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KI-generiert

Pollack

Pollachius pollachius

Pollack (Pollachius pollachius), gehört zur Familie Gadidae, lebt in Süßwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

50 cm, max 130 cmmax 15 kgbis 15 Jahre0-200 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Die Gestalt ist stromlinienförmig und an eine schnelle Schwimmweise angepasst; der Körper ist im Querschnitt schlank und leicht seitlich abgeflacht.
  • Maulstellung: Das Maul ist endständig und leicht vorspringend, was dem Pollack erlaubt, schnelle Beutefische aktiv zu verfolgen und zu ergreifen.
  • Der Rücken zeigt eine olivgrün bis bräunliche Färbung, die Flanken sind silbrig und der Bauch heller; eine helle Seitenlinie ist häufig gut sichtbar.
  • Die Art besitzt eine markante Seitenlinie und einen schlanken Kopf mit leicht vorstehendem Unterkiefer, ohne auffällige Barteln oder Platten.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Pollack ist der Geschlechtsdimorphismus schwach ausgeprägt; Ziermerkmale unterscheiden Männchen und Weibchen kaum in der Feldbestimmung.

Lebensraum

Pollack lebt vorwiegend küstennah an felsigen Riffs, Kanten und in tiefen Buchten und geht zum Jagen ins pelagische Freiwasser; Jungfische nutzen flache Küstenzonen.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: See, Küstengewässer, Felsriff, Sandgrund, Küstennahes Freiwasser, Ozeanisches Freiwasser, Bodennah

Klimazone: Gemäßigt

Bodengrund: Sand, Kies, Fels / Stein, Kein Substratbezug

Temperatur: 4 - 18 Grad C

Pollack (Pollachius pollachius) ist im Nordostatlantik verbreitet, von Norwegen und der Nordsee bis zu den Küsten Westeuropas; in Küstengewässern der Nordsee tritt die Art regelmäßig auf.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Krebstierfresser, Bodentierfresser

Die Nahrung besteht überwiegend aus kleineren Fischen, zeitweise werden auch Krebstiere und bodenbewohnende Organismen gefressen; die Jagd erfolgt oft in Schwärmen oder an Kanten.

Beute: Bevorzugte Beute sind Sandaale, kleinere Grundfische und Garnelen; Jungfische ernähren sich stärker von kleinen Krebstieren und Fischlarven.

Bevorzugte Beute sind Sandaale
kleinere Grundfische und Garnelen
Jungfische ernähren sich stärker von kleinen Krebstieren und Fischlarven.

Verbreitung

Region: Nordsee, Atlantik, Europa

Länder: Deutschland, Vereinigtes Königreich, Norwegen, Niederlande, Frankreich, Irland, Spanien

Pollack (Pollachius pollachius) ist im Nordostatlantik verbreitet, von Norwegen und der Nordsee bis zu den Küsten Westeuropas; in Küstengewässern der Nordsee tritt die Art regelmäßig auf.

Besonderheiten

  • Pollack zeigt sowohl einzelgängerische als auch schwarmbildende Phasen: Beim Jagen können sich Gruppen bilden, während adulte Tiere teils territorial geringe Aktivitätsräume nutzen.
  • Jährliche, teils küstennah orientierte Wanderungen zu Laichplätzen und Nahrungsgründen sind dokumentiert; große Längen- oder Tiefenverschiebungen sind regional unterschiedlich.
  • Die Fortpflanzung erfolgt durch Freilaichen: Eier und Larven entwickeln sich im pelagischen Freiwasser ohne elterliche Pflege.
DämmerungsaktivFischfresser, Krebstierfresser, BodentierfresserPollack ist ein wirtschaftlich relevanter Speisef...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Teleostei
Ordnung
Gadiformes
Familie
Gadidae
Gattung
Pollachius
Art
pollachius
Erstbeschreiber
(Linnaeus, 1758)
Synonyme
Gadus pollachius Linnaeus, 1758, European pollack

Morphologie

Körperform
Die Gestalt ist stromlinienförmig und an eine schnelle Schwimmweise angepasst; der Körper ist im Querschnitt schlank und leicht seitlich abgeflacht.
Maulstellung
Das Maul ist endständig und leicht vorspringend, was dem Pollack erlaubt, schnelle Beutefische aktiv zu verfolgen und zu ergreifen.
Geschlechtsunterschiede
Beim Pollack ist der Geschlechtsdimorphismus schwach ausgeprägt; Ziermerkmale unterscheiden Männchen und Weibchen kaum in der Feldbestimmung.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzung erfolgt durch Freilaichen: Eier und Larven entwickeln sich im pelagischen Freiwasser ohne elterliche Pflege.
Laichtyp
Freilaicher mit pelagischen Eiern und larvaler Entwicklung im offenen Wasser.
Brutpflege
Zur Brutpflege kommt es nicht; Eier und Larven entwickeln sich frei im Wasser und werden nicht von den Eltern bewacht.

Verhalten

Sozialverhalten
Pollack zeigt sowohl einzelgängerische als auch schwarmbildende Phasen: Beim Jagen können sich Gruppen bilden, während adulte Tiere teils territorial geringe Aktivitätsräume nutzen.
Wanderung
Jährliche, teils küstennah orientierte Wanderungen zu Laichplätzen und Nahrungsgründen sind dokumentiert; große Längen- oder Tiefenverschiebungen sind regional unterschiedlich.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Die Art wird von Küstenfischereien mit Stellnetzen, Leinen und Schleppfang gefangen; Fangmengen schwanken regional, Pollack ist Teil des kommerziellen Bestandsmixes.
Aquakultur
Für die Aquakultur hat Pollack nur geringe Bedeutung; großindustrielle Zucht ist nicht etabliert.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase; IUCN Red List; FAO species fact sheets; regionale Fischereiberichte

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Herbst

Angelzeit

Morgendämmerung, Abenddämmerung, Nacht

Schwierigkeit

Mittel

Angelmethoden

Fangmethoden umfassen Schleppangeln, Grundangeln und Spinnfischen in küstennahen Bereichen sowie Stellnetze; der Pollack wird sowohl gezielt als auch als Beifang gefangen.

Empfohlene Köder

Als Köder werden kleine Köderfische, Fischstreifen sowie Kunstköder wie Gummifische und Wobbler empfohlen; bei Dämmerung sind aktive, schnell geführte Kunstköder wirkungsvoll.

Fangplätze

Kanten, Riffe und Bereiche vor Schären sowie tiefe Buchten der Nordsee gelten als produktive Fangplätze; besonders entlang strukturierten Küstenlinien konzentrieren sich Beutetiere.

Ausrüstung

Mittlere bis schwere Spinnruten mit entsprechendem Rollen- und Schnurmaterial sowie robuste Vorfächer sind für größere Exemplare sinnvoll; beim Bootsangeln werden Grundmontagen und Pilker verwendet.

Wetter & Mond

Wind und Wellengang beeinflussen die Zugänglichkeit der Fangplätze, während Luftdruckwechsel und Wassertemperaturen das Fangverhalten kurzfristig verändern können.

Winterverhalten

Im Winter verlagert sich die Aktivität oft in tiefere und ruhigere Bereiche; die Fangkraft nimmt in küstennahen Flachwasserzonen tendenziell ab.

Bissanzeige

Bei Spinn- und Grundfischerei zeigen Bisse häufig kraftvolle Rucke und schnelle Fluchten, bei Kunstködern äußert sich ein typisch kräftiger Einschlag.

Drillverhalten

Größere Pollacks liefern trotz ihrer schlanken Gestalt kräftige, sprintartige Fluchten und lange Läufe, was den Drill für Angler attraktiv macht.

Landung & Abhaken

Für schonenden Umgang sind Fishgrips oder Netze mit Gummi-Maschung zu empfehlen; Haken zügig entfernen und Fisch bei Wiederfreilassung kurz im Wasser stabilisieren.

Typischer Beifang

Je nach Fangmethode kann Beifang aus Dorschartigen, Grundeln und Plattfischen auftreten; Stellnetze liefern gelegentlich Mischfänge mit anderen Küstenfischen.

Schnell erkennen

Schlanker, olivgrün gefärbter Meeresfisch mit heller Seitenlinie und gegabelter Schwanzflosse; gegenüber dem Saithe (Pollachius virens) wirkt er oft heller und schmaler.

Regelhinweis

Regionale Fangquoten, Schonmaße und zeitliche Schutzmaßnahmen sollten vor dem Fang geprüft werden; in der Nordsee gelten je nach Jahr und Gebiet spezifische Regelungen.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Energie

90 kcal / 100 g

Eiweiß

20 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfett

Grätenstruktur

Rationelle Filetierung liefert weitgehend grätenfreie Filets, Reste können allerdings feine Gräten enthalten.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch ist fein im Aroma, mild und eignet sich für zahlreiche Zubereitungsarten; textlich zeigt sich ein delikater, leicht fischiger Geschmack.

Fleischstruktur

Das Fleisch ist relativ locker und blättrig, eignet sich daher gut für Braten und Dünsten.

Verwertbare Teile

Filets und Rückenstücke sind die bevorzugten Teile; kleinere Stücke eignen sich für Suppen und Eintöpfe.

Hautzubereitung

Die Haut kann vor dem Braten entfernt oder mitgebraten werden; bei Räucherung verbleibt die Haut häufig am Stück.

Zubereitungsarten

Schnelles Braten, Grillen, Backen und Räuchern heben die zarte Textur hervor; größere Filets gelingen auch im Dampfgarer.

Garzeit

Filets (2 cm) benötigen beim Braten etwa 3–4 Minuten pro Seite, dickere Rückenstücke entsprechend länger.

Kräuter & Gewürze

Zitronensaft, Petersilie, Dill, schwarzer Pfeffer und milde Paprika passen gut zur zarten Filetstruktur.

Beilagen

Gedämpfte Kartoffeln, grünes Gemüse wie Bohnen oder ein leichter Kartoffelsalat ergänzen das Filet.

Getränke

Leichte Weißweine (z. B. Sauvignon Blanc) oder helle Biere harmonieren mit dem delikaten Geschmack.

Vorbereitung

Frische Filets kurz trockentupfen, salzen erst kurz vor dem Braten und nicht zu lange lagern; bei Räuchern vorher leicht salzen.