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Röstlingsbarsch

Leiopotherapon unicolor

Röstlingsbarsch (Leiopotherapon unicolor), gehört zur Familie Terapontidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

20 cm, max 40 cmmax 1 kgbis 15 Jahre0.1-10 m TiefeAllesfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Der Körper wirkt leicht zusammengedrückt und ist mäßig hoch gebaut, was für einen robusten und anpassungsfähigen Schwimmer sorgt.
  • Maulstellung: Beim Röstlingsbarsch ist das Maul endständig, womit er Nahrung in unterschiedlichen Wasserschichten effizient aufnehmen kann.
  • Die Grundfärbung variiert von silber über gräulich bis oliv mit metallisch glänzenden Flecken und dunkleren Rückenbereichen.
  • Charakteristisch für diese Art ist die umfassende Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Salzgehalte und die Fähigkeit zur Atmung an der Wasseroberfläche bei Sauerstoffmangel.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Röstlingsbarsch gibt es keinen signifikanten Geschlechtsdimorphismus; beide Geschlechter sehen sehr ähnlich aus.

Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst Flüsse, Seen und temporäre Billabongs im australischen Binnenland sowie küstennahe Süßwassergebiete.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, See, Stausee, Sumpf, Küstengewässer

Klimazone: Tropisch, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 16 - 35 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 8.5

Leiopotherapon unicolor ist in weiten Teilen Australiens beheimatet und kommt vom tropischen Norden bis in die subtropischen Zonen Süd- und Westaustraliens vor.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Fischfresser, Detritusfresser, Nahrungs-Generalist, Krebstierfresser

Der Röstlingsbarsch nimmt Insektenlarven, kleine Fische, Detritus, Pflanzenbestandteile und Krebstiere als Nahrung auf.

Beute: Zu den bevorzugten Beutetieren gehören Wasserkäfer, Larven, kleine Garnelen und gelegentlich Jungfische.

Zu den bevorzugten Beutetieren gehören Wasserkäfer
Larven
kleine Garnelen und gelegentlich Jungfische.

Verbreitung

Region: Australien, Ozeanien

Länder: Australien

Leiopotherapon unicolor ist in weiten Teilen Australiens beheimatet und kommt vom tropischen Norden bis in die subtropischen Zonen Süd- und Westaustraliens vor.

Besonderheiten

  • Überwiegend tagaktiv, kann jedoch auch in den frühen Abendstunden auf Nahrungssuche gehen.
  • Jungtiere und Halbwüchsige treten oft in kleinen Gruppen auf, während ältere Individuen eher eine einzelgängerische Lebensweise bevorzugen.
  • Zur Laichzeit werden wandernde Bewegungen in angrenzende Flussbereiche beobachtet.
  • Das Weibchen legt klebrige Eier, die nach dem Ablaichen an Wasserpflanzen oder Substrat haften.
  • Es bestehen keine spezifischen Risiken bei Nutzung oder Haltung dieser Fischart für Menschen.
TagaktivInsektenfresser, Fischfresser, Detritusfresser, N...Die Art spielt eine Rolle als lokaler Speise- und...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Perciformes
Familie
Terapontidae
Gattung
Leiopotherapon
Art
unicolor
Erstbeschreiber
Günther, 1859
Synonyme
Therapon unicolor

Morphologie

Körperform
Der Körper wirkt leicht zusammengedrückt und ist mäßig hoch gebaut, was für einen robusten und anpassungsfähigen Schwimmer sorgt.
Maulstellung
Beim Röstlingsbarsch ist das Maul endständig, womit er Nahrung in unterschiedlichen Wasserschichten effizient aufnehmen kann.
Rückenflosse Hartstrahlen
12 - 13
Rückenflosse Weichstrahlen
10 - 14
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
7 - 9
Wirbel
24 - 26
Seitenlinie
60 - 80
Geschlechtsunterschiede
Beim Röstlingsbarsch gibt es keinen signifikanten Geschlechtsdimorphismus; beide Geschlechter sehen sehr ähnlich aus.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Das Weibchen legt klebrige Eier, die nach dem Ablaichen an Wasserpflanzen oder Substrat haften.
Laichtyp
Substratlaicher, der auf festen Oberflächen ablaicht.
Brutpflege
Ein elterliches Brutverhalten ist nicht ausgeprägt; die Eier werden nach dem Laichen nicht mehr bewacht.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
Überwiegend tagaktiv, kann jedoch auch in den frühen Abendstunden auf Nahrungssuche gehen.
Sozialverhalten
Jungtiere und Halbwüchsige treten oft in kleinen Gruppen auf, während ältere Individuen eher eine einzelgängerische Lebensweise bevorzugen.
Wanderung
Zur Laichzeit werden wandernde Bewegungen in angrenzende Flussbereiche beobachtet.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Australis

Nutzung

Fischerei
Bedeutung vor allem im lokalen und Freizeitbereich, wirtschaftlich von untergeordneter Bedeutung.
Aquakultur
Wird regional in kleinen Aquakulturen gehalten, jedoch ohne industrielle Größenordnung.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase, IUCN Red List, Allen GR (1989): Freshwater Fishes of Australia

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer

Angelzeit

Vormittag, Nachmittag

Schwierigkeit

Einfach

Regelhinweis

Vor Ort können Mindestmaße oder Schonzeiten bestehen, bitte regional informieren.

Angelmethoden

Am besten eignen sich leichte Angelruten für das Angeln mit natürlichen Ködern im Fluss oder Stausee.

Empfohlene Köder

Würmer, kleine Fische oder Insektenlarven sind besonders fängig.

  • Würmer
  • Insekten
  • Köderfische
Fangplätze

Gute Fänge werden oft an strömungsberuhigten Flussabschnitten und in Ausläufern von Billabongs gemacht.

Ausrüstung

Leichte bis mittelschwere Ruten mit kleiner Pose oder Grundmontage sind ideal.

Wetter & Mond

Bei stabilem, warmem Wetter und nach Regenschauern ist die Beißlaune besonders hoch.

Winterverhalten

Die Art zieht sich bei sinkenden Wassertemperaturen in tiefere, wärmere Zonen zurück und beißt dann seltener.

Bissanzeige

Bisse machen sich oft als kräftige, teils ruckartige Bewegungen an der Rutenspitze bemerkbar.

Drillverhalten

Im Drill zeigt sich der Fisch kämpferisch, aber nicht ausdauernd, mit kurzen Fluchten.

Landung & Abhaken

Ein feuchtes Tuch und ein kescherartiger Unterfangkescher reduzieren Stress beim Landen.

Typischer Beifang

Gelegentlich werden auch andere Süßwasserarten wie Barsch oder kleinere Krebsarten gefangen.

Schnell erkennen

Gegliederte Rückenflosse, gesprenkelte Körperzeichnung und kompakter, hochrückiger Bau.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

62 °C

Energie

98 kcal / 100 g

Eiweiß

20 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Gering

Die Grätenstruktur ist einfach, das Filetieren gelingt problemlos.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Das weiße Fleisch des Röstlingsbarschs ist mild und angenehm im Geschmack.

  • Mild
Fleischstruktur

Das Filet weist eine feste, aber zarte Struktur auf.

  • Fest
Verwertbare Teile

Filet und Schwanzstücke eignen sich hervorragend für die Küche.

Hautzubereitung

Die Haut kann mitgegart oder vor dem Verzehr abgezogen werden.

Zubereitungsarten

Braten, Backen und Grillen sind gängige Zubereitungen, auch für leichte australische Fischgerichte.

  • Braten
  • Grillen
  • Backen
Garzeit

Die Garzeit ist gering, meist reichen wenige Minuten in der Pfanne oder auf dem Grill.

Kräuter & Gewürze

Kräuter wie Koriander, Petersilie, Zitronengras und milde Currys passen hervorragend.

Beilagen

Gemüse, Reis oder leichte Salate unterstreichen das Aroma gut.

Getränke

Trockene Weißweine oder leichte australische Biere sind ideale Begleiter.

Vorbereitung

Das Filetieren gestaltet sich einfach und die Haut kann belassen oder entfernt werden.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 350 l

Mindestteich

ab 2000 l

Temperatur

16 - 35 °C

pH-Wert

6.5 - 8.5

Karbonathärte

2 - 20 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Bodennah

Haltungsanspruch

Im Aquarium zeigt sich der Röstlingsbarsch tolerant gegenüber Schwankungen in Wasserwerten, benötigt aber ausreichend Platz.

Gruppengröße

Jungtiere können in Gruppen gehalten werden, erwachsene Exemplare eher einzeln oder paarweise.

Vergesellschaftung

Am besten werden sie mit anderen robusten und ähnlich großen Süßwasserfischen vergesellschaftet.

Pflanzen

Eine Bepflanzung ist möglich, robuste Pflanzenarten werden in der Regel nicht beschädigt.

Strömung & Sauerstoff

Eine moderate Wasserbewegung wird bevorzugt, da der natürliche Lebensraum wechselnde Strömungen bietet.

Futterannahme

Im Aquarium nimmt die Art problemlos Futterfisch, Flocken- und Frostfutter an.

überwinterung

Überwinterung draußen gelingt nur in Regionen ohne Frost, da die Art wärmeres Wasser bevorzugt.

Nachzucht

Für die erfolgreiche Nachzucht wird eine Erhöhung der Temperatur auf 28°C sowie ein vegetationsreicher Bereich empfohlen.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Anpassungsfähig