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KI-generiert

Riesen-Schlangenkopffisch

Channa micropeltes

Riesen-Schlangenkopffisch (Channa micropeltes), gehört zur Familie Channidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

80 cm, max 130 cmmax 20 kgbis 15 Jahre0.3-10 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Der Riesen-Schlangenkopffisch besitzt einen langgestreckten, kräftigen Körper, der an einen Aal erinnert und ihm eine hohe Wendigkeit in dicht bewachsenen Gewässern ermöglicht.
  • Maulstellung: Beim Riesen-Schlangenkopffisch befindet sich das Maul endständig und ist stark bezahnt, was das Greifen und Verschlingen großer Beute begünstigt.
  • Junge Tiere zeigen auffällige rot-schwarze Streifen, ausgewachsene Exemplare besitzen eine dunkle Rückenfärbung mit silbrigen Flanken und ein helles Bauchgebiet.
  • Typisch für die Art ist das an ein Schlangenkopf erinnernde Maul mit kräftigen Zähnen sowie ein Hilfsatmungsorgan zur Luftatmung.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Riesen-Schlangenkopffisch sind äußere Geschlechtsunterschiede kaum ausgeprägt, wobei erwachsene Weibchen oft etwas fülliger wirken.

Lebensraum

Diese Art bewohnt langsam fließende oder stehende Süßgewässer wie Flüsse, Seen oder Sumpflandschaften mit dichter Vegetation in Südostasien.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Teich, Überschwemmungsgebiet, Sumpf

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 22 - 30 Grad C

pH-Wert: 6 - 8

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Channa micropeltes erstreckt sich von Thailand, Malaysia und Indonesien bis nach Sumatra und Borneo. Die Art findet sich in vielen großen Flusssystemen der Region.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser

Der Riesen-Schlangenkopffisch ernährt sich vorrangig von Fischen, ergänzt durch Krebstiere, Amphibien und auch größere Insekten.

Beute: Junge Exemplare fressen Insektenlarven und Garnelen, adulte Tiere schlagen häufig auf kleinere Fische.

Junge Exemplare fressen Insektenlarven und Garnelen
adulte Tiere schlagen häufig auf kleinere Fische.

Verbreitung

Region: Südostasien, Ostasien

Länder: Indonesien, Brunei, Malaysia, Thailand

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Channa micropeltes erstreckt sich von Thailand, Malaysia und Indonesien bis nach Sumatra und Borneo. Die Art findet sich in vielen großen Flusssystemen der Region.

Besonderheiten

  • Channa micropeltes ist bevorzugt in den frühen Morgen- und Abendstunden aktiv, ruht aber auch tagsüber gut versteckt.
  • Junge Riesen-Schlangenkopffische leben oftmals in Gruppen, während erwachsene Tiere territorial und einzelgängerisch sind.
  • Erwachsene Tiere sind wohnorttreu, Jungfische wandern gelegentlich den Wasserständen folgend.
  • Die Eier werden von den Eltern gemeinsam in einem flachen Nest, meist zwischen Pflanzen, bewacht.
  • Bisse können bei unvorsichtiger Handhabung schmerzhaft sein – beim Hantieren ist deshalb Vorsicht geboten.
Tagaktiv, DämmerungsaktivFischfresser, Insektenfresser, KrebstierfresserRiesen-Schlangenkopffische werden lokal als Speis...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Anabantaria
Ordnung
Anabantiformes
Unterordnung
Channoidei
Familie
Channidae
Gattung
Channa
Art
micropeltes
Erstbeschreiber
Cuvier, 1831
Synonyme
Ophiocephalus micropeltes, Channa melanoptera

Morphologie

Körperform
Der Riesen-Schlangenkopffisch besitzt einen langgestreckten, kräftigen Körper, der an einen Aal erinnert und ihm eine hohe Wendigkeit in dicht bewachsenen Gewässern ermöglicht.
Maulstellung
Beim Riesen-Schlangenkopffisch befindet sich das Maul endständig und ist stark bezahnt, was das Greifen und Verschlingen großer Beute begünstigt.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
45 - 55
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
28 - 32
Wirbel
52 - 55
Seitenlinie
78 - 86
Geschlechtsunterschiede
Beim Riesen-Schlangenkopffisch sind äußere Geschlechtsunterschiede kaum ausgeprägt, wobei erwachsene Weibchen oft etwas fülliger wirken.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Eier werden von den Eltern gemeinsam in einem flachen Nest, meist zwischen Pflanzen, bewacht.
Laichtyp
Substratlaicher mit Nestpflege
Brutpflege
Der Riesen-Schlangenkopffisch betreibt intensive Brutpflege, oft bewachen beide Eltern die Gelege und die geschlüpften Larven.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
Channa micropeltes ist bevorzugt in den frühen Morgen- und Abendstunden aktiv, ruht aber auch tagsüber gut versteckt.
Sozialverhalten
Junge Riesen-Schlangenkopffische leben oftmals in Gruppen, während erwachsene Tiere territorial und einzelgängerisch sind.
Wanderung
Erwachsene Tiere sind wohnorttreu, Jungfische wandern gelegentlich den Wasserständen folgend.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region

Nutzung

Fischerei
In Teilen Südostasiens ist die Art ein geschätzter Speisefisch und wird gefangen oder gezüchtet.
Aquakultur
Die Aquakultur von Channa micropeltes wird regional betrieben, vor allem in Thailand und Indonesien.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase, IUCN Red List, Kottelat M. (2001), Raffles Bulletin of Zoology

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Ganzjährig

Angelzeit

Morgendämmerung, Abenddämmerung, Nacht

Schwierigkeit

Schwer

Regelhinweis

Invasive Potenziale: Einsetzen außerhalb des natürlichen Verbreitungsgebietes ist vielerorts verboten.

Angelmethoden

Lokale Fischer nutzen Handangeln, Netze und Reusen, häufig mit lebenden oder toten Fischködern.

Empfohlene Köder

Lebende Fische gehören zu den effektivsten Ködern. Auch Fischstücke werden angenommen.

  • Köderfische
  • Fischfetzen
  • Würmer
Fangplätze

Ruhige, dichte Uferzonen mit ausreichender Tiefe und vielen Unterständen bieten beste Fangchancen.

Ausrüstung

Sehr kräftiges Gerät wird für die Angelei empfohlen, Haken und Vorfächer müssen robust sein.

Wetter & Mond

Nach Regenfällen gehen Riesen-Schlangenkopffische verstärkt auf Nahrungssuche und reagieren aktiver auf Beute.

Winterverhalten

Im natürlichen Verbreitungsgebiet ganzjährig fangbar; Aktivität ist temperaturabhängig.

Bissanzeige

Bisse erfolgen meist sehr entschlossen und kräftig.

Drillverhalten

Im Drill zeigen größere Exemplare einen kraftvollen Widerstand und können das Gerät stark belasten.

Landung & Abhaken

Kiemen- oder Schwanzgriff, möglichst schnell und sicher landen; Vorsicht beim Öffnen des Mauls.

Typischer Beifang

Andere große Raubfische sowie mittelgroße Cypriniden.

Schnell erkennen

Langer, massiver Körper mit schlangenartigem Kopf, Jugendstadium rot-schwarz quergebändert.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

62 °C

Energie

110 kcal / 100 g

Eiweiß

20 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfett

Grätenstruktur

Mittel

Der Anteil feiner Gräten ist mäßig, größere Filets lassen sich gut auslösen.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch gilt als saftig und aromatisch, besonders beliebt für Currys und Eintöpfe.

  • Aromatisch
Fleischstruktur

Das Muskelfleisch ist fest und bleibt auch nach dem Garen angenehm saftig.

  • Fest
Verwertbare Teile

Filets, Steaks, Kiemen und Innereien werden in Asien gelegentlich verwendet.

Hautzubereitung

Die Haut kann nach dem Abziehen für asiatische Suppen genutzt werden, ist aber recht dick.

Zubereitungsarten

Geeignet sind Braten, Grillen, Dämpfen oder Kochen in kräftigen Suppen.

  • Braten
  • Grillen
  • Dämpfen
  • Suppen / Fonds
Garzeit

Filets benötigen je nach Dicke 10-15 Minuten Garzeit.

Kräuter & Gewürze

Ingwer, Chili, Zitronengras, Koriander, Kurkuma, Knoblauch

Beilagen

Reis, Wokgemüse, frische Kräuter

Getränke

Trockene Weißweine oder asiatische Teesorten ergänzen Gerichte gut.

Vorbereitung

Vor dem Filetieren Haut abziehen; frisches Fleisch rasch verarbeiten.

Warnhinweise

Keine speziellen Toxizitäten bekannt. Organe und Blut sollten wie bei allen Fischen ausreichend erhitzt werden.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.