmern, Insektenlarven, aber auch aus Algen und Detritus, was typisch für viele Blennien ist.

Beute: Kleinkrebse, Borstenwürmer, kleine Muscheln, Algenreste

Kleinkrebse
Borstenwürmer
kleine Muscheln

Verbreitung

Region: Mittelmeer, Atlantik, Europa, Westasien, Nordafrika

Länder: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Zypern, Algerien, Ägypten, Spanien, Frankreich, Griechenland, Kroatien, Israel, Italien, Libanon, Libyen, Marokko, Montenegro, Malta, Palästinensische Gebiete, Slowenien, Syrien, Tunesien, Türkei

Parablennius tentacularis ist vom westlichen Mittelmeer über das Schwarze Meer bis zur nordwestafrikanischen Küste im östlichen Atlantik verbreitet.

Besonderheiten

  • Typischerweise ist dieser Fisch tagaktiv und lässt sich gut bei der Nahrungssuche oder beim Revierverhalten beobachten.
  • Rotflossen-Schleimfische sind außerhalb der Laichzeit eher einzelgängerisch und zeigen ausgeprägtes Territorialverhalten.
  • Die Art ist standorttreu und wandert nur wenig.
  • Gelegt werden klebrige Eier, die an Felsspalten oder in Hohlräumen haften.
  • Von dieser Art gehen keine Risiken für Menschen aus.
TagaktivInsektenfresser, Bodentierfresser, Nahrungs-Gener...Für die Aquaristik und wissenschaftliche Forschu...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Percomorpha
Ordnung
Blenniiformes
Familie
Blenniidae
Gattung
Parablennius
Art
tentacularis
Erstbeschreiber
(Brünnich, 1768)
Synonyme
Blennius tentacularis

Morphologie

Körperform
Die Art besitzt einen langgestreckten, seitlich leicht abgeflachten Körper mit relativ großem Kopf. Die typischen Barteln über den Augen fallen sofort ins Auge.
Maulstellung
Beim Rotflossen-Schleimfisch liegt das Maul terminal und hilft dieser Art, Beutetiere gezielt von Stein- und Felsoberflächen zu lösen.
Rückenflosse Hartstrahlen
13 - 14
Rückenflosse Weichstrahlen
15 - 17
Afterflosse Hartstrahlen
2 - 2
Afterflosse Weichstrahlen
15 - 17
Geschlechtsunterschiede
Beim Rotflossen-Schleimfisch haben Männchen kräftigere Farben und während der Laichzeit oft eine stärker ausgeprägte Kopfform als Weibchen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Gelegt werden klebrige Eier, die an Felsspalten oder in Hohlräumen haften.
Laichtyp
Substratlaicher, Höhlenlaicher
Brutpflege
Das Männchen bewacht die abgelegten Eier bis zum Schlupf intensiv.
Inkubation
7 Tage

Verhalten

Aktivität
Typischerweise ist dieser Fisch tagaktiv und lässt sich gut bei der Nahrungssuche oder beim Revierverhalten beobachten.
Sozialverhalten
Rotflossen-Schleimfische sind außerhalb der Laichzeit eher einzelgängerisch und zeigen ausgeprägtes Territorialverhalten.
Wanderung
Die Art ist standorttreu und wandert nur wenig.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
In der Fischerei spielt diese Art praktisch keine Rolle.
Aquakultur
Keine Bedeutung für die Aquakultur.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
46
Quellen
FishBase, IUCN, GBIF, BLENNIIDAE-Expertenliteratur

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 200 l

Temperatur

12 - 28 °C

pH-Wert

7.5 - 8.4

Karbonathärte

8 - 16 dKH

Schwimmzone

Bodennah, Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Die Haltung gelingt erfahrenen Meerwasseraquarianern, wenn strukturreiche Becken und geeignete Wasserwerte bereitgestellt werden.

Gruppengröße

Einzeln oder paarweise, da Männchen Reviere verteidigen.

Vergesellschaftung

Mit friedlichen, ähnlich großen Arten aus dem Mittelmeer problemlos möglich.

Pflanzen

Mit Seegras, Algen und Muscheln im Aquarium gut verträglich.

Strömung & Sauerstoff

Bevorzugt leichte Strömung, aber keine reißenden Strömungen.

Futterannahme

In Gefangenschaft werden Frost- und Lebendfutter, später auch hochwertige Granulate oft akzeptiert.

Nachzucht

Zur Nachzucht sind ruhige Reviere mit Höhlenangebot, stabilen Wasserwerten und eine bewachte Eiablage notwendig.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Hell